Improvisation ist alles!

DD singt und musiziert zwischen „Feuer und Eis“

Ein bisschen schade war es schon, dass „Dresden singt und musiziert“, das Freiluft-Konzert bei den Dresdner Musikfestspielen, am Sonnabend (16.5.) nicht bei blauem Himmel und Sonnenschein stattfinden konnte. Doch gegen das Wetter ist bekanntlich kein Kraut gewachsen – und so blieb den fünf Chören, den Instrumentalisten und den Organisatoren nichts anderes übrig, als gehörig zu improvisieren.

Im Programm rückten nun kurzerhand gepflegte Chor- und Volksmusik nach vorn. Unter der Leitung von Matthias Jung stimmten hier rund 250 Sänger und Sängerinnen aus fünf jungen Dresdner Chören Lieder zum Mitsingen und zwei moderne, fast rap-artige A-cappella-Stücke von Hans Schanderl an.

Nach einigem Organisationsaufwand konnten das Tango-Ensemble Cuarteto Rotterdam sowie das Junge Sinfonieorchester des Sächsischen Landesgymnasiums Dresden nach eineinhalb Stunden dann aber doch ins Trockene weichen, um ein paar Instrumentalstücke zum Besten zu geben – die rund 2000 Zuschauer spannten indes tapfer die Schirme auf und erwiesen sich zwei wunderbare Konzertstunden lang als äußerst treu und gegen alle Wetterspäßchen abgehärtet. So erklang am Ende trotz Improvisation ein durchaus charmantes Konzert auf dem Schlossplatz.

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