Ein großer Abend

Radu Lupu lässt Schubert im Kulturpalast lebendig werden

Es war der Zauber eines Abends, wie ihn Konzerte nur ganz selten entfalten: Scheinbar ungerührt, fast stoisch sitzt Radu Lupu (Foto: Oliver Killig) am Flügel, lässt Schuberts „Moments musicaux“ zum Auftakt Note für Note in den Saal tropfen. Tatsächlich scheint die Zeit für einige Momente stillzustehen, wenn er spielt. Der 1945 in Rumänien geborene Pianist ist weltweit so etwas wie eine Legende seines Fachs. Seine Interpretationen sind stille Offenbarungen, von einer tiefen Spiritualität getragen, ohne transzendent oder flüchtig zu sein.

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Feuertaufe im großen Saal

Der Pianist Valentin Bedrich bereitet sich auf den ersten Auftritt im Kulturpalast vor

Es ist ein aufregender Moment, als Valentin Bedrich zum ersten Mal die große Bühne im Kulturpalast betritt. Der junge Pianist schaut neugierig in den noch leeren Saal, bevor er ein paar Mal auf und ab geht. Erstmal nur probeweise, um mit dem Raum vertraut zu werden. Am 27. März wird der 18-Jährige hier am Flügel sitzen und mit dem Jungen Sinfonieorchester Dresden George Gershwins „Rhapsody in Blue“ spielen. Dass Valentin Bedrich als Solist beim Absolventenkonzert des Sächsischen Landesgymnasiums für Musik „Carl Maria von Weber“ auftritt, erfüllt ihn mit Stolz – erst recht, weil es das erste Konzert ist, das die jungen Musiker im Kulturpalast bestreiten.

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Ein klangvolles Jahr – das war 2017!

Der elbmargarita-Jahresrückblick 2017 – Teil 2

Das Jahr 2017 klingt in diesen Tagen langsam aus. Die Weihnachtsmärkte sind abgebaut, in den Geschäften glitzert nun Silvestertand. Zeit, innezuhalten und zurückzublicken auf ein kulturvolles Jahr in Dresden und die schönsten Beiträge aus 2017:

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Ein klangvolles Jahr – das war 2017!

 Der elbmargarita-Jahresrückblick 2017 – Teil 1

Das Jahr 2017 klingt in diesen Tagen langsam aus. Die Weihnachtsmärkte sind abgebaut, in den Geschäften glitzert nun Silvestertand. Zeit, innezuhalten und zurückzublicken auf ein kulturvolles Jahr in Dresden und die schönsten Beiträge aus 2017:

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Erfüllt vom Licht der Musik

Eine persönliche Bilanz nach viereinhalb Musikfestspielwochen

Die CD der Barokksolistene dreht sich im Player, mit lauschiger Musik aus englischen „Alehouses“, lebendigen Geigen und rauem Gesang erinnert sie noch an viereinhalb intensive Konzertwochen in Dresden. Der Abend mit den Barokksolistene im Ballhaus Watzke warf freilich nur eine Klangfacette von vielen bei den 40. Dresdner Musikfestspielen auf. Mit 60 Konzerten war das Programm im 40. Festivaljahrgangs (Fotos: Oliver Killig) so dick geschnürt wie nie – und obwohl ich – Privileg des Jobs – fast jeden Abend dabei war, hätte es ewig so weitergehen können.

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Hanseatischer Gigantismus und Dresdner Gemütlichkeit

Das Dresdner Festspielorchester konzertierte in der Elbphilharmonie – ein Reisebericht

Während in Dresden alle über die Eröffnung des umgebauten Kulturpalasts redeten, durfte ich das Dresdner Festspielorchester am 2. und 3. Mai auf sein erstes Gastspiel nach Hamburg begleiten. Für alle Beteiligten ein spannendes Abenteuer. Eine Woche, zwei Säle, ganz viel Musik – und die Frage: Kann man den neuen Saal im Kulturpalast wirklich mit der großen, erhabenen Elbphilharmonie in Hamburg vergleichen?

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Vorfreude auf Dresdens neuen Klang

Erste Impressionen vom neuen Kulturpalast

Die Vorfreude in Dresden ist enorm: In weniger als vier Tagen eröffnet der umgebaute Kulturpalast. Damit bekommt die Stadt ihren beliebten Musentempel zurück – und im Zentrum erwacht ein kulturelles Begegnungszentrum für alle zu neuem Leben.

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Der Kult um den Kulturpalast

Einwohnerversammlung soll Zukunft des Kulti beraten

Dresden und seine ewigen Diskussionen: In die Reihe von Waldschlösschenbrücke, Operette und Co. reiht sich seit geraumer Zeit nun auch der Kulturpalast (Foto: N. Laube) ein. Soll er modernisiert und umgebaut werden? Oder lieber in seiner alten Form belassen als Denkmal sozialistisch-funktionaler Baukunst stehen bleiben? Die Gemüter scheiden sich wieder einmal.

Nun soll eine Einwohnerversammlung zu dem Thema einberufen werden. Schließlich will das Rathaus spätestens seit der Einführung der Dresdner-Debatte im Internet (elbmargarita berichtete) verstärkt in den Dialog mit den Bürgern treten. Der erste Bürgermeister Dirk Hilbert lädt die Dresdner deshalb am 21. März um 19 Uhr zu einer Einwohnerversammlung ein. Dort soll der Planungsstand der Modernisierung des „Kulti“ einmal ausführlich dargestellt werden.

Die Stadtverwaltung hatte zuvor in einer Pressekonferenz eine Stadtratsvorlage präsentiert, mit der ein Beschluss über den Umfang der Baumaßnahme, die Kosten und der Rahmenterminplan herbei geführt werden sollen. Die Vorplanung für das Projekt sieht derzeit einen variablen Konzertsaal mit rund 1900 Plätzen, eine Städtische Zentralbibliothek, das Kabarett „Die Herkuleskeule“, das Besucherzentrum der Stiftung Frauenkirche sowie ein Service- und Informationszentrum im „Kulti“ vor.

Zur Einwohnerversammlung werden nun sowohl Vertreter der Stadtverwaltung den erreichten Planungsstand erläutern als auch die maßgeblich vom Umbau betroffenen Einrichtungen zu Wort kommen. Im Anschluss stehen Vertreter der Stadtratsfraktionen, der Stadtverwaltung, der Projektleitung und der zukünftigen Nutzer für Fragen zur Verfügung. Die Beiträge der Dresdner zu dem Thema sollen dokumentiert und im Stadtrat später auch behandelt werden. (NL)

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