Lieblingsorte in Dresden: Der Glockenpavillon

Dresden ist eine Stadt zum Wohlfühlen, in der man manchmal nur die richtigen Orte fernab des Touristentrubels entdecken muss. In unserer Serie „Lieblingsorte“ stellen wir in loser Folge solche Plätze vor. Heute erkunden wir das Areal rund um Japanisches Palais und Glockenpavillon:

Ein Spaziergang am Neustädter Elbufer entführt vom Hotel Bellevue aus in Richtung Marienbrücke in eine Welt jenseits von Altstadtprunk und Neustadttrubel. Wo im Frühling die Bäume in prächtigen Farben blühen, lässt sich im Sommer an den Elbauen an diesem herrlichen Fleck Erde prächtig picknicken oder einfach in der Sonne faulenzen.

Am Rande der saftigen Wiesen, die sich an dieser Stelle nicht nur entlang der Elbe, sondern auch jenseits des Fuß- und Radweges erstrecken, gibt es dabei einiges zu entdecken. Hier grüßen nicht nur Putten und Skulpturen, auch der alte Glockenpavillon schickt seine süßen Melodien in die Sommerluft.

Gebaut von Karl Paul Andrae im Jahr 1936, wurde er nach der Zerstörung im Zweiten Weltkrieg Anfang der 1990er Jahre wieder neu errichtet. So lädt er heute zum Verweilen ein, dient als beliebtes Fotomotiv – und gibt einen der schönsten Blicke auf Dresdens Altstadtkulisse frei.

Ein Stück weiter hinten breitet sich im Rücken des Japanischen Palais eine große Wiese aus. Hier ist der Palaissommer zu Hause, der im August zu kollektiven Yogastunden, Hörspiel- oder Konzertabenden einlädt. Doch auch am Tag kann man im Schatten der dicken Bäume von hier auf die Silhouette Dresdens gucken und – mit viel Glück – einem Maler bei der Arbeit zusehen.

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