Kino unterm Sternenzelt

Unsere Sommerkino-Tipps für Dresden

An Sommerkinos wird die Kunst- und Kulturstadt Dresden von Jahr zu Jahr etwas ärmer. Klar, diese Woche eröffnen wieder die Filmnächte am Elbufer mit ihrer Rekordleinwand vor der schönsten Kulisse Deutschlands. Doch die kleinen, feinen Angebote in lauschigen Hinterhöfen muss man mittlerweile schon mit der Lupe suchen. So ist nach 21 Jahren Schluss mit dem Cinema Paradiso in der Zschoner Mühle, weil es die Filme inzwischen nur noch in Digitaltechnik gibt. Wir haben dennoch fleißig recherchiert und hier unsere diesjährigen Tipps für Sommerkino in Dresden zusammengestellt.

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Ein Lied für Dresden

Roland Kaiser schreibt DD-Schlager

Zwei Abende lang wird die „Kaisermania“ wieder am Elbufer toben. Die Konzerte des Schlagerstars Roland Kaiser gehörten stets zu den Höhepunkten des Dresdner Filmnächtesommers. Bis zum vergangenen Jahr, in dem der Schlagerkaiser aufgrund seiner Lungenkrankheit eine Zwangspause einlegen musste. Anno 2011 geht es ihm nun wieder besser und das ist Grund genug für den Sänger, in diesem Jahr gleich zwei Konzerte am Elbufer zu geben.

In verschiedenen Interviews gab er indessen bekannt, dass er der Stadt an der Elbe demnächst auch ein Lied widmen werde. Und auch das Management bestätigte auf elbmargarita-Anfrage in dieser Woche: „Roland Kaiser ist dabei, ein Dresden-Lied zu schreiben, es ist in Arbeit und wird zu einem späteren Zeitpunkt vorgestellt werden.“ Mehr könne jetzt jedoch nicht verraten werden. In einer Radio-Sendung sagte der Schalgersänger, dass das Lied auf dem nächsten Album erscheinen werde. Ein Fan habe ihn auf die Idee gebracht, nachdem er ein Berlin-Lied gehört hatte.

Die Karten für die beiden Konzerte am 5. und 6. August in Dresden sind zwar offiziell ausverkauft – bei ebay gibt es aber noch welche, einige sogar recht preisgünstig, zu ergattern! (NL)

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In Dresden lockt das Kino unter Sternen

Die Freiluftkinosaison ist eröffnet

Sonne, Strand und Meer – so muss der Sommer sein. Wer will da schon ins Kino gehen? An der frischen Luft ist es schließlich am schönsten – genau deswegen gibt es ja auch die Freiluftkinos.

Das größte Open-Air-Kino Dresdens, die „Filmnächte am Elbufer“ (Foto: NL), öffnet seine Pforten am Freitag (24.06.) bereits zum 21. Mal. In den nächsten neun Wochen flimmern dort 60 Filme über die drehbare Großleinwand. Den Auftakt macht ein grandios spielender Christoph Waltz, an dessen Seite Reese Witherspoon strahlt und Robert Patterson sich ein wenig aus den Fangzähnen des Vampirs Edward Cullen zu befreien vermag: „Wasser für die Elefanten“ (24.7., 21.30 Uhr), begleitet von einem Sonderkonzert der Dresdner Philharmonie, ist ein würdiger Start in die Filmnächte. Aber auch Brad Pitts neuer Streifen „The Tree of Life“ (31.07., 21.30 Uhr) lohnt einen Besuch. Ebenso die wunderbar inszenierte Film-Perle „I phone you“ (2.8., 23:45, Foto: Neue Visionen). Von Juni bis August verwandeln sich die Elbwiesen nicht nur in einen großen Freiluftkinosaal, sondern auch in eine Open-Air-Konzertbühne. Neben den Söhnen Mannheims, Joe Cocker oder Roland Kaiser gibt sich Unheilig hier dreimal die Ehre.

Wem die Filmnächte zu kommerziell geworden sind, dem sei das Hofkino der Schauburg und Hirschkino auf dem Konzertplatz am Weißen Hirsch ans Herz gelegt. Das Hofkino der Schauburg ist mit seinen 75 Plätzen nicht nur das kleinste Freilichtkino, hier kann man sich auch bis Ende September bei Klassikern wie „Spuk im Hochhaus“ den Wind um die Nase wehen lassen. Aber auch das Hirschkino hat sich mit seiner Biertischatmosphäre der Nostalgie verschrieben, zumindest diese Saison. Neben den 1958er Streifen „Der alte Mann und das Meer“ (16.7., 21.30 Uhr) gibt es hier altbekanntes wie „Fantomas“ (06.08., 21.00 Uhr) oder „Tod in Venedig“ (27.08., 21.00 Uhr) zu sehen.

Janine Kallenbach

Linktipp: www.filmnaechte.de 

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