China liegt nur eine Elbgondelfahrt entfernt

Ein Spaziergang durch den Schlosspark Pillnitz verbindet Welten und Stile

Bei einem Spaziergang im Schlosspark Pillnitz wird man leicht zum Wanderer zwischen den Welten. Malerisch an der Elbe gelegen, war Pillnitz nicht nur Ort üppiger Feste und höfischer Spiele, sondern über Generationen beliebter Sommersitz der Sächsischen Kurfürsten. Zu entdecken gibt es heute hier mehr als höfischen Prunk: Das Schlossensemble aus Wasser-, Berg- und Neuem Palais verbindet barocken Stil mit asiatischer Exotik. Der Park ist als Sammelstätte für Pflanzen aus aller Welt gleichsam ein botanisches Museum auf 28 Hektar.

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Wenn der Weinberg zum Mount Everest wird …

Der 14. Treppenlauf in Radebeul fasziniert mit Höchstleistungen auf 397 Stufen

Die 397 Stufen der Spitzhaustreppe in Radebeul sind schon für Spaziergänger eine Herausforderung. Für knapp 600 Extremsportler aus aller Welt waren sie am Wochenende erneut Austragungsort für einen spektakulären Wettkampf: Der Sächsische Mount Everest Treppenmarathon ist eine Art Kultveranstaltung in Radebeul.

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Sachsens schönstes Kunstversteck

Eine Ausstellung auf Schloss Weesenstein widmet sich seiner Zeit als Kunstdepot im Zweiten Weltkrieg

Raffaels „Sixtinische Madonna“ gilt als das berühmteste Exponat der Dresdner Gemäldegalerie. Doch würde die Madonna heute nicht da hängen, hätte man sie und Millionen andere Kunstschätze im Zweiten Weltkrieg nicht rechtzeitig ausgelagert. Eine Ausstellung auf Schloss Weesenstein zeigt noch bis zum 7. Oktober, wie die Dresdner Kulturgüter vor dem Angriff am 13. Februar 1945 gerettet wurden.

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Zu Besuch in Marcolinis Reich

Lieblingsorte in Dresden: Ausflug zum Bärnsdorfer Großteich in Moritzburg

Dresden ist eine Stadt zum Wohlfühlen, in der man manchmal nur die richtigen Orte fernab des Touristentrubels entdecken muss. In unserer Serie „Lieblingsorte“ stellen wir in loser Folge solche Plätze vor. Heute begeben wir uns vor die Tore der Stadt ins malerische Moritzburg.

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Spaziergang am Nebelmeer

Romantische Impressionen von der Bastei in der Sächsischen Schweiz

Ein kühler Januartag. Die Bäume am Rande der imposanten Felsformationen in der Sächsischen Schweiz ragen kahl in die Landschaft. Im Tal fließt die Elbe träge gen Norden, liegt wie ein schmaler Spiegel zwischen den steil aufragenden Steinwänden.

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Festivalstart am Flughafen

Die Orchesterwerkstatt in den Flugzeugwerken weckt Lust auf das 25. Moritzburg Festival

Die Kombination ist ungewöhnlich wie faszinierend: Ein junges Orchester platziert sich neben einem eingerüsteten Airbus im Flugzeughangar und präsentiert musikalische Kosthäppchen von Mozart, Schumann und Schostakowitsch. Mit der Orchesterwerkstatt feiert das Moritzburg Festival seit einigen Jahren in den Elbe-Flugzeugwerken seine kleine (Vor-)Eröffnung.

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Ein Tag im Leben Luthers

Auf historischen Instrumenten verleiht die Capella de la Torre der Musik der Renaissance neues Leben – ein Interview

Die Capella de la Torre hat sich seit über zehn Jahren mit der Interpretation von Musik der Renaissance auf historischem Instrumentarium einen Namen gemacht. Das Ensemble (Foto: Andreas Greiner-Napp) widmet sich am 13. Mai, 18 Uhr in Weinböhla mit einem Programm zum Lutherjahr, Tanz und historischen Kostümen den Facetten eines Tages im Leben des großen Reformators. Im Interview verraten die Musiker, was die Zuhörer erwartet und warum Luther auch die Musik ein Stück weit reformierte.

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Hüpfend vom Eierkuchen zur Weltrevolution

Hoppes Hoftheater zeigt „Die Känguru-Chroniken“ als Kammerstück mit Puppe

Hüpfend und Schnapspralinen futternd hat ein Känguru in Dresden Einzug gehalten. Wo es genau herkommt, das weiß man nicht so recht. Doch frech und vorlaut ist das Tier, mag Eierkuchen, am liebsten mit Hackfleisch, und bezeichnet sich als Kommunist. Die „Känguru-Chroniken“ des Berliner Autors und Kleinkünstlers Marc-Uwe Kling sind längst Kult.

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Kino unterm Sternenzelt

Unsere Sommerkino-Tipps für Dresden

An Sommerkinos wird die Kunst- und Kulturstadt Dresden von Jahr zu Jahr etwas ärmer. Klar, diese Woche eröffnen wieder die Filmnächte am Elbufer mit ihrer Rekordleinwand vor der schönsten Kulisse Deutschlands. Doch die kleinen, feinen Angebote in lauschigen Hinterhöfen muss man mittlerweile schon mit der Lupe suchen. So ist nach 21 Jahren Schluss mit dem Cinema Paradiso in der Zschoner Mühle, weil es die Filme inzwischen nur noch in Digitaltechnik gibt. Wir haben dennoch fleißig recherchiert und hier unsere diesjährigen Tipps für Sommerkino in Dresden zusammengestellt.

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Actionreiche Karl-May-Adaption

„Winnetou I“ auf der Felsenbühne in Rathen

Rasante Pferderitte, waghalsige Stunts, knallende Pistolen und dazu noch staubende Sandwolken: Die Neuinszenierung von „Winnetou I“ (Foto: PR/Hagen König) auf der Felsenbühne in Rathen beschert Action pur vor der wildromantischen Felskulisse in der Sächsischen Schweiz. Olaf Hörbe packte die Handlung nach der Vorlage Karl Mays hier in eine schlüssige zwei-Stunden-Bühnenadaption. Regie in dem Stück führt der Theaterintendant der Landesbühnen Sachsen, Manuel Schöbel, höchst selbst.

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