Von A wie Alles Liebe bis Z wie zum Fest

Das Weihnachtsfest begehen – Eine Kolumne

Weihnachten ist nur einmal im Jahr. Einige sagen jetzt: „Na Gott sei Dank!“, andere seufzen einmal und denken bei sich: „Eigentlich schade …“. Und insbesondere die letzten Tage vor dem Fest tendiere ich manchmal doch eher zur zweiten Gruppe von Menschen. Denn lassen wir den Stress, den Konsum und die drölfzigste Wiederholung von „Last Christmas“ im Radio einmal außen vor – wäre die Welt nicht etwas besser, wenn wir das ganze Jahr über so besinnlich wären, wie wir es in diesen vier Wochen sind oder zumindest tun?

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Von A wie Adventskranz bis Z wie Zündholz

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Der Weihnachtsstimmung nachhelfen – eine Kolumne

Weihnachten. Das ist entweder das Wort, auf dass sich die Menschen das halbe Jahr über schon hibbelnd und kribbelnd vorfreuen – oder es ist das Wort, bei dem sie in Deckung gehen, es den Straußen gleich tun und den Kopf in den nicht vorhandenen Schnee stecken wollen und hoffen, dass es bald vorbei ist.

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Von smarten Konzertbegleitern

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Eine Kulturkolumne von Nicole Czerwinka

Lieber Zuschauer da unten im Parkett, ja, genau Du mit der Brille und den schwarzen Haaren, der im hellblauen Hemd, der ständig mit dem Handy spielt. Der junge Mann, der so elegant und gebildet wirkt, sich in diesem Konzert allerdings zu langweilen scheint. Ja, von hier oben aus im Rang ist es genau zu sehen, wie Du immer wieder Dein smartes Mobiltelefon zückst und Mails abrufst oder Whatsapp-Nachrichten, vielleicht auch SMS Deiner Freundin (aber die sitzt ja wohl neben Dir!).

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Dresdner Schneefassaden

Neustadtspaziergänge …

Häuserfassaden in grün, gelb, rot und blau bringen Farbe in triste städtische Winterlandschaften. Wir haben sie gestern (22.2.) bei einem Spaziergang auf der Prießnitzstraße in der äußeren Neustadt aufgesammelt. Warum wir dort waren, lest ihr nächste Woche …

Fotos (6): Nicole Czerwinka

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Ode an die Weihnachtstanne

Hofgeflüster – die Stadtkolumne

Nanu, was ist denn das? Ein trüber Novembervormittag und am Wettiner Platz fahren in regelmäßigen Abständen Blockhüttchen auf Autoanhängern vorbei, in Richtung Innenstadt. Einige Hundert Schritte weiter wird sofort klar, wohin sie wollen. Denn auch die Riesen-Pyramide, die Tanne und das Pfefferkuchenhaus haben schon ihren angestammten Platz auf dem Altmarkt gefunden. Und bei ihrem Anblick beschwören sie beim Passanten urplötzlich Erinnerungen an wohlige Zimtaromen und beißende Schneekälte inmitten des bunt-lauten Touristentrubels auf dem Dresdner Striezelmarkt.

Im Gegensatz zu den schon herbstzeitig prall gefüllten Stollenregalen im Supermarkt sind das doch noch immer die schönsten (und wahrhaftesten) Boten der nahenden Vorweihnachtszeit. Beschwören sie doch etwa drei Wochen bevor diese dann endgültig in der Stadt ihre Ankunft feiert, selbst in den Augen ehemaliger Kinder so etwas wie latenten Endjahreszauber. Auch, wenn doch eigentich gerade noch Sommer war …

  

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Kein Parkplatz. Nirgends.

Wo sind all die guten Lücken hin?

Es ist Samstag, Mittag, die Sonne scheint. Wir befinden uns in Dresden, im Stau. Wo auch sonst? Denn offensichtlich haben alle Dresdner heute das Gleiche vor: sie wollen shoppen gehen, dort wo es seit einer Woche einfach am schönsten ist, in der neuen Altmarktgalerie. Übrigens: Herbert Grönemayer lügt. Zumindest wohnte seine Angebetete jedenfalls seiner Zeit nicht in Dresden. Denn wer hier einen Parkplatz sucht, der dreht keine Runden, sondern er steht. Im Stau, in der Schlange, steckt hinter Pirnaer Kennzeichen fest oder macht für tschechische Platz.

Wenn man denn wenigstens wie Grönemayer Runden drehen könnte. Aber an das Parkhaus der Altmarktgalerie ist gut eine Woche nach ihrer Großeröffnung kein Herankommen. Der Parkplatz davor ist von allen Seiten verstopft. Mütter schieben Kinderwagen vor die Motorhaube, Väter buckeln Einkaufstüten, von hinten hupt es. Klasse! Zehn Minuten später – nach gefühlt endlosem Warten (Auf wen eigentlich?), dieses Mal hinter einem Polo mit Dresdner Nummernschild – endlich das Ziel: die Wilsdruffer Straße. Eine erfrischende Brise Fahrtwind weht um die Karosse, die Ampeln schalten von rot auf grün. Und weiter geht es. Vorbei am Altmarkt. Der ist leer. Kein Mensch, kein Kinderwagen, keine Eisdielenstühle. Nur ein leerer Platz. Warum macht es Dresden den parkplatzsuchenden Autofahrern eigentlich so schwer?

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In eigener Sache

Elbmargarita feiert Geburtstag

Genau ein Jahr ist es her, dass www.elbmargarita.de als neue Webzeitung für Dresden online ging. Geboren aus einem abendlichen Geistesblitz und der Liebe ihrer Gründerin zur eigenen Heimatstadt, hat sich die Seite ein Jahr lang stetig weiter entwickelt. Regelmäßig informiert und kommentiert elbmargarita seither in einem frischen Schreibstil über das aktuelle Geschehen in der schönsten Stadt der Welt. Die Seite ist gewachsen und (!) sie lebt; neue Rubriken haben sich etabliert, auch richtet sich der nachrichtliche Blick heute manchmal weit über den Dresdner Tellerand hinaus – immer jedoch mit Bezug zur idyllischen Elblandschaft und ihrer Perlen. Schnell haben die elbmargarita-Beiträge erste Fans gefunden, sie lesen bis heute. Ja, sogar die Runde der Autoren ist inzwischen gewachsen. Und nicht nur die: Waren es zu Beginn im April 2010 nur eine Hand voll Leser, die den Blog täglich anklickten, so sind es inzwischen durchschnittlich 70 Besucher – Tendenz steigend. Das mag im Vergleich zu anderen Blogs vielleicht mager klingen, erfüllt uns aber – ebenso wie die tägliche Arbeit an den Beiträgen – stets mit großer Freude. Wir danken deshalb heute allen Unterstützern, Wohlgesonnenen und Kritikern, aber vor allem jedem einzelnen Leser für die Treue im ersten Jahr und bloggen voller Elan weiter ins Zweite!

Nicole Laube

Und Geschenke gab es auch:


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