Dresdner Bergpanorama

Lieblingsorte in Dresden: Oberloschwitz und die Schwebebahn

Eine Bergbahn mitten in der Stadt – das ist wahrlich eine seltene Kombination. In Wuppertal gibt es das. Dresden hat sogar zwei davon: Am Körnerplatz führt die Standseilbahn hinauf auf den Weißen Hirsch, nur wenige Meter weiter schwebt die Schwebebahn von der Pillnitzer Landstraße nach Oberloschwitz.

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Das Spiel mit der Vernunft

Lessings „Minna von Barnhelm“ befreit vom Staub der Aufklärung am Kleinen Haus Dresden

Wer hätte gedacht, dass ein 250 Jahre alter Theaterschinken wie Gotthold Ephraim Lessings „Minna von Barnhelm“ (1767) das heutige Publikum tatsächlich noch vom Hocker reißt? Die Inszenierung von Michael Talke macht am Kleinen Haus des Staatsschauspiels wieder Lust auf Klassiker – und dazu braucht es gar nicht viel mehr, als ein paar bunte Regieeinfälle und ein starkes Ensemble! Weiterlesen

Lasst uns Kulturjäger sein, mit offenen Augen!

Ein essayistischer Beitrag zur Blogparade „Mein Kulturblick“ // #KultBlick

Ein Hamburger Museum ruft zur Blogparade zum Thema Kulturblick auf – das ist ja nun etwas, das zu elbmargarita passt. Dabei braucht man Kultur in Dresden gar nicht entdecken. Sie ist einfach da. Sie umgibt uns überall. Das ist keine Lobhudelei auf die liebste Heimatstadt, sondern in Dresden tatsächlich Realität. Egal, ob ich über den Neumarkt schlendere oder den Blick am Elbufer entlang schweifen lasse, an allen Ecken in Dresden stolpert man über Kultur.

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Auf vier Pfoten durch Norwegen

In eigener Sache – oder: Wie ich mit dem norwegischen Kater Tom auf die Katze kam.

Es gibt Katzen, die sind frech und grau und haben große, leuchtend grüne Augen. Es gibt Katzen, die haben an ihren Vorderpfoten einen Daumen. Das glaubt ihr nicht? Ist aber wahr! Diese Katzen sind etwas ganz Besonderes. Sie heißen Schiffskatzen, werden oft auch Hemingway-Katzen genannt, weil sich ganz viele davon im Haus von Ernest Hemingway – auch um seinen Schreibtisch – tummelten. Der kleine norwegische Kater Tom ist eine solche Schiffkatze.

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Herbstspuren

Ein poetischer Spaziergang durch Dresden

Der Wind weht kühl. Er hat die Blätter an den Bäumen schon gelb angemalt, lässt sie, eines nach dem anderen, sanft zu Boden tanzen. So viel Farbe in Dresden, ein wehmütiges Leuchten. Der Sommer hat Abschied genommen, vorbei die Tage im heißen Sonnenschein, vorbei die schönen Stunden im kühlen Gras an der Elbe.

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Von Bloggern und Autoren

elbmargarita-Monatsrückblick im September

Mit dem September begann der Herbst in Dresden. Schlagartig: Nebel, Regen, Kälte. Doch für Kulturmenschen ist das alles halb so schlimm. Im Herbst startet endlich die Saison in Dresdens Theater- und Konzertsälen und bei Schmuddelwetter lässt es sich besonders gemütlich in Büchern schmökern. Hier ist unser Rückblick auf September:

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Glückskonsum mit Nebenwirkungen

Leonard Bernsteins „Trouble in Tahiti“ bringt das Amerika der 50er Jahre auf Semper2

Das Leben könnte so schön sein wie in der Reklame, wenn es die Realität nicht gäbe. Dass die oft schonungslos mit der bunten Welt aus Liebesfilmchen und Werbefernsehen aufräumt, zeigt Leonard Bernsteins Kammeroper „Trouble in Tahiti“ (1952), die in der Regie von Manfred Weiß am Samstag (30.9.) Premiere auf Semper2 feierte.

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Mit dem Fahrrad um die Welt

Eine Sonderausstellung im Verkehrsmuseum widmet sich Dresdner Fahrradgeschichten

Das speziell gefertigte Trekking-Fahrrad ließ er sich in der Dresdner Neustadt bauen. Dann ging es los: Stefan Utke fuhr in zwei Jahren 13.500 Kilometer mit dem Fahrrad um die Welt. Ein Jahr lang hat der 30-Jährige dieses Abenteuer vorbereitet, das ihn per Drahtesel durch 15 Länder auf drei Kontinenten führte. Geschichten wie diese erzählt die Sonderausstellung „Ich.Fahr.Rad. Fahrradgeschichte(n)“, die vom 30. September bis 18. März im Verkehrsmuseum Dresden zu sehen ist.

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Inspiriert von der Elbe

Silvana Mehnert singt bei der A-cappella-Band „medlz“ – und legt als „Miss Rockester“ jetzt ihr zweites Soloalbum vor

Mit der Dresdner A-cappella-Band „medlz“ steht Silvana Mehnert auf der Bühne, seit sie denken kann. Sie gehört zu den Gründungsmitgliedern der Gruppe, die sich 1999 aus dem Philharmonischen Kinderchor Dresden formierte. Parallel dazu hat die 37-Jährige jedoch schon immer gern an eigenen Songs geschrieben, wandelte in verschiedenen Projekten ab und zu auf Solopfaden. Unter dem Namen „Miss Rockester“ (Foto: Robert Jentzsch) hat sie sich vor etwa fünf Jahren dann einen lang gehegten Traum erfüllt und 2014 die erste Solo-CD veröffentlicht.

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Die Lawine des Shitstorms

Arthur Schnitzlers „Professor Bernhardi“ macht Lust auf die Saison am Staatsschauspiel

Das ist schon mal ein gelungener Einstand: Der neue Intendant des Dresdner Staatsschauspiels, Joachim Klement, überzeugt mit seiner Stückauswahl für den Spielzeitauftakt am Großen Haus. Zwar ist Arthur Schnitzlers „Professor Bernhardi“ nicht gerade ein Stück, das man auf Anhieb in Dresden verorten würde, doch hält es uns allen bitter ironisch den Spiegel vor. Denn Schnitzlers Text aus dem Jahr 1912 ist ein schonungsloses Plädoyer für differenzierte Betrachtung der Dinge und trifft in Dresden gerade zwei Tage vor der Bundestagswahl mitten ins Herz.

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