Dresdner Soundtrack zur Weihnachtszeit

Hörtipp des Monats: Der Dresdner Kammerchor mit „O heilige Nacht“

Der Dresdner Kammerchor ist für seine fein abgestimmten, klangschönen Interpretationen bekannt – und beschert neben seiner Heinrich-Schütz-Gesamteinspielung mit dem Album „O heilige Nacht“ nun einen überaus besinnlichen Soundtrack zur Weihnachtszeit. Sehr filigran hebt als erstes der „Nachtgruß“ von Franz Wüllner an. Geleitet von Hans-Christoph Rademann hat der Chor hier zudem Werke von Brahms, Schreck, Reißiger, Loewe, Reger und Schumann eingespielt

Weiterlesen

Wenn Musik Freundschaften stiftet

Hayk Sukiasyan studiert Cello in Dresden und spielt Konzerte in der ganzen Welt

„Musik ist eine ehrliche Kunst“, sagt der junge Cellist Hayk Sukiasyan. „Der Zuhörer spürt, ob sie vom Herzen kommt, ob der Musiker seine Sache ernst nimmt.“ Der 21-Jährige stammt aus Armenien, ist dort in einer sehr kunstsinnigen Familie groß geworden. Mit acht Jahren begann er Cello zu lernen. „Meine Eltern haben das Instrument ausgewählt, weil es der menschlichen Stimme sehr nah ist. Das war eine gute Entscheidung“, erzählt Hayk an einem nassen Wintertag bei einer Tasse grünem Tee in einem Dresdner Café. Es ist eine Freude, sich mit dem Cellisten über Musik zu unterhalten.

Weiterlesen

Dreiklang, die Ausgehrubrik

DREI WEGGEHTIPPS FÜR KULTUR AM WOCHENENDE

Volle Pulle Kultur in Dresden – und wer die Wahl hat, hat bekanntlich auch die Qual. Wir picken in unserer Rubrik „KaW“ (Kultur am Wochenende) jede Woche drei einmalige Veranstaltungen am Freitag, Sonnabend und Sonntag für Dresden in Vorschau heraus.

Weiterlesen

Dreiklang, die Ausgehrubrik

DREI WEGGEHTIPPS FÜR KULTUR AM WOCHENENDE

Volle Pulle Kultur in Dresden – und wer die Wahl hat, hat bekanntlich auch die Qual. Wir picken in unserer Rubrik „KaW“ (Kultur am Wochenende) jede Woche drei einmalige Veranstaltungen am Freitag, Sonnabend und Sonntag für Dresden in Vorschau heraus.

Weiterlesen

Zwischen Lebenssehnsucht und Industriecharme

Die Semperoper holt John Harbisons „The Great Gatsby“ als großartige Europäische Erstaufführung nach Dresden

Prickelnder Sekt in Kristallgläsern, glitzernde Roben, Charleston- und Swing-Musik aus dem Radio und eine umwerfend große Partygesellschaft, die im Takt dazu über das Parkett wirbelt: John Harbisons Oper „The Great Gatsby“ (1999/2012) ist zum Nikolaus an der Semperoper Dresden angekommen – und feiert nun am Theaterplatz ihre Europäische Erstaufführung. Und wie!

Weiterlesen

Klamauk mit Kästner

„Drei Männer im Schnee“ bauen am Kleinen Haus einen Schneemann in dekadent zünftiger Alpenumgebung

Für viele gehört die Verfilmung von Erich Kästners Roman „Drei Männer im Schnee“ (1934) genauso zum Vorweihnachtsprogramm wie Räucherkerzen und Lebkuchen. Die Theaterversion wandert nun in einer sehr bunten Inszenierung von Peter Jordan und Leonhard Koppelmann am Abend vor dem 2. Advent als deftige Komödie auch auf die Bühne am Kleinen Haus des Staatsschauspiels – und reißt das Premierenpublikum mit wie kaum eine andere Produktion in den vergangenen Jahren.

Weiterlesen

Dreiklang, die Ausgehrubrik

DREI WEGGEHTIPPS FÜR KULTUR AM WOCHENENDE

Volle Pulle Kultur in Dresden – und wer die Wahl hat, hat bekanntlich auch die Qual. Wir picken in unserer Rubrik „KaW“ (Kultur am Wochenende) jede Woche drei einmalige Veranstaltungen am Freitag, Sonnabend und Sonntag für Dresden in Vorschau heraus.

Weiterlesen

Märchenspaß hoch Sieben

Das Boulevardtheater zeigt „Schneewittchen“ als weihnachtskomödie für die ganze Familie

Es war einmal ein braves Mädchen, eine böse Stiefmutter, König Kurt als Rentier, ein verzauberter Küchenjunge und sieben fleißige Zwerge am Boulevardtheater in Dresden: Hier versüßt Olaf Becker mit seiner Inszenierung von „Schneewittchen“ (Fotos: Robert Jentzsch) in diesem Jahr die Vorweihnachtszeit – und beschert zwei rundum unbeschwerte Theaterstunden für Groß und Klein.

Weiterlesen

Literarischer Winterspaziergang

Erläuterungen zum Elbmargarita-#instawalk über den Weißen Hirsch

Dicke, dunkle Wolken schieben den ersten Schnee des Jahres durch den Himmel über Dresden. Der Frost zwickt ungewohnt in die Nase. Die Standseilbahn ruht in tiefem Winterschlaf in ihrer Station auf der Bergbahnstraße am Weißen Hirsch. Nur vereinzelt sind an diesem Sonntagmittag Spaziergänger auf den Wegen in dem Viertel unterwegs. Es scheint tatsächlich ein magischer Ort zu sein, den Uwe Tellkamp 2008 zur Kulisse für seinen Roman „Der Turm“ erkor.

Weiterlesen