Englischer Spuk trotz Brexit

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Schüler zeigen Oscar Wildes „Gespenst von Canterville“ als humorvolle Adaption iM Schlosspark AltroSsthal

Es ist schon eine schöne Tradition geworden: Am Wochenende vor den großen Ferien ist Theaterzeit im Schlosspark Altroßthal. Dieses Mal lässt Regisseur Toni Burghard Friedrich hier mit der Theater AG des Beruflichen Schulzentrums für Agrarwirtschaft und Ernährung Oscar Wildes „Gespenst von Canterville“ in der Dämmerung spuken – und haucht der gruseligen Geschichte des Iren eine gehörige Portion Humor ein.

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Schauriger Spuk im Schlosspark

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Die Schüler des BSZ Agrarwirtschaft und Ernährung laden zum Sommertheater ein

Sägen und Hammerschläge tönen dumpf durch den Schlosspark in Altroßthal. In diesem idyllischen Grün, das kaum ein Dresdner wirklich kennt, entsteht gerade ein schauriges Bühnenbild. Der legendäre Blutfleck ist zwar noch nicht zu sehen, doch ab Donnerstag (23.6.) wird hier vier Abende lang das „Gespenst von Canterville“ nach Oscar Wilde über die Bühne spuken.

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Verträumte Virtuosität unter freiem Himmel

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„Klassik picknickt“ mit der Staatskapelle vor Der Gläsernen Manufaktur

Die Wettergötter scheinen große Musikfreunde zu sein. Denn pünktlich zum Start des diesjährigen „Klassik picknickt“, der Sächsischen Staatskapelle Dresden vor der Gläsernen Manufaktur von VW am Sonnabend (18.6.) hatten sich die dicken Wolken verzogen. Die Sonne schien freundlich auf das Areal, hatte Wiesen und Jacken getrocknet – und so konnten die rund 3500 Picknickgäste getrost ihre Körbe auspacken und genießen.

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Frauenheld im Fegefeuer

Don Giovanni. Autor / Komponist: Wolfgang Amadeus Mozart. Musikal. Ltg.: Omer Meir Wellber. Insz.: Andreas Kriegenburg. Buehne: Harald Thor. Kostueme: Tanja Hofmann. Chor: Joern Hinnerk Andresen. Ort: Semperoper Dresden. Premiere: 12. Juni 2016. Copyright: david baltzer / bildbuehne.de. SaengerInnen: Lucas Meachem / Don Giovanni, Aga Mikolaj / Donna Elvira und Guido Loconsolo / Leporello u.a..

Andreas Kriegenburg inszeniert Mozarts „Don Giovanni“ an der Semperoper Dresden

Ein Penthouse in New York, halbnackte Frauen liegen überall im Wohnzimmer, in ihrer Mitte: der Verführer und Lebemann Don Giovanni. Er wechselt die Liebhaberinnen öfter als die Unterhosen, kennt keine Skrupel, stellt die Beziehungen der anderen auf unerbittliche Proben – und keine Dame ist vor ihm sicher. „Don Giovanni“ (Fotos: PR/David Baltzer) ist ohne Zweifel die radikalste, auch brutalste Figur, die Mozart in den drei gemeinsamen Opern mit seinem Librettisten Lorenzo da Ponte auf die Bühne brachte. Nach „Cosi fan tutte“ und „Le nozze di Figaro“ beschließt das Stück aus dem Jahr 1787 nun in einer stimmigen Inszenierung von Andreas Kriegenburg den neuen Da-Ponte-Zyklus an der Semperoper Dresden.

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Schumann und Vivaldi zwischen Schellack und Vinyl

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Rundgang Durch die SLUB zur Langen Nacht der Wissenschaften

Die Lange Nacht der Wissenschaften ist ein Abend für Entdecker. Seit fast elf Jahren wohne ich direkt neben dem Campus der TU Dresden, doch als wir das Gelände 2014 zum ersten Mal nachts erkundeten, konnte ich kaum glauben, was für Technologien sich hier gleich nebenan in den Gebäuden verstecken. Dieses Mal haben wir uns die Sächsische Landes-, Staats- und Universitätsbibliothek – kurz SLUB – vorgenommen.

