In eigener Sache

Vom Dresden-Blog zum Insider-Reiseführer

Fleiß wird belohnt, hat meine Oma früher immer zu mir gesagt. Und sie hat mich stets darin bestärkt, meinem Herzen zu folgen. Als ich vor zwölf Jahren den ersten Beitrag auf dieser Seite ins Netz stellte, habe ich genau das getan: Ich bin meinem Herzen gefolgt. Damals war das Ziel, ein journalistisches Magazin für Dresden zu etablieren, nachrichtlich, informativ und innovativ. Ich wollte mich ausprobieren, mir die Freiheit nehmen, Dinge zu wagen, für die in den Tageszeitungen und Magazinen, für die ich sonst schrieb, kein Platz war. Niemals hätte ich geahnt, dass sich dadurch irgendwann noch ein ganz anderer Traum erfüllt.

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Frühlings-Träumerei

Mit Robert Schumann durch den Plauenschen Grund

Eine blühende Obstwiese nur wenige Spazierminuten von der Dresdner Südvorstadt entfernt, weite Aussichten von Kreideklippen und Picknick in der Sonne – was uns heute ein erholsamer Ausflug vor der Haustür ist, hat schon Robert Schumann vor fast 200 Jahren inspiriert. Zusammen mit seiner Frau Clara und den Kindern Marie und Elise zog der Komponist Ende 1844 von Leipzig nach Dresden.

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Rasant durch die Ikea-Tristesse

Die Opernklasse der Musikhochschule zeigt Kurt Weills „Street Scene“ am Kleinen Haus

Sie gehen ein, sie gehen aus. Und zwischen den Etagen eines schäbigen Mietshauses irgendwo in einer schäbigen Großstadt tanzen die Sehnsüchte und Ressentiments im Takt der Welt. Mit Kurt Weills „Street Scene“ (Fotos: Klaus Gigga) hat die Opernklasse der Musikhochschule Carl Maria von Weber Dresden (HfM) für ihre aktuelle Kooperationsarbeit mit der Hochschule für Bildende Künste Dresden ein rasantes Stück über das Leben der normalen Leute auserkoren. Wobei die Bezeichnung Oper nicht ganz trifft, schwingt bei den verführerischen Melodien, in die Weill allerhand jazzigen Esprit hineinkomponierte, doch immer auch etwas Broadway-Glanz mit.

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Visionäre Weltspitze

Wie Dresden den Alltag neu erfand: das industrielle Erbe der Stadt

Kunstsinnig und voller barocker Pracht sei die Stadt, sagt man von Dresden. Und tatsächlich stolpern wir auf dem holprigen Pflaster der Altstadt an allen Ecken über Kultur. Doch nicht nur große Künstler wie Ludwig Richter, Caspar David Friedrich, Richard Wagner, Robert Schumann oder Carl