Dresden feiert zum Song Contest

„Public Viewing“ jetzt auch beim Grand Prix

Deutschland konnte schon jahrelang nicht mehr beim Eurovision-Songcontest (ehemals Grand Prix d’Eurovision de la Chanson) punkten. Anno 2010 blicken die Schlagerfans nun voller Hoffnung auf ein 19-jähriges Gesangstalent: Lena Meyer-Landrut ist von Stefan Raab gecastet und soll beim Wettbewerb am 29. Mai in Oslo endlich die deutsche Ehre retten.

Ob Lena tatsächlich eine neue Nicole wird, steht derzeit noch in den Sternen. Laut Expertenprognose seien Deutschlands Chancen mit Lena 2010 in Oslo aber so gut wie schon lange nicht mehr. Fakt ist: auch in Dresden wird am 29. Mai zum 55. „Grand Prix“ gefeiert. Und das sogar im ganz großen Stil.

Unter dem Motto „Wir in Oslo“ wird die TW.O Event-GmbH im Gelände der „Zeitenströmung“ auf der Königsbrücker Straße eine riesige Fete organisieren. Nicht nur Dresden, sondern ganz Sachsen ist dort zu Public Viewing und der anschließenden Grand-Prix-Party einngeladen, so die Veranstalter. Moderiert wird das ganze von Dirk Bach. Die Fete startet um 20 Uhr. Eintrittskarten sind für 20 Euro an allen bekannten Vorverkaufsstellen zu haben. (NL)

Infos unter: www.wir-in-oslo.de

Kommentiert

Ein bisschen Frieden, ein bisschen Freude?! Unsere Lena ist ein süsses Mädchen, welches sicherlich die Gewinnerin unserer Herzen wird: sexy, frech, unbefangen, cool… Aber reicht das? Die Entscheidungen treffen andere. Wer eigentlich? Keine Ahnung! Ist das entscheidend? Ooooohja, ist es. Also schauen wir Deutsche einmal über den Tellerrand hinaus: uuuuuups, da gibt es ja noch andere Länder. Aserbeidshan zum Beispiel. Ja, Ostblock! Auch nicht so schlecht, aber gut genug? Wer interessiert sich für uns? Halllloooooo! Wir wollen endlich mal wieder gewinnen!!!!! Die Griechen bekommen so viele Euros und WIR wollen endlich mal wieder gewinnen! Zwölf Punkte aus Athen sollten doch drin sein. Es werden wohl aber leider null. Raab ist cool und wir sind wirklich nicht schlecht, vielleicht sogar Favorit. – Aber was ist eigentlich mit Norwegen? Opernsänger wird der diesjährige Kandiadat dort genannt. Und sein Song erinnert an Boxlengende Henry Maske. – Ost-  oder Westdeutsch, Europäer oder Amerikaner, warum bewerten wir eigentlich niemals nur die Musik?

Euer Jens Czerwinka

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1 Kommentar

  1. Huhu,

    also ich teile Jens‘ Meinung, dass es eigentlich um die Musik gehen sollte und vielleicht tu es das ja auch und wir Deutschen bekommen das nur nie mit. Immerhin stehen wir immer ziemlich dumm da….oder die anderen sind einfach nur besser.
    Naja, was unsere aktuelle Kandidatin angeht, ich kann mir nicht mal ihren Namen merken. Und den Max Matzke fand ich damals überzeugender…aber wer weiß vielleicht bringt sie uns unerwartet den Sieg.

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