Neubau für Spitzenforschung

Exzellente Biomedizin unter modernem Dach

Das DFG-Forschungszentrum für Regenerative Therapien – Exzellenzcluster (CRTD) – der Technischen Universität Dresden hat eine neues Dach über dem Kopf. Das Gebäude wurde vom Staatsbetrieb Sächsisches Immobilien- und Baumanagement innerhalb von drei Jahren errichtet und bietet der Dresdner Biomedizin-Forschung nun beste Bedingungen – die auch in der Exzellenzinitiative von Vorteil sein können. Schließlich ist das CRTD ein wichtiger Bestandteil der Dresdner Bewerbung. „Spitzen-Forscher benötigen Spitzen-Forschungsbedingungen. Mit dem heutigen Tage dürften diese gegeben sein und die Attraktivität unseres Biotechnologie-Standortes steigen“, sagte Ministerpräsident Stanislaw Tillich (CDU)  bei der Einweihung des Neubaus in der vergangenen Woche.

Die Gesamtkosten für den hochmodernen Neubau, der den Komplex des Bioinnovationszentrums in der Dresdner Johannstadt abschließt, belaufen sich auf 48,6 Millionen Euro. Der Freistaat Sachsen inklusive TU Dresden tragen davon rund 26 Millionen Euro, während der Bund sich mit rund 15 Millionen Euro beteiligt. Über sieben Millionen Euro wurden über den Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) bereit gestellt. Bis zur Fertigstellung des Gebäudes hatten die Forscher des CRTD übergangsweise in anderen Laboren und Büros auf dem Biotechnologie-Campus gearbeitet.

Das 2006 gegründete Zentrum für Regenerative Therapien Dresden der TU ist das bisher einzige DFG-Forschungszentrum und Exzellenzcluster in Ostdeutschland. Ziel des CRTD ist es, das Selbstheilungspotenzial des Körpers zu erforschen und völlig neuartige, regenerative Therapien zu entwickeln. Die Forschungsschwerpunkte des Zentrums konzentrieren sich auf die Hämatologie und Immunologie, Diabetes, neurodegenerative Erkrankungen sowie Knochen- und Knorpelersatz. Zurzeit arbeiten sechs Professoren und elf Forschungsgruppenleiter am CRTD. Sie sind in ein interdisziplinäres Netzwerk von über 80 Laboren aus sieben verschiedenen Institutionen Dresdens eingebunden. Das Zentrum bietet  heute mehr als 270 Arbeitsplätze.

Der Direktor des CRTD, Prof. Michael Brand, sieht den CRTD-Neubau als einen weiteren Leuchtturm der Biomedizin, der Dresdens internationale Forschungsgemeinschaft Biopolis ergänzt: „Im eigenen Haus können nun das erste Mal alle 17 CRTD-Forschungsgruppen unter einem Dach forschen und lehren. Die Wege verkürzen sich, was interdisziplinäres Zusammenarbeiten ebenso erleichtern wird wie beispielsweise die gemeinsame Nutzung der Technologien.“ (NL)

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