Die Musikfestspiele zeigen beim projekt „Klingende Stadt“, wie musikalisch Dresden ist

Musik verbindet die Menschen – und Dresden ist eine ganz besonders musikalische Stadt. Davon jedenfalls ist Jan Vogler, Intendant der Dresdner Musikfestspiele, überzeugt. Mit seinem Festival bietet er daher nicht nur den großen Stars der internationalen Klassik-Szene eine Bühne, sondern seit 2016 auch Hobby- und Laienmusikern aus Dresden und Umgebung. „Klingende Stadt“ (Foto: PR/Oliver Killig) heißt das Projekt, bei dem jeder mitmachen kann. Ziel ist es, einen Nachmittag lang die Innenstadt von Dresden an allen Ecken mit Musik zu erfüllen.

„Ganz Dresden soll an diesem Tag klingen und jeder kann mitmachen, den Klang der Stadt in die Welt zu tragen“, lautet das Credo des Intendanten. Im vergangenen Jahr hat das bereits gut funktioniert. Mehr als 1000 Teilnehmer und 30 Ensembles machten überall in Dresden Musik: am Neumarkt, im Verkehrsmuseum, am Georg-Treu-Platz, sogar im Hauptbahnhof, auf Schloss Albrechtsberg und im Max-Planck-Institut erklangen Stücke von Klassik bis Jazz. Mit dabei waren das Akkordeonensemble Akkamerata und die Cellisten des Freien Musikvereins Paukenschlag. Beiden Ensembles hat es so viel Spaß gemacht, dass sie sich auch für die zweite Auflage des Projekts „Klingende Stadt“ am 17. Juni 2017 sofort wieder angemeldet haben. Auf diese Weise wächst die „Klingende Stadt“ Jahr für Jahr ein bisschen mehr.

Dieses Mal loben die Dresdner Musikfestspiele zudem einen Wettbewerb unter den Teilnehmern aus. Das Publikum soll den Sieger küren. Dem Gewinner winkt ein Gastauftritt beim beliebten Open-Air-Spektakel „Dresden singt & musiziert“ der Musikfestspiele im Jahr 2018. Zudem sind erstmals auch Tanzensembles aufgerufen, sich mit ihren Programmen am Projekt zu beteiligen. Mitmachen dürfen Musiker und Tänzer aller Genres, egal ob als Gruppe oder mit Soloauftritten. „Wir wollen an diesem Tag Dresdens Ruf als Kunst- und Kulturstadt und die vereinende Kraft von Musik in den Vordergrund singen und zeigen, wie musikalisch Dresden wirklich ist“, sagt Jan Vogler. Er hofft, das ganze Potenzial der Musikstadt Dresden am 17. Juni auf den Straßen der Innenstadt zu vereinen – und wer weiß, vielleicht wird daraus ja sogar ein Eintrag ins Guinnessbuch der Rekorde.

Anmeldungen für die „Klingende Stadt“ bis 30. April unter Angabe des (Ensemble-)Namens und der entsprechenden Kontaktdaten an klingendestadt@musikfestspiele.com oder Tel.: 0351/478 56 12

 

*Die Autorin dieses Beitrags ist Pressereferentin der Dresdner Musikfestspiele, der Artikel entstand dennoch (so wie alle auf dieser Seite) unentgeltlich und unabhängig von dieser Aufgabe.

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