elbmargarita Monatsrückblick im April
Nicht nur kulturell ging es im April steil bergauf in Dresden, auch die Natur erblühte innerhalb weniger Tage, als hätte sie nur auf die ersten Sonnenstrahlen gewartet. Hier ist mein Monatsrückblick:
Dresdens Onlinemagazin für Kultur
Nicht nur kulturell ging es im April steil bergauf in Dresden, auch die Natur erblühte innerhalb weniger Tage, als hätte sie nur auf die ersten Sonnenstrahlen gewartet. Hier ist mein Monatsrückblick:
Liebe, Leiden, Leben – kaum eine Oper bringt die Zeitlosigkeit der Gefühle wohl besser auf den Punkt als Mozarts „Cosí fan tutte“ (Fotos: Sebastian Hoppe). Die Opernklasse der Hochschule für Musik Carl Maria von Weber Dresden zeigt das Stück in der diesjährigen Kooperation mit der Hochschule für Bildende Künste Dresden als amüsantes Musiktheater am Kleinen Haus des Staatsschauspiels.
Die freie Theatergruppe Bühnamit sucht und findet in William Shakespeares „Cäsar“ viel Stoff, der auch aktuelle gesellschaftliche Debatten spiegelt. Das Regieteam heißt Max und Moritz – und das ist kein Witz! Max Merker und Moritz Greifzu erzählen im Interview, wie sie auf „Cäsar“ kamen und was den alten Schinken so spannend macht.
Die Probe zu Mozarts „Cosí fan tutte“ im Kleinen Haus ist gerade zu Ende. Schnell schlüpft Annina Olivia Battaglia in ihre Alltagsklamotten und flitzt hinaus. Wenige Minuten später sitzt die Studentin auf der Terrasse vor dem Haus. Die langen Haare hat sie zum Pferdeschwanz gebunden, auf ihrem Gesicht strahlt ein Lächeln, das Begeisterung und Vorfreude verrät.
Die 397 Stufen der Spitzhaustreppe in Radebeul sind schon für Spaziergänger eine Herausforderung. Für knapp 600 Extremsportler aus aller Welt waren sie am Wochenende erneut Austragungsort für einen spektakulären Wettkampf: Der Sächsische Mount Everest Treppenmarathon ist eine Art Kultveranstaltung in Radebeul.
Dresden wird in den nächsten sechs Tagen zur internationalen Kurzfilmmetropole. Das Filmfest feiert in diesem Jahr seinen 30. Geburtstag und lädt eine Woche lang zu rund 180 Veranstaltungen ein. Dabei flimmern mehr als 300 Kurzfilme aus 52 Ländern über die Leinwände (Foto: PR/Filmfest Dresden) in der Stadt. Der Startschuss fällt heute, 19 Uhr bei der offiziellen Eröffnung in der Schauburg. – Das sind unsere fünf Höhepunkte beim 30. Filmfest Dresden:
Dresden ist eine Stadt zum Wohlfühlen, in der man manchmal nur die richtigen Orte entdecken muss. In unserer Serie „Lieblingsorte“ stellen wir in loser Folge solche Plätze vor. Heute schlendern wir mit euch durch die Elbauen und über idyllische Plätze rund um das Blaue Wunder in Loschwitz.
Es ist ein expressiver Farbrausch, den Carl Lohse (1895–1965) in seinen Bildern heraufbeschwört. Kraftvoll und doch verletzlich blicken dem Betrachter seine Portraits entgegen. Auch Stadtansichten von Hamburg oder „Die kleine Stadt“ Bischofswerda, in der er ab 1919 einen wahren Schaffensrausch erlebte, malte Lohse in kräftigen Farbtönen mit dynamischem Pinselstrich. In einer Sonderausstellung im Albertinum der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden kann man den lange unterschätzen Expressionisten bis zum 15. April 2018 näher kennenlernen.
Ich erinnere mich noch genau an das Gefühl, als der erste elbmargarita-Post online ging. Mit Worten ist das Kribbeln nur schwer zu beschreiben, das mich beim Blick auf den Bildschirm damals durchströmte. Ein Beitrag, den ich eigentlich für die „ad rem“ verfasst hatte, diente mir am 7. April 2010 spätabends als Versuchsobjekt: „TU Dresden setzt alles auf Sieg“ – mit den Worten begann die Geschichte von elbmargarita.de
Raffaels „Sixtinische Madonna“ gilt als das berühmteste Exponat der Dresdner Gemäldegalerie. Doch würde die Madonna heute nicht da hängen, hätte man sie und Millionen andere Kunstschätze im Zweiten Weltkrieg nicht rechtzeitig ausgelagert. Eine Ausstellung auf Schloss Weesenstein zeigt noch bis zum 7. Oktober, wie die Dresdner Kulturgüter vor dem Angriff am 13. Februar 1945 gerettet wurden.