Endstation Effizienz

Studenten wollen Bahnen schneller machen

Dresdner Straßenbahnen sollen künftig weniger an roten Ampeln stehen, pünktlicher ankommen und auch noch energieeffizienter fahren. Das ist das Ziel einer Studie, die die Verkehrsbetriebe in Zusammenarbeit mit der TU Dresden realisieren wollen. Die Studenten wollen dies in erster Linie durch ein ausgefeiltes Assistenzsystem für den Straßenbahnfahrer erreichen. Ein Prototyp dafür existiere wohl schon. Es wurde im Fahrsimulator am Institut für Verkehrstelematik bereits erprobt.

Der Fahrer soll sein Fahrverhalten dabei an die jeweilige Situation im laufenden Verkehr anpassen. Das System soll dem Fahrer dabei mitteilen, wann er wie schnell fahren oder bremsen soll. Versuchsstrecke für die neuen Erkenntnisse ist die Nord-Süd-Verbindung im Dresdner Straßenbahnnetz. Von Klotzsche aus fahren die Bahnen bis nach Coschütz. Am Nürnberger Platz wird die Lichtsignalanlage bereits gesteuert. Nun soll das System auf die gesamte Strecke ausgeweitet werden. „Wir sagen dem Fahrer, wie er fahren muss, um die nächste Ampel bei Grün zu passieren“, sagt Professor Jürgen Krimmling vom TU-Lehrstuhl für Verkehrsleitsysteme und -Prozessautomatisierung.

Bundesverkehrsminister Dr. Peter Ramsauer wird am Donnerstag (4.8.) nach Dresden (Fotos: NL) kommen und sich über das Straßenbahnprojekt sowie über weitere laufenden Forschungen am Institut für Verkehrstelematik informieren. Er besucht dafür die Verkehrsleitzentrale. (NL)

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