Träumt euch ins Märchenwunderland!

„Alice im Wunderland“ als bezauberndes Adventsstück an der Staatsoperette Dresden

Der große Wert der Kunst liegt darin, dass sie uns in wundersame Welten entführt, in denen wir das Staunen mit Kinderaugen wieder lernen. Und was könnte uns wohl mehr in Staunen versetzen als die Geschichte aus einem Wunderland, in dem Phantasie zum Prinzip und das Unmögliche wahr wird? Mit der neuen, von Radek Stopka choreografierten Version von „Alice im Wunderland“ (Fotos: Pawel Sosnowski) öffnet die Staatsoperette Dresden zum Advent das große szenische Märchenbuch für Publikum aller Generationen. Die Musik zu dem Tanzmärchen, das gut zwei Stunden lang nahezu ohne Worte auskommt, stammt von dem Dresdner Komponisten Sven Helbig.

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Blutiges Opernvergnügen

Die Landesbühnen Sachsen zeigen einen „Vampyr“ mit Biss

In Radebeul ist Halloween noch lange nicht vorbei! Treibt an den Landesbühnen Sachsen seit Sonnabend (4.11.) doch ein schauriger Blutsauger sein Unwesen. Die große romantische Oper „Der Vampyr“ (Fotos: René Jungnickel) von Heinrich Marschner nach dem Libretto von Wilhelm August Wohlbrück wird in Deutschland nur noch selten gespielt, dabei hat sie es durchaus verdient, wiederentdeckt zu werden!

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Packende Bergpartie

Die Dresdner Philharmonie verführt mit Richard Strauss‘ „Alpensinfonie“

Es war ein prickelnder Herbstabend voller Kontraste. Mit Michael Glinkas Ouvertüre zur Oper „Ruslan und Ludmilla“, Jean Sibelius Konzert für Violine und Orchester und Richard Strauss‘ Alpensinfonie hat die Dresdner Philharmonie am 14. Oktober drei Stücke zu einem Programm verstrickt, die unterschiedlicher wahrscheinlich nicht sein könnten.

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Der Menschheit Zukunft als Unterhaltungsladen

Pucchinis „Turandot“ erschreckt und bezaubert an der Semperoper Dresden

Am Ende siegt sie doch, die Liebe! In einem Spiel, dass die Regisseure Marie-Eve Singneyrole und Heiko Hentschel an der Semperoper Dresden als riesengroßes weltweites „Turandot“-Spektakel (Fotos: Semperoper/Ludwig Olah) zeigen. Ein Spiel mit Leben und Tod, in dem sich die Sucht nach Macht und Aufmerksamkeit spiegeln, und das erschreckende Parallelen in die Gegenwart zieht.

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Viel Potenzial für das Neue

Das Kristiansand Kammermusikfestival ist ein schönes Beispiel wie das Kulturleben in Norwegen wächst

Alles riecht noch neu im Kammermusiksaal des Jugendkulturschule Knuden in Kristiansand, Norwegen. Genauso neu wie das Festival, dessen erste Ausgabe hier eröffnet wird. Zwei junge, kreative Frauen sahen in der südlichsten Stadt Norwegens die Chance, sich einen Traum zu erfüllen: Cellistin Sandra Lied Haga und Anne Camilla Furre Thommesen, Bratschistin im Sinfonieorchester Kristiansand, haben hier in kürzester Zeit das Kristiansand Kammermusikfestival gegründet, geplant und durchgeführt. Die Pilotausgabe startete am ersten Septemberwochenende 2023, drei Konzerte an drei verschiedenen Spielstätten mit nicht viel mehr als einer Handvoll Musiker – und auch das Publikum ist schon da.

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Musikalischer Märchenzauber

Moritzburg Festival mit drei Duos und einem Quartett

Familiäres Wiedersehen in der Kirche Moritzburg: Dank Wolkenbruchstimmung am Abendhimmel fand das Moritzburg Festival am Sonnabend (5.8.) unterm Kirchendach eine trockene Alternative zur Freilichtbühne auf der Schlossterrasse, wobei schnell Erinnerungen an frühere Festspieljahrgänge aufflammten. Das Programm des Konzerts war mit dem Titel „Märchenhafter Abend“ überschrieben – und löste dieses Versprechen mit drei zauberhaften, ganz unterschiedlich kolorierten Duos und Tschaikowskys loderndem Streichquartett Nr. 2 bravourös ein.

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Funkelnde Diamanten als Kraftquell

Moritzburg Festival feiert am 4. August 2023 seinen Auftakt

Die Instrumente sind gestimmt, die Noten ausgedruckt: In den kommenden zwei Wochen wird die Nordterrasse von Schloss Moritzburg wieder zur atmosphärischen Kammermusikbühne. Insgesamt 30 internationale Solisten hat Jan Vogler zum Moritzburg Festival vor den Toren Dresdens eingeladen. Hinzu kommen 42 hochtalentierte Akademisten aus 16 Nationen, die zeitgleich unter der Leitung von Josep Caballé Domenech ein umfangreiches Programm aus Kammermusik- und Orchesterliteratur erarbeiten – und präsentieren werden.

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Musikalische Inspiration im Bauernhaus

Im Richard-Wagner-Dorf Graupa kann man auf den Spuren des Komponisten wandeln

Richard Wagner galt schon zu seiner Zeit als luxuriös und verschwenderisch. Im idyllischen Graupa, einem Ortsteil von Pirna, jedoch hat er sich im Sommer 1846 in den einfachen Verhältnissen eines Bauernhauses richtig wohl gefühlt. Hier konnte Richard Wagner mit seiner Frau Minna die Seele baumeln lassen, während ihm auf dem Heuboden und bei Wanderungen in die Sächsische Schweiz die Ideen für den „Lohengrin“ zuflogen.

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Eine Stimme mit Herz

Aoife O’Donovan gibt Dresden-Debüt bei den Musikfestspielen

Lange hat Dresden auf dieses Konzert warten müssen: Die Musiklounge mit der amerikanischen Folksängerin Aoife O`Donovan (Foto: Oliver Killig) war bereits 2020 bei den Dresdner Musikfestspielen angekündigt, dann im November 2021 wieder geplant. Beide Male musste die Veranstaltung wegen der Pandemie abgesagt werden. Umso schöner nun der Abend im Löwensaal, der viel musikalische Wärme und einige Überraschungen bescherte.

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Märchenhaftes Mythenspiel

Die Semperoper feiert mit Monteverdis „L’Orfeo“ ein zeitlos barockes Opernfest

Es ist schon eine kleine Sensation: Über 400 Jahre nach der Uraufführung 1607 in Mantua bringt die Semperoper zum ersten Mal eine Eigenproduktion von Monteverdis „L’Orfeo“ (Fotos: Ludwig Olah) auf die Bühne. Regisseur Nikolaus Habjan feiert mit einer beeindruckenden Inszenierung sein Hausdebüt und statt der Sächsischen Staatskapelle Dresden spielt mit der lautten compagney BERLIN unter der Leitung von Wolfgang Katschner ein renommiertes Barockmusik-Ensemble im Graben.

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