Radebeuler wurde Weltmeister

In der Hoflößnitz flogen am Sonntag die Weinkorken

Deutschland hat das erste WM-Spiel mit 4:0 für sich entschieden. Aber auch in Radebeul gab es am Sonntag eine Weltmeisterschaft. Nicht mit Fußbällen, sondern mit Flaschenkorken ließen die Veranstalter Karl Friedrich Aust und Silvio Nitzsche dabei werfen. Die beiden Weinfreunde organisierten bereits die zweiten „Internationalen Korkenweitwurfweltmeisterschaften“ im Gelände der Hoflößnitz. Das Spektakel fand zum ersten mal 2008 statt und  ist einmalig in Deutschland. Rund 80 Teilnehmer aus Dresden, Radebeul, Leipzig und Frankreich wagten dabei einen Wurfversuch. Weltmeister wurde in diesem Jahr Dirk Heinicke aus Radebeul. Er pfefferte seinen Korken satte 22,03 Meter weit, erntete tosenden Applaus und stellte obendrein einen neuen Rekord auf. Auch die amtierende Weinkönigin, Annegret I., versuchte sich im Korkenweitwurf. Sie schaffte 16,47 Meter. Ungeachtet der Ergebnisse stand bei dem Ganzen aber der Spaß im Vordergrund. „Es geht vor allem darum, den Wein für alle Sinne erfahrbar zu machen“, sagte Karl Friedrich Aust. Mitmachen könne prinzipiell jeder, vielleicht werde beim nächsten Durchgang aber in Altersklassen eingeteilt. So hätten künftig auch die Kinder etwas mehr davon. Interessant für alle, die für die nächste Korken-Weitwurf-WM in Radebeul schon üben wollen: geworfen wird dabei mit noch unbenutzten Korken. Diese sind leichter, sie wiegen nur etwa zwei Gramm, verriet Karl Friedrich Aust. (NL)

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