Faszination Felsenwald

Entdeckungen entlang des Malerwegs (2): Uttewalder Grund

Wandern, wo Caspar David Friedrich seine Motive fand: Im Uttewalder Grund, gleich bei Wehlen, lässt sich Naturgenuss auf faszinierende Weise mit Kulturgeschichte verbinden. Unser Spaziergang beginnt auf dem Marktplatz von Wehlen, also im Herzen jenes malerischen Städtchens, dem Hede Willecke ein eigenes Liedchen schrieb. Von hier steigen wir hinauf zur alten Burgruine, einer der ältesten Burgen in der Sächsischen Schweiz.

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„Ich hab‘ noch einen Koffer in …“

Ein Operettenspaziergang von Wien bis New York ermöglicht Musiktheater trotz Corona

Die Aufregung ist nicht nur beim Ensemble der Staatsoperette Dresden, sondern auch beim Publikum spürbar. Nach drei Monaten Spielpause geht es mit dem Programm „Ich hab‘ noch einen Koffer in … Ein Operettenspaziergang von Wien bis New York“ (Foto: Stephan Floß) wieder los. An fünf Stationen auf dem Kraftwerksgelände präsentiert das Theater den derzeitigen Beschränkungen entsprechend ein sommerlich leichtes Operettenvergnügen, das – als humorvolle Reise inszeniert – das Publikum zum Spaziergang quer durch die Welt des Genres einlädt.

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Moritzburg Festival unter freiem Himmel

In Moritzburg gibt es Kammermusik auf der Schlossterrasse

Die Zeichen stehen gut für erlesenen Kammermusikgenuss vor den Toren von Dresden. Das Moritzburg Festival (Foto: Oliver Killig) unter der Leitung des Cellisten Jan Vogler plant erstmals in 28 Jahren komplett open air. Zum Schutz von Publikum und Künstlern werden vom 2. bis 16. August 2020 alle Konzerte auf die Nordterrasse von Schloss Moritzburg verlegt. Gesundheit und Musikgenuss gehen so unter Einhaltung der geltenden Abstandsregeln und Hygienevorschriften an lauen Sommerabenden Hand in Hand.

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Operetten-Reise um die Welt

Die Staatsoperette lädt zum musikalischen Spaziergang durchs Kraftwerk ein

Nix mit Sommerpause dieses Jahr: Dresdens Theater unternehmen nach dem Corona-Stillstand erste vorsichtige Schritte in Richtung Normalität. Mit einem „Operettenspaziergang von Wien bis New York“ hat die Staatsoperette Dresden ein virenschutztaugliches Format entworfen, das dem Publikum bei aller Vorsicht gehörig Freude machen wird. Nicht nur, weil nach fast dreimonatiger Kulturpause jetzt alle hungrig auf Livetheater sind, sondern auch weil sie das Kraftwerksgelände dabei ab dem 20. Juni von ganz neuen Seiten kennenlernen dürfen.

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Drei Diener und neue Herausforderungen

Die Serkowitzer Volksoper plant und probt trotz Corona – und hofft auf finanzielle Unterstützung

„Ja, wir wollen spielen!“, ist die entschiedene Ansage der Serkowitzer Volksoper um Regisseur Wolf-Dieter Gööck. Trotz oder wegen Corona hält die freie Theatergruppe an ihrer Sommerproduktion, der nunmehr zehnten, in der Saloppe Dresden fest. Lachen kann schließlich nur gesund sein. Erst recht, wenn das Stück „Diener dreier Herren – eine unkorrekte Schaubudenoper“ heißt und erneut den Menschen in seiner ganzen historischen Unvollkommenheit aufs Korn nimmt. „Bezüge zur Gegenwart sind kein Zufall, das Publikum soll auch die heutige Gesellschaft in unseren Stücken gespiegelt sehen“, sagt Milko Kersten, der als musikalischer Leiter seit Jahren dem Minimalorchester „Musi nad Labem“ vorsteht.

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Klappe die Erste für Gloria

Toni Burghard Friedrich inszeniert an der Staatsoperette die erste Dresdner Operetten-Sitcom für YouTube

Es wimmelt hinter den Kulissen der Staatsoperette Dresden – zumindest soweit, wie „Gewimmel“ unter den derzeitigen Bedingungen überhaupt möglich ist. Abstand ist auch hier das oberste Gebot, Requisiten werden regelmäßig desinfiziert, Umarmungen und Theaterküsse sind absolut tabu. Doch all das hindert das Ensemble der Staatsoperette nicht, sich kurz vor der Sommerpause noch einmal mit voller Energie in die Arbeit zu stürzen.

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„Fast 50 Jahre Exil in Sachsen …“

10 Jahre – 5 Fragen: Dieter Beckert im Jubiläumsinterview (28)

Das Onlinemagazin elbmargarita.de feiert Zehnjähriges – und schenkt sich selbst zum Jubiläum eine kleine Fragerunde. Die Künstler der Stadt gratulieren per Antwort. Heute mit dem Brachialromantiker Dieter Beckert, bekannt vom Duo Sonnenschirm, den Elbhangzombies und der Kommune Woodstock.

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Mehr als schmückendes Beiwerk?!!

In Dresden geht die Kulturbranche auf die Straße – und demonstriert singend, was bald fehlen wird

Es geht gelassen zu am Königsufer. Die Kulisse stimmt. Gegenüber die barocke Altstadtsilhouette, unten das sonnenbeschienene Elbufer. Auf der Treppe am Filmnächte-Areal haben sich am Mittwoch (27.5.) bereits zum dritten Mal einige 100 Demonstranten platziert, unten steht ein Flügel. „Stumme Künstler“ ziert ein Schriftzug die oberste Reihe. Es ist kein Titel eines Films, der heute Abend gespielt werden soll, sondern ein Aufruf, ein weithin sichtbarer Hilfeschrei der Kunst- und Kulturtreibenden der Stadt.

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