Bloggertour durch Dresden

Wie elbmargarita fünf Journalisten an die jungen Orte in der Innenstadt führte …

Dresden als lebenswerter Ort für junge Leute? Das geht! Anlässlich einer Pressereise der Dresden Marketing GmbH zu genau diesem Thema führte elbmargarita am Samstag (16.6.) fünf Journalisten auf des Bloggers Spuren durch die Innenstadt.

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Kuriositäten aus dem Blogarchiv

Elbmargarita feiert 8. Geburtstag und wagt einen augenzwinkernden Blick zurück

Ich erinnere mich noch genau an das Gefühl, als der erste elbmargarita-Post online ging. Mit Worten ist das Kribbeln nur schwer zu beschreiben, das mich beim Blick auf den Bildschirm damals durchströmte. Ein Beitrag, den ich eigentlich für die „ad rem“ verfasst hatte, diente mir am 7. April 2010 spätabends als Versuchsobjekt: „TU Dresden setzt alles auf Sieg“ – mit den Worten begann die Geschichte von elbmargarita.de

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Mehr wert, als alles Geld der Welt!

Natürlich fragt man sich manchmal, warum man das tut – ein Plädoyer fürs Bloggen #darumbloggen

Nein, elbmargarita gehört auch nach fast acht Jahren längst nicht zu den ältesten Blogs in Dresden. Und tatsächlich sind die Bildungsbürger der Kulturstadt mit den Feuilletons zweier Tageszeitungen bis heute im Vergleich noch gut bedient. Die Stadt ist reich an Kultur und trotz widriger Bedingungen gibt und gab es immer genug Menschen, die darüber schreiben wollten. Was dabei meist fehlt, ist allerdings der Fokus auf die kleinen, oft lohnenden Projekte der Studenten und Laiengruppen in der OFF-Szene, auch mangelt es seit Jahren bei den Etablierten an Neugier auf frische Formate und dem Willen zum Ausprobieren, ja schlichtweg an Leidenschaft zur Sache überhaupt.

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Ein klangvolles Jahr – das war 2017!

Der elbmargarita-Jahresrückblick 2017 – Teil 2

Das Jahr 2017 klingt in diesen Tagen langsam aus. Die Weihnachtsmärkte sind abgebaut, in den Geschäften glitzert nun Silvestertand. Zeit, innezuhalten und zurückzublicken auf ein kulturvolles Jahr in Dresden und die schönsten Beiträge aus 2017:

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Von Bloggern und Autoren

elbmargarita-Monatsrückblick im September

Mit dem September begann der Herbst in Dresden. Schlagartig: Nebel, Regen, Kälte. Doch für Kulturmenschen ist das alles halb so schlimm. Im Herbst startet endlich die Saison in Dresdens Theater- und Konzertsälen und bei Schmuddelwetter lässt es sich besonders gemütlich in Büchern schmökern. Hier ist unser Rückblick auf September:

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Sommerlust mit Casanova

Unser Monatsrückblick auf Juli 2017:

Er ist auf vielen Blogs schon Standard und soll auch hier bald dazugehören: Der ganz persönliche Monatsrückblick. Wir setzten ihn im Juli fort 2017 – und natürlich dreht sich die Rückschau in allererster Linie um die Kultur in Dresden (und anderswo).

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DDR-Untergang als Dresden-Saga

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Herbstauslese: „Der Turm“

Herbstzeit ist auch Lesezeit. Unter dem Motto „Herbstauslese“ startet auf elbmargarita.de eine neue Serie, in der wir ausgewählte Romane und Erzählungen rezensieren, die in Dresden spielen. Heute: Uwe Tellkamp: „Der Turm“

Viel ist über Uwe Tellkamps Dresden-Roman „Der Turm“ (2008) schon gesagt und geschrieben wurden. Schließlich erhielt der 1968 in Dresden geborene Autor für sein knapp 1000 Seiten umfassendes Werk über die Wende den Deutschen Buchpreis sowie den Literaturpreis der Konrad-Adenauer-Stiftung. Im Herbst 2010 eroberte eine Theaterfassung (von Jens Groß und Armin Petras) des Romans die Bühne des Dresdner Schauspielhauses, bevor im vergangenen Jahr die zweiteilige Romanverfilmung in der Regie von Christian Schwochow erstmals über die Fernsehbildschirme flimmerte – und noch einmal rund 7,5 Millionen Zuschauer erreichte.

Im Mittelpunkt der als Familiensaga entworfenen Handlung steht die Figur des Christian Hoffmann, aufgewachsen in einem engen Zirkel von Bildungsbürgern in einer verfallenen Villa auf dem Weißen Hirsch – im Roman das „Turmviertel“. Sein Vater, Richard Hoffmann, ist Chirurg an der Medizinischen Akademie Dresden mit geheimen Doppelleben. Der Onkel, Meno Rohde, arbeitet als Lektor in einem renommierten Verlag und prägt das Geistesleben des jungen Protagonisten sehr. Zugespitzt auf diese drei Personen und deren Umfeld erzählt Tellkamp die letzten sieben Jahre der DDR und stellt die Deutsche Wende so inmitten dieser besonderen Dresdner „Turmgesellschaft“ dar.

Den teils ausschweifenden, jedoch nicht bloß idyllischen, Dresden-Beschreibungen sind im Roman die schweren, düsteren Jahre Christian Hoffmanns bei der Nationalen Volksarmee gegenübergestellt. Nach dem Unfalltod eines Kameraden handelt sich Christian durch Äußerungen gegenüber seinen Vorgesetzten einen Aufenthalt im Militärgefängnis Schwedt ein. So entwirft Tellkamp mit seinem Roman nicht nur ein detailliertes Wende-Panorama anhand dieser Familiengeschichte, sondern mythifiziert gleichzeitig den Weißen Hirsch als nahezu geheimen Ort, der alte Werte für eine neue Zeit bewahrt.

Voller Motive, Anspielungen und immer wieder von den verschlungenen Tagebuchaufzeichnungen des Meno Rohde unterbrochen, gehört „Der Turm“ zwar zweifelsohne zu den wenigen großen Dresden-Romanen der Literaturgeschichte, fordert seinen Leser allerdings mit ausschweifenden Beschreibungen, einer Vielzahl von Handlungssträngen und einer zum Ende hin immer rasanteren Erzählweise, die teils in surrealistisch anmutende Szenen mündet, auch arg heraus. So verwundert es wohl kaum, dass viele Dresdner dieses Werk zwar im Bücherregal stehen, es jedoch niemals bis zum Ende durchgelesen haben – und lieber auf Theateraufführungen oder Filme zurückgreifen, obwohl doch gerade der Dresden-Komplex sowohl auf der Bühne als auch im Film stets zu kurz kam.

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Elbmargarita geht auf Freundesuche

In eigener Sache …

Dresdens Onlinemagazin für Kultur www.elbmargarita.de ist ab sofort mit einer eigenen Seite bei Facebook vertreten. Unsere Leser können nun mit einem Klick unter www.facebook.com/Elbmargarita/info Elbmargaritas Facebookfreund werden und erfahren so brandaktuell, wenn es wieder einen neuen Post gibt. Insgesamt 15 User haben in den ersten beiden Stunden schon den „gefällt mir“ Buton gedrückt. Danke dafür! Dennoch sieht die Elbmargarita-Timeline derzeit noch recht leer aus. Das wird sich aber an diesem Wochenende schnell ändern. (NC)

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