Heinrich Schütz Fest mit neuem Konzept

Zehn Tage  im Zeichen der Barockmusik

Unter dem Motto „Schütz und Europa“ wird vom 15. bis zum 24. Oktober in Dresden erstmals zehn Tage lang das „Heinrich Schütz Musikfest“ gefeiert. Seit 1998 bekannt als Heinrich Schütz Tage, wird das Barockmusikfestival im Jahr des 425. Geburtstages von Schütz deutlich erweitert. Auch Konzerte in Bad Köstritz und Weißenfels sind geplant. Auf dem Programm stehen 25 Konzerte, Vorträge, Führungen und musikalische Gottesdienste. Veranstaltet wird das Festival vom Verein Mitteldeutsche Barockmusik, in Zusammenarbeit mit dem Verein Dresdner Hofmusik.

Erstmals gibt es mit dem Ensemble La Chapelle Rhénane aus Frankreich in diesem Jahr einen »Artist in Residence«. In Dresden findet unter anderem eine Lesung in der Musikhochschule (18.10., 17.30 Uhr), ein Konzert zu Schütz und Italien in der Dreikönigskirche (22.10., 20 Uhr) sowie eine Sonderführung durch die Gemäldegalerie unter dem Motto „Schütz und Italien entdecken“ (23.10., 11 Uhr) statt. Am 23. Oktober (20 Uhr) ist zudem das Orlando di Lasso Ensemble zu Gast in der Dreikönigskirche und spielt »Musik am Hofe Christians IV. von Dänemark«.

Das Festival ehrt den Barockkomponisten Heinrich Schütz (1585-1672), der in Köstritz bei Gera geboren wurde. Er brachte das Madrigal aus Italien nach Deutschland und galt wegen seiner Übersetzung von Texten in die Musik als »musicus poeticus«. Viele Jahre lang war er Hofkapellmeister in Dresden. Sein langjähriges Wohnhaus am Dresdner Neumarkt ist 2009 als »Heinrich-Schütz-Residenz« in äußerlich historischer Form wiederaufgebaut worden. Seit 1994 ist der Verein Dresdner Hofmusik als Veranstalter von Konzerten mit »Alter Musik« des 16. bis 18. Jahrhunderts im kulturellen Leben Dresdens präsent. Monatlich veranstaltet er auch Konzerte in der Schlosskapelle des Dresdner Residenzschlosses.  (NL)

Linktipp: www.dresdner-hofmusik.de und www.schuetz-musikfest.de

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