Süße Melancholie zum Jahresende

Die „medlz“ präsentieren heute ihren neuen Song „Du wirst vermisst“

Die Dresdner A-cappella-Band „medlz“ (Foto: PR) geht dieser Tage mit 4000 Stollentalern und einem neuen Lied im Gepäck auf Weihnachtstour. Ab heute ist der Song auf Youtube zu hören – im Interview mit elbmargarita.de erzählen die vier, warum gerade jetzt und weshalb sie sich ganz besonders auf die Wintertournee freuen.

Ihr geht in den nächsten Wochen mit einem neuen Lied im Gepäck auf Weihnachtstour. Was ist das für ein Song?

Die Idee zum Song kam uns bereits vor zwei Jahren. Grund waren die vielen Menschen, die nach unseren Weihnachtskonzerten auf uns zukamen und uns immer wieder sagten, dass sie das eine oder andere Weihnachtslied mit einem geliebten, verstorbenen Menschen verbinden und wie sehr es sie deshalb bewegt hat. Viele stehen jedes Jahr mit Tränen in den Augen vor uns und danken uns für diese emotionalen Momente. Dafür, dass sie einmal die Ruhe finden, an ihre Liebsten, die nicht mehr bei ihnen sind, ganz ohne Alltagsstress denken zu können. Das passierte uns so oft, dass für uns immer klarer wurde, dass dieses Thema ein eigenes Lied braucht. So kam es zu „Du wirst vermisst“.

Ist das auch der Grund, warum ihr den Song gerade am Totensonntag präsentiert?

Ja, den Totensonntag haben wir gewählt, weil es der Tag ist, an dem jedes Jahr derer gedacht wird, die nicht mehr unter uns sind. Mit ihm wird langsam die schöne, aber eben für manche auch traurige Adventszeit eingeläutet. Die Zeit, in der die Tage kürzer und grauer sind. In der man Kerzen anzündet und am häufigsten an die denkt, die nicht mehr da sind.

Neben eurer Musik bringt ihr auf der Tour auch Lasterweise Stollentaler ins Land. Ein süßer Gruß aus Dresden? Oder was steckt hinter der Aktion?

Als wir vor fünf Jahren das erste Mal Weihnachtskonzerte gaben, haben wir noch selbstgebackene Plätzchen unters Volk gebracht. Wir fanden einfach, dass es eine schöne Geste ist. Bei inzwischen 14 Weihnachtskonzerten und etwa 8000 Konzertbesuchern haben wir die Aufgabe dann aber gern abgegeben. Wir haben das große Glück, dass die Bäckerei Krause aus Dresden die Aktion so toll findet, dass sie seit drei Jahren für uns kleine Ministollen backt und uns als kleinen Dresdner Gruß mit auf den Weg gibt. So bekommen sogar die Zuschauer ganz tief im Westen von Deutschland einen echten Dresdner Christstollen.

Was liebt ihr an Weihnachten besonders?

Da wir alle in der glücklichen Lage sind, tolle Familien zu haben, ist es das Schönste, an den Weihnachtstagen genau dort zu sein: Zu Hause bei der Familie. Wir sind übers Jahr so viel unterwegs, dass die gemeinsame Zeit oft auf der Strecke bleibt. Weihnachten kann man davon ein bisschen nachholen. Und natürlich gehören unsere Konzerte inzwischen auch ganz fest zur Adventszeit. Weihnachtsmusik hat einen ganz eigenen Zauber, der auch uns jedes Jahr wieder berührt.

Kann man euch in diesem Jahr auch nochmal in eurer Heimatstadt hören?

Na klar! Wir singen dieses Jahr zwei Mal in der Himmelfahrtskirche in Leuben. Am 21. und 22. Dezember jeweils 19.30 Uhr. Das Konzert am 19. Dezember in der Weinbergkirche in Pillnitz ist leider bereits ausverkauft.

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