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Augenblick mal …!

Jens Uwe Sommerschuh_Mimi

Jens-Uwe Sommerschuh schreibt Kolumnen und Bücher

Ein doppelter Espresso in der Sonne Italiens, neben der Tasse der Laptop – und schon füllen sich die Zeilen, entsteht Buchseite um Buchseite. Die Finger tippen, die Tastatur klappert, die Gedanken kreisen. Landschaften und Charaktere fließen in Worte, bald wird daraus ein neuer Roman. Jens-Uwe Sommerschuh (Foto: Antonia S.) ist in Dresden als Kolumnist und Autor bekannt. Sein neuestes Werk heißt „Mimi“. Inspiriert ist es vom Leben, der Liebe und vielen Reisen durch die Welt. Read more

Wenn Musik die Zeit zum Stillstehen bringt …

" Sound & Science " am 31.05.2016 in Biologische Institute der Technischen Universitaet Dresden ( TUD ) fuer Dresdner Musikfestspiele .  Foto: Oliver Killig

Sound and Science widmete sich an der TU Dresden dem Geheimnis von Musik und Zeit

Die Kooperartion der Dresdner Musikfestspiele mit der Technischen Universität Dresden ist mittlerweile zu einer schönen Tradition geworden. Seit 2014 lotet die Veranstaltungsreihe „Sound and Science“ (Foto: PR/Oliver Killig) dabei alljährlich im Mai mit experimentellen Konzertformaten im Vorlesungsstil, Schnittstellen zwischen Kunst und Wissenschaft aus. Festspielintendant Jan Vogler bezeichnet die Verbindung von Musik und Forschung gar als „marriage made in heaven“, denn die Beziehung zwischen beiden liegt für den Cellisten auf der Hand: Read more

Poesie am Elbufer

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dresdner Stadtspaziergänge: auf Canalettos Spuren am KöNigsufer entlang

Der Frühling ist zurück – Zeit für einen kleinen Spaziergang an Dresdens schönstem Elbufer, zwischen Augustusbrücke und dem Japanischen Palais. Man wandelt hier auf den Spuren von Bernardo Bellotto, bekannter als Canaletto – außerdem erinnert die Landschaft im Frühling an die poetische Beschreibung der Elbauen in E.T.A. Hoffmanns „Der goldene Topf“.

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Cellonacht im Wagner-Format

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retroSpektive zum Tschaikowskywettbewerb 2015 bei den Dresdner Musikfestspielen

Es gehört zu den erklärten Zielen der Dresdner Musikfestspiele und deren Intendant Jan Vogler, neben großen Orchestern und weltweit etablierten Ensembles auch viel versprechenden jungen Künstlern ein Podium in der Stadt zu bieten. In diesem Rahmen findet man dieses Jahr etwa Projekte wie die „Bohème 2020“ oder die Gastspiele mit Studenten und Absolventen des berühmten Curtis Instituts in Philadelphia im Programm des Festivals. Einen ganz besonderen Abend, den man in dieser Form nur selten erleben kann, zauberten zudem drei junge Cellisten, alle samt Preisträger des Tschaikowsky-Wettberbs 2015, am 26. Mai auf Schloss Wackerbarth.

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Oper im Sonnenschein

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Beim semper open Air gab’s dieses maL Wagner mit Anna NetreBko und Wigald Boning

Das Open Air vor der Semperoper ist längst eine schöne Tradition geworden, aus einer Kulturstadt wie Dresden nicht wegzudenken. Auf dem Theaterplatz lädt die Oper dabei via Leinwand alljährlich zum kulturellen Public Viewing mit Starbesetzung und Christian Thielemann am Pult der Sächsischen Staatskapelle ein. Dieses Mal stand mit Wagners „Lohengrin“ zwar nicht gerade leichte Kost, auf jeden Fall aber eine der dresdnerischsten Opern überhaupt auf dem Programm – inklusive Wagner-Debüt von Anna Netrebko.

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