„Wir müssen im 21. Jahrhundert ankommen!“

Cellist Jan Vogler über neue Wege im Konzertbetrieb

Mit Dreamstage.live startet am 22. August 2020 ein neues Streaming-Portal für Musik aller Genres. Es soll Künstlern helfen, auch in Zeiten von COVID-19 mit ihren Fans in Kontakt zu treten und ihren Beruf wieder ausüben zu können – und dem Publikum zu Hause Konzerterlebnisse in HD-Qualität bescheren. Der Dresdner Cellist Jan Vogler (Foto: Marco Grob) ist einer der Gründer von Dreamstage und erzählt im Interview, wie er für die klassische Musik damit neue Welten eröffnen will.

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August 2020

Ein Spaziergang durch den Zwinger – mit Musik und Gedanken

Wir schreiben den 1. August 2020. Ein Spaziergang durch Dresden. Die Gedanken wandern mit, schauen zurück und suchen Orientierung am leicht bewölkten Sommerhimmel.

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Kultursommer in Dresden

Hier gibt es Theater, Konzerte und Kino unter freiem Himmel

Dieser Sommer wird anders. Langweilig aber wird er gewiss nicht, denn mehr Open Air für Theater, Literatur, Musik und Film gab es in Dresden noch nie. Wo und wann was läuft, das haben wir in einer Übersicht zusammengetragen:

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Mehr als schmückendes Beiwerk?!!

In Dresden geht die Kulturbranche auf die Straße – und demonstriert singend, was bald fehlen wird

Es geht gelassen zu am Königsufer. Die Kulisse stimmt. Gegenüber die barocke Altstadtsilhouette, unten das sonnenbeschienene Elbufer. Auf der Treppe am Filmnächte-Areal haben sich am Mittwoch (27.5.) bereits zum dritten Mal einige 100 Demonstranten platziert, unten steht ein Flügel. „Stumme Künstler“ ziert ein Schriftzug die oberste Reihe. Es ist kein Titel eines Films, der heute Abend gespielt werden soll, sondern ein Aufruf, ein weithin sichtbarer Hilfeschrei der Kunst- und Kulturtreibenden der Stadt.

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Blütenträume

Ein Sonntagsspaziergang im Zschoner Grund

Die Welt hat sich verändert in den vergangenen Wochen. Während die Kultur in Dresden und anderswo zum Dornröschenschlaf verdammt ist, ist die Natur aus ihrem sanften Winterschlummer erwacht.

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„Dresden ist Gitarre“

10 Jahre – 5 Fragen: Thomas Fellow im Jubiläumsinterview (2)

Das Onlinemagazin elbmargarita.de feiert Zehnjähriges – und schenkt sich selbst eine kleine Fragerunde. Die Künstler der Stadt sind zur virtuellen Blogparty eingeladen und gratulieren per Interview. Heute antwortet der Gitarrist und String-Spring-Mitgründer Thomas Fellow (Foto: Ulrike Mönning).

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Jubiläum trotz Krise

Elbmargarita feiert 10. Geburtstag – und legt jetzt richtig los!

Heute ist der 1. April 2020. Und wenn ich an diesem herrlichen Frühlingsabend über den Campus der TU Dresden spaziere, der menschenleer ist, werde ich fast ein bisschen wehmütig. Dieser Tage ist es zehn Jahre her, dass ich mit elbmargarita.de eines der ersten Onlinemagazine für Dresden gründete. Damals war ich selbst noch Studentin, schrieb unter der Woche an meiner Magisterarbeit und am Wochenende Artikel für die Sächsische Zeitung.

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Warum die Glocken läuten sollen

Dresdner Gedanken zum Gedenken am 13. Februar 2020

Das mit dem Gedenken ist in Dresden so eine Sache. Selten allerdings wurde es in 75 Jahren, also seit der Bombardierung am 13. Februar 1945, so übertrieben wie dieses Mal. Plakate, Titelblätter, Fernsehsendungen – ich möchte fast behaupten, noch nie sind die Meinungen zum Gedenken in Dresden und den eigentümlich in Vergangenem schwelgenden Bürgern dieser Stadt so übergesprudelt wie zum heutigen Jahrestag. Selbst ich als Dresdnerin muss heute gestehen: Ich habe es satt, dieses demonstrative Gedenken, vor allem aber die Diskussionen darum, die Stigmatisierung der Dresdner und die ewige Suche nach dem Warum. Wozu das alles? Gerät durch die hitzigen Debatten, die Rechtfertigungen und die Ermahnung nicht der Kern der Sache gerade ganz aus dem Fokus?

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Blick zurück in zeitlosem Verharren

Andreas Kriegenburg inszeniert Tschechows „Der Kirschgarten“ am Staatsschauspiel Dresden

Alles hat sich verändert, als Ranewskaja mit ihren Töchtern aus Paris in ihre russische Heimat zurückkommt. Alles, bis auf den wunderschön blühenden Kirschgarten. Doch die Zeiten, in denen mit Kirschen Geld zu machen ist, sind längst vorbei – und Ranewskaja ist in Anbetracht der Verluste aus der Vergangenheit nicht in der Lage, eine Entscheidung zu treffen. Aufbruch oder Stagnation? Das ist die Frage in Anton Tschechows „Der Kirschgarten“ (Fotos: Sebastian Hoppe).

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