Vorfreude, schönste Freude …

Elbmargarita-Adventskalender – 24 Tage voller Kultur

Hohoho, bald nun ist … Tja. Lockdown. Schon wieder leere Säle. Trotz Impfen und Tests ist das Kulturleben in Dresden am selben (Tief-)Punkt wie vor einem Jahr. Erneut steht ein Advent ohne Konzerte, Krippenspiel und Theater bevor. Da ist jedes Mittel recht, um dennoch ein bisschen Weihnachts-Stimmung zu bescheren, dachten wir uns und wagen mit einem virtuellen Adventskalender ein für elbmargarita ganz neues Format.

Ab 1. Dezember bis zum Heiligen Abend wollen wir die schönste Zeit im Jahr versüßen und überraschen unsere Leser jeden Tag mit einer kleinen Geschichte, etwas Musik oder einem Ausgehtipp. Wie schon bei unserer Interviewserie im April 2020 stehen Dresden und seine Kulturszene dabei im Mittelpunkt. Seid gespannt und lasst euch überraschen, was sich hinter den 24 Türchen verbirgt!

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Die Seele zwischen Fingersätzen

Der Pianist Alexandre Tharaud führt uns tief ins Innere des Konzertbetriebs

Wir kennen Alexandre Tharaud als Pianisten, der auf den Konzertpodien weltweit zu Hause ist. Die Perspektive des Publikums, das aus dem Rang einen Blick auf die Finger des Solisten erhaschen will, ist uns vertraut, ebenso wie das Ritual eines Konzertabends. In seinem ersten Buch „Zeigen Sie mir Ihre Hände“ (Staccato Verlag) nimmt uns Alexandre Tharaud mit hinter die Kulissen der großen Säle dieser Welt. Der Franzose gewährt intime Einblicke in das Leben eines Spitzenmusikers und lässt uns in die Welt seiner Gedanken und Emotionen an einem „ganz normalen“ Konzerttag eintauchen.

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Herbstmomente

Impressionen von einem Spaziergang durch Dresden

Mir ist, als wäre der letzte Sommertag nur einen Herzschlag weit entfernt. Ich schließe die Augen und sehe deinen Blick. Heiß wie ein Sonnenstrahl zur Mittagszeit. Ich denke zurück und höre des Meeres wildes Rauschen.  

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Glitzernde Klischees vom Kreuzfahrtdampfer

Die Staatsoperette tritt mit „Blondinen bevorzugt“ in große Fußstapfen

Dieser Titel verpflichtet: Mit „Blondinen bevorzugt“ (Foto: Pawel Sosnowksi) bringt die Staatsoperette Dresden einmal mehr Broadway-Glamour ins Kraftwerk Mitte. Wobei das mit dem Broadway eben so eine Sache ist. Denn weit berühmter als das Musical ist der gleichnamige Hollywoodstreifen aus dem Jahr 1953, dessen Kernbotschaft mit Marilyn Monroes lasziv unbeschwertem „Diamonds are a girls best friend“ vielfach gecovert bis heute im Ohr blieb.

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Morgenrot überm Nebelmeer

Impressionen vom Sonnenaufgang auf dem Pfaffenstein

Der Morgen naht. Ein neuer Tag beginnt das Dunkel zu verdrängen. Wie neu geboren erwacht die Welt. Den Aufstieg hinter dir, schaust du nach vorn. Dem roten Schimmer am Horizont entgegen – und du vergisst, was war.

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Sehnsuchtsapparat mit Alpenillusionen

Bei Toni Burghard Friedrich wird das „Weisse Rössl“ an der Staatsoperette zur Überraschungskiste

Die Sehnsucht der Großstädter nach Alpenidyll und klaren Bergseen scheint ungebrochen. Zur Not verschafft jedoch auch schon eine schnoddrige Berliner U-Bahnkneipe mit jodelndem Putzmädchen die nötige Abwechslung vom Alltag. Ja, der Wolfgangsee ist in der Neuinszenierung von „Im Weissen Rössl“ (Fotos: Pawel Sosnowski) an der Staatsoperette Dresden allenfalls eine schmutzige Hauptstadtpfütze – und doch zeigt Regisseur Toni Burghard Friedrich bei seinem Debüt am Haus eine herzerfrischend humorvolle Lesart des populären Bühnenschlagers.

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