Es lebe die Verrücktheit!

„The Addams Family“ rockt als gruselige Sommer-Comödie Schloss Übigau

Schloss Übigau hat neue Bewohner. Das alte Gemäuer an der Elbe wird seit Freitag (10.7.) von der „Addams Family“ (Foto: Robert Jentzsch) bevölkert, die im aktuellen Sommertheaterstück der Comödie Dresden morbides Flair verströmt. Natürlich sind nicht alle mit dem neuen Domizil zufrieden. „Ich will wieder nach New York“, brummt Onkel Fester (Matthias Manz) gleich zu Beginn. Doch da ist schon alles zu spät. Denn wie der Zufall so will, hat sich die Addams Tochter Wednesday längst in den Nachbarssohn Lucas Beineke verliebt und möchte ihren Eltern nun bei einem gemeinsamen Dinner die „Normalos“ von nebenan vorstellen.

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„Ich hab‘ noch einen Koffer in …“

Ein Operettenspaziergang von Wien bis New York ermöglicht Musiktheater trotz Corona

Die Aufregung ist nicht nur beim Ensemble der Staatsoperette Dresden, sondern auch beim Publikum spürbar. Nach drei Monaten Spielpause geht es mit dem Programm „Ich hab‘ noch einen Koffer in … Ein Operettenspaziergang von Wien bis New York“ (Foto: Stephan Floß) wieder los. An fünf Stationen auf dem Kraftwerksgelände präsentiert das Theater den derzeitigen Beschränkungen entsprechend ein sommerlich leichtes Operettenvergnügen, das – als humorvolle Reise inszeniert – das Publikum zum Spaziergang quer durch die Welt des Genres einlädt.

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Operetten-Reise um die Welt

Die Staatsoperette lädt zum musikalischen Spaziergang durchs Kraftwerk ein

Nix mit Sommerpause dieses Jahr: Dresdens Theater unternehmen nach dem Corona-Stillstand erste vorsichtige Schritte in Richtung Normalität. Mit einem „Operettenspaziergang von Wien bis New York“ hat die Staatsoperette Dresden ein virenschutztaugliches Format entworfen, das dem Publikum bei aller Vorsicht gehörig Freude machen wird. Nicht nur, weil nach fast dreimonatiger Kulturpause jetzt alle hungrig auf Livetheater sind, sondern auch weil sie das Kraftwerksgelände dabei ab dem 20. Juni von ganz neuen Seiten kennenlernen dürfen.

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Drei Diener und neue Herausforderungen

Die Serkowitzer Volksoper plant und probt trotz Corona – und hofft auf finanzielle Unterstützung

„Ja, wir wollen spielen!“, ist die entschiedene Ansage der Serkowitzer Volksoper um Regisseur Wolf-Dieter Gööck. Trotz oder wegen Corona hält die freie Theatergruppe an ihrer Sommerproduktion, der nunmehr zehnten, in der Saloppe Dresden fest. Lachen kann schließlich nur gesund sein. Erst recht, wenn das Stück „Diener dreier Herren – eine unkorrekte Schaubudenoper“ heißt und erneut den Menschen in seiner ganzen historischen Unvollkommenheit aufs Korn nimmt. „Bezüge zur Gegenwart sind kein Zufall, das Publikum soll auch die heutige Gesellschaft in unseren Stücken gespiegelt sehen“, sagt Milko Kersten, der als musikalischer Leiter seit Jahren dem Minimalorchester „Musi nad Labem“ vorsteht.

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Klappe die Erste für Gloria

Toni Burghard Friedrich inszeniert an der Staatsoperette die erste Dresdner Operetten-Sitcom für YouTube

Es wimmelt hinter den Kulissen der Staatsoperette Dresden – zumindest soweit, wie „Gewimmel“ unter den derzeitigen Bedingungen überhaupt möglich ist. Abstand ist auch hier das oberste Gebot, Requisiten werden regelmäßig desinfiziert, Umarmungen und Theaterküsse sind absolut tabu. Doch all das hindert das Ensemble der Staatsoperette nicht, sich kurz vor der Sommerpause noch einmal mit voller Energie in die Arbeit zu stürzen.

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„Fast 50 Jahre Exil in Sachsen …“

10 Jahre – 5 Fragen: Dieter Beckert im Jubiläumsinterview (28)

Das Onlinemagazin elbmargarita.de feiert Zehnjähriges – und schenkt sich selbst zum Jubiläum eine kleine Fragerunde. Die Künstler der Stadt gratulieren per Antwort. Heute mit dem Brachialromantiker Dieter Beckert, bekannt vom Duo Sonnenschirm, den Elbhangzombies und der Kommune Woodstock.

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„Hurra, wir sind Menschen!“

10 Jahre – 5 Fragen: Oda Pretzschner im Jubiläumsinterview (27)

Das Onlinemagazin elbmargarita.de feiert Zehnjähriges – und schenkt sich selbst zum Jubiläum eine kleine Fragerunde. Die Künstler der Stadt gratulieren per Antwort. Heute mit der Schauspielerin Oda Pretzschner (Foto: privat).

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Plauderstunde mit Glamourfaktor

Vierte „Late Night Mitte“ an der Staatsoperette Dresden – digital

Zur Late-Night-Show ins Theater? An der Staatsoperette Dresden soll das jetzt zum monatlichen Pflichtprogramm werden. Mit einer humorvollen Mischung aus Talk und musikalischen Beiträgen gewährt Abendspielleiter Toni Burghard Friedrich (Foto: Staatsoperette) als nächtlicher Talkmeister seit Herbst 2019 bei seiner „Late Night Mitte“ einen kurzweiligen Blick hinter die Kulissen des Theaters. Seine späten Plauderstunden im Kranfoyer des Kraftwerks Mitte waren von der ersten Ausgabe an ausverkauft.

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„… wenn ich spiele, meine ich’s ernst.“

10 Jahre – 5 Fragen: Ahmad Mesgarha im Jubiläumsinterview (19)

Das Onlinemagazin elbmargarita.de feiert Zehnjähriges – und schenkt sich selbst zum Jubiläum eine kleine Fragerunde. Die Künstler der Stadt gratulieren per Antwort. Heute mit Ahmad Mesgarha (Foto: Sebastian Hoppe) aus dem Ensemble des Dresdners Staatsschauspiels:

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