„… in Dresden angekommen, um zu bleiben“

10 Jahre – 5 Fragen: Lars P. Krause im Jubiläumsinterview (26)

Das Onlinemagazin elbmargarita.de feiert Zehnjähriges – und schenkt sich selbst zum Jubiläum eine kleine Fragerunde. Die Künstler der Stadt gratulieren per Antwort. Heute mit dem Dresdner Grafikdesigner und Siebdruckkünstler Lars P. Krause (Foto: Amac Garbe)

Stelle dich in drei Sätzen selbst vor!
Mein Name ist Lars P. Krause, ich bin freier Grafiker und Illustrator und gestalte hauptsächlich Plakate und Poster. Und damit mir das nicht zu langweilig wird, drucke ich meine Poster in meiner Siebdruckwerkstatt meist gleich selbst.

Dein Lieblingsort in Dresden ist …
E
inen Lieblingsort gibt es eigentlich nicht. Es gibt eher hundert davon, und es kommen auch immer noch mehr dazu. Ich mag z.B. unsere Küche, da trifft sich die Familie, oder unseren Garten, da trifft man Fuchs und Hase, ich mag auch meine Werkstatt – da treffe ich mein zum Beruf gewordenes Hobby und Leute, denen das gefällt. Aber natürlich mag ich auch Theater, Clubs und Bars, und die Natur in und um Dresden. Was man als Dresdner halt so mag.

Was verbindet dich mit der Stadt?
Vor 20 Jahren bin ich in der Stadt angekommen, um zu bleiben. Ich hab die Stadt gebraucht und ein paar Leute brauchten mich. So bin ich hier quasi reingewachsen und vernetzt. Die Stadt hat eine gute Kulturszene – auch in der Subkultur kann man sich hier gut einbringen.

An welchem Projekt arbeitest du gerade?
Momentan habe ich noch ein paar Kundenprojekte beendet. Jetzt werde ich mich mal wieder mit meinen Kunstprojekten beschäftigen. Ein drittes „Zeitgeist“-Motiv ist in der Röhre, wartet schon so lange darauf, fertiggestellt zu werden. Zwei weitere Projekte sind gerade in Kita und Schule – da wollen zwei kleine Wesen zu liebenswerten und lebensfrohen großen Menschen werden. Das ist auch nicht ohne …

Was macht dir in der Corona-Krise Mut?
Da muss ich jetzt am längsten überlegen – vor kurzem hätte ich hier noch „der Zusammenhalt“ gesagt. Aber leider empfinde ich, dass das aktuell nicht mehr so der Fall ist, jedenfalls gibt’s viele Hobbywissenschaftler die sehr laut ihre „unwiderlegbaren“ Thesen rausballern und mit Wut und Zorn die Wärme und Empathie aus der Gesellschaft pusten. Was mir da Mut macht – na vielleicht das Alles mal ein Ende hat – nur die Wurst hat zwei.

Vielen Dank für die schönen Antworten!

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