„Die Sichtbarkeit der Kultur ist jetzt umso wichtiger!“

10 Jahre – 5 Fragen: Josefine Gottwald im Jubiläumsinterview (17)

Das Onlinemagazin elbmargarita.de feiert Zehnjähriges – und schenkt sich selbst eine kleine Fragerunde. Die Künstler der Stadt sind zur virtuellen Blogparty eingeladen und gratulieren per Interview. Heute antwortet die Dresdner Fantasy-Autorin Josefine Gottwald:

Stelle dich in drei Sätzen selbst vor!
Ich bin in jeder Hinsicht kreativ. Mein Gehirn sprintet manchmal voraus, wenn meine Hände noch nicht hinterher kommen … Aber ich liebe die Herausforderung!

Dein Lieblingsort in Dresden ist …
Das ist gar nicht so leicht, es kommt auf die Stimmung an. Ich glaube, die meiste Zeit habe ich bisher am Elbufer und in den Bibliotheken verbracht.

Was verbindet dich mit der Stadt?
In meiner Jugend war Dresden für mich die große Welt. Wenn ich ins Kino oder eine Ausstellung besuchen wollte, musste ich dorthin fahren – insofern stand die Stadt für mich schon immer für Kultur und Möglichkeiten.

An welchem Projekt arbeitest du gerade?
Es gibt die Idee, mein Tiefseemärchen zu einer Saga auszuweiten … Das würde ich sehr gern tun. Daneben setze ich mich in Zeiten von Corona noch mehr als sonst für die Dresdner Literatur ein. Ich finde die Sichtbarkeit der Kultur wichtig, gerade in Krisen.

Was macht dir in der Corona-Krise Mut?
Trotz oder vielleicht gerade durch die Isolation spüre ich vor allem online stärkeren Zusammenhalt als zuvor. Die Facebookgruppe „Literatur erleben in Dresden“ ist sehr aktiv und der Austausch respektvoll und auf Augenhöhe. Krisen sind auch immer Chancen.

Vielen Dank für das nette Interview!

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