Augenblick mal …!

Nicole Tschirner betreibt „Artwork“ in Dresden

Draußen ist es schon längst dunkel geworden und in der Wohnung kehrt so langsam Ruhe ein. Das einzige noch vernehmbare Geräusch kommt aus dem Wohnzimmer. Es ist das Hörbuch „Oneiros“ von Marcus Heitz, welches Nicole Tschirner (Fotos: Silvana Arndt) laufen lässt, während sie konzentriert vor ihren beiden Monitoren am Schreibtisch sitzt und sich durch die schier nicht enden wollende Auswahl an Bildern klickt.

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Bäume und Schmetterlinge

Hörtipp des Monats: „Inéz“ von Inéz Schaefer

Sie hat ihr Studium im Jazzgesang an der Dresdner Hochschule für Musik Carl Maria von Weber gerade erst abgeschlossen – und schon ihr erstes eigenes Solo-Album in der Hand. Inéz Schaefer ist die Newcomerin in der Dresdner Jazz-Szene, in Clubs wie dem Bluenote sieht man sie gern auf der Bühne. Ihre Songs knüpft Inéz behutsam aus zarten Jazzarrangements, gepaart mit einem Hauch von moderner Popmusik.

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Freitag, Sonnabend, Sonntag

DDHerrlichkeiten4

KaW ist Kultur am Wochenende – mit drei Weggehtipps

Volle Pulle Kultur in Dresden – und wer die Wahl hat, hat bekanntlich auch die Qual. Wir picken in unserer Rubrik „KaW“ (Kultur am Wochenende) daher ab sofort jede Woche jeweils drei einmalige Veranstaltungen am Freitag, Sonnabend und Sonntag für Dresden in Vorschau heraus.

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Ein großer Dresdner Kopf

Warum Erich Kästner unterschätzt wird

Erich Kästner gehört zu den wichtigsten Dresdner Schriftstellern – und ist doch (außer am Albertplatz) kaum in der Stadt präsent. Heute würde Kästner seinen 116. Geburtstag feiern. Allerhöchste Zeit, einen genaueren Blick auf die Biografie des Autors zu werfen, der den meisten wohl vor allem dank seiner Kinderbücher im Gedächtnis geblieben ist.

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Macht als riesiges Gesellschafts-Spiel

Fiesko von Genua_StaatsschauspielDD

Riesige Party: Schillers Fiesko am Staatsschauspiel Dresden (Fotos: PR/David Baltzer)

Schillers „Verschwörung“ am Staatsschauspiel – eine Kritik

Nicht viel Spannendes gab es bislang auf der großen Bühne des Dresdner Staatsschauspiels zu sehen. Die meisten Premieren in der aktuellen Spielzeit waren entweder von grober Langeweile oder von kitschigem Klamauk getragen. Regisseur Jan Philipp Gloger inszenierte nun mit Friedrich Schillers „Die Verschwörung des Fiesko zu Genua“ (1783) einen fast unbekannten Klassiker für Dresden. Schillers „Republikanisches Trauerspiel“, so der Untertitel, ist sein zweites vollendetes Drama nach den „Räubern“.

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Exzellenzuni in der Wintersonne

Münchner Straße Dresden
Münchner Straße

Campusspaziergänge …

… die Sonne glitzert in der kalten Winterluft und lockt die Menschen aus ihren Stuben. Der Universitätscampus liegt leer und träge an diesem Tag. Ein Spaziergang hier ist wie ein Rundgang durch die Jahrhunderte der Architekturgeschichte: Auf der Nöthnitzer Straße wachsen gerade neue, verspiegelte Laborfassaden aus dem Boden, während rund um die Mommsenstraße der herrlich rote Backstein im Winterlicht leuchtet …

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Beklemmende Aussicht auf brennende Ruinen

Yadegar Asisi gewährt den Blick auf „Dresden 1945“

Die Orientierung fällt schwer in diesem traurigen Panorama aus zerstörten Häusern, Kirchruinen und von Schutt bedeckten Straßen. Yadegar Asisis Blick auf „Dresden 1945 – Tragik und Hoffnung einer zerstörten Stadt“ im Panometer Reick ist wahrhaft schonungslos. So schonungslos, dass er echte Dresdner fast zu Tränen rührt. Vom Rathausturm schaut man auf die zerbombte Stadt. Als markante Punkte blieben nach dem Angriff am 13. und 14. Februar 1945 allein die ausgebrannte Kreuzkirche, die schon eingestürzte Frauenkirche und die Zitronenpresse auf dem Dach der Kunstakademie. An manchen Stellen steigen noch Rauchschwaden in den Himmel, woanders brennt lichterloh das Feuer.

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Revuen, die das Leben schreibt

Catch Me If You Can

Jannik Harneit als Frank Abagnale

„Catch Me If You Can“ an der Staatsoperette Dresden

Das muss man erst mal schaffen: Eine Schadenssumme in Höhe von rund 2,5 Millionen US-Dollar hat der Amerikaner Frank William Abagnale (*1948) als Jugendlicher in den 60er Jahren mit Hochstapelei verursacht. Als Pilot, Arzt und Anwalt gab er sich aus – und betrieb in diesen Rollen Scheckbetrug im großen Stil. Zum Dank dafür wurde er zum Protagonisten in Steven Spielbergs Film „Catch Me If You Can“ (2002) mit Leonardo DiCaprio und Tom Hanks in den Hauptrollen. Sieben Jahre später schrieben Terrence McNally, Marc Shaiman und Scott Wittman das passende Musical zum Film. An der Staatsoperette Dresden (Fotos: PR/Kai-Uwe Schulte-Bunert) feierte dieses nun deutsche Erstaufführung.

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Per Opernaufführung zum Mond

"Il mondo della luna"_szene12 Dresden
Szenenbild: Il mondo della luna

Verein szene12 sammelt für sein neues Projekt

Sie machen Oper einfach anders, herrlich unkonventionell, gut verdaulich und viel unterhaltsamer als alle anderen: Der Dresdner Verein szene12 ist ein junges OFF-Theaterprojekt, bei dem junge Künstler zwischen Studium und Engagement einen Freiraum zum Ausprobieren finden. Das Projekt um den Nachwuchsregisseur Toni Burghard Friedrich gründete sich 2012 mit dem ehrgeizigen Ziel, jedes Jahr ein kleines bisschen größer zu werden.

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Freitag, Sonnabend, Sonntag

DD-FB.9.

KaW ist Kultur am Wochenende – mit drei Weggehtipps

Volle Pulle Kultur in Dresden – und wer die Wahl hat, hat bekanntlich auch die Qual. Wir picken in unserer Rubrik „KaW“ (Kultur am Wochenende) daher ab sofort jede Woche jeweils drei einmalige Veranstaltungen am Freitag, Sonnabend und Sonntag für Dresden in Vorschau heraus.

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