Konzert für Ohr und Auge

Pekka Kuusisto Projekt fasziniert im Kleinen Haus

Es gibt Abende, für die liebt man die Dresdner Musikfestspiele einfach, weil sie ganz besondere Konzerterlebnisse schenken, nach denen man in Dresden sonst wohl vergeblich suchen würde. Das Pekka Kuustisto Projekt am Sonntag (24.5.) im Kleinen Haus war genau so ein Abend. Eine Mischung aus Lichtperformance, Ballett und musikalischer Virtuosität, die ihresgleichen sucht, so innovativ, dass sie in ihrer Faszination schwer zu beschreiben ist, doch ein Abend, der sicher noch lange im Gedächtnis haften bleiben wird.

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Moderne trifft Mittelalter

Trio Mediæval und Arve Henriksen im Schlosshof

Musik war nicht zu allen Zeiten für den Konzertsaal gemacht. In Skandinavien etwa erfüllten Volksgesänge einst wichtige Funktionen im täglichen Leben. Sie dienten der Kommunikation über weite Distanzen in wilder Landschaft oder dem Lockruf für entferntes Vieh. Das norwegische Trio Mediæval (Foto: PR/Oddleiv Apneseth) ließ solche Klänge bei den Dresdner Musikfestspielen am Sonnabend (23.5.) durch den Kleinen Schlosshof hallen und erweckte alte Musik mit Jazz- und Gesangsimprovisationen dabei zu neuem Leben.

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Temperamentvoll loderndes Eis

Danish String Quartet gießt nordische Landschaft in Klang

Nein, als Geheimtipp kann man das Danish String Quartet (Foto: PR/Caroline Bittencourt) wahrlich nicht mehr bezeichnen. Das junge Ensemble aus drei Dänen und einem norwegischen Cellisten musiziert seit 2002 zusammen, gewann zahlreiche Preise und tourt in der aktuellen Saison durch Israel, Südamerika und ganz Europa. Mit einem Repertoire, das klassische Werke von Morzart und Beethoven bis hin zu dem dänischen Komponisten Carl Nielsen (1865–1931) sowie dänische Volksmusik einschließt, haben die vier Blondschöpfe ihre eigene Nische gefunden.

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Der Wahnsinn der Wissenschaft

„Bohème 2020“ eröffnet Blicke auf die Kunst der Zukunft

Kreativität braucht Raum, Kunst braucht Freiheit. Beides ist nicht selbstverständlich im Getriebe der Kulturfabriken des 21. Jahrhunderts. Jan Vogler, der Intendant der Dresdner Musikfestspiele, hat daher 2014 mit der „Bohème 2020“ ein ganz besonderes Projekt für junge Künstler ins Leben gerufen. Am Rande des Festspieltrubels schenkt er einer ausgewählten Gruppe aus internationalen Künstlern aller Sparten sowohl den Raum als auch die Freiheit, gemeinsam ein eigenes, kreatives Projekt auf die Beine zu stellen – und dabei auch Visionen für die Kunst der Zukunft zu ersinnen.

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Improvisation ist alles!

DD singt und musiziert zwischen „Feuer und Eis“

Ein bisschen schade war es schon, dass „Dresden singt und musiziert“, das Freiluft-Konzert bei den Dresdner Musikfestspielen, am Sonnabend (16.5.) nicht bei blauem Himmel und Sonnenschein stattfinden konnte. Doch gegen das Wetter ist bekanntlich kein Kraut gewachsen – und so blieb den fünf Chören, den Instrumentalisten und den Organisatoren nichts anderes übrig, als gehörig zu improvisieren.

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Freitag, Sonnabend, Sonntag

KaW ist Kultur am Wochenende – mit drei Weggehtipps

Volle Pulle Kultur in Dresden – und wer die Wahl hat, hat bekanntlich auch die Qual. Wir picken in unserer Rubrik „KaW“ (Kultur am Wochenende) daher ab sofort jede Woche jeweils drei einmalige Veranstaltungen am Freitag, Sonnabend und Sonntag für Dresden in Vorschau heraus.

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Getanzter Studienabschluss

Palucca-Absolventen zeigen Bachelor-Choreografien

Normalerweise ist es nicht üblich, dass Studienprüfungen öffentlich stattfinden. In Fächern wie Betriebswirtschaft oder Mathematik wäre das wohl auch kaum interessant. Ganz anders ist das jedoch an den Dresdner Kunsthochschulen. Die Abschlussklasse der Palucca Hochschule für Tanz macht aus dem Studienabschluss in Hellerau sogar ein abendfüllendes Programm.

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Cagliostro als Cannabis-Zauberer

Staatsoperette erweckt Strauß-Stück zum Leben

Ein fast vergessenes Stück, ein junger Regisseur, schmissige Musik von Johann Strauß – und schon hat die Staatsoperette Dresden alles zusammen, was ein ordentlicher Bühnenschlager so braucht. Die Operette „Cagliostro in Wien“ (1875) markierte in der vergangenen Woche (2.5.) nicht nur den Beginn der 5. Johann-Strauß-Tage in Leuben, sondern bescherte Dresden dabei auch noch eine Deutsche Erstaufführung.

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Freitag, Sonnabend, Sonntag

KaW ist Kultur am Wochenende – mit drei Weggehtipps

Volle Pulle Kultur in Dresden – und wer die Wahl hat, hat bekanntlich auch die Qual. Wir picken in unserer Rubrik „KaW“ (Kultur am Wochenende) daher ab sofort jede Woche jeweils drei einmalige Veranstaltungen am Freitag, Sonnabend und Sonntag für Dresden in Vorschau heraus.

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Gefangen im Reigen der Ordnung

Ania Michaelis inszeniert Kafkas „Process“ am TJG

Stell Dir vor, an deinem 30. Geburtstag stehen wild fremde Menschen in deinem Zimmer. Sie sagen dir, du bist verhaftet. Den Grund dafür nennen sie nicht. Genau dieses Szenario hat Franz Kafka in seinem Roman „Der Process“ (1914/15) durchgespielt. Die Hauptfigur Josef K. versucht zehn Kapitel lang über verschlungene Wege herauszufinden, warum er schuldig sein soll. Ania Michaelis hat diese krude Geschichte für die Bühne des Puppentheaters (Fotos: PR/Dorit Günter) am Theater Junge Generation (TJG) bearbeitet und für Publikum ab 16 Jahren in Szene gesetzt.

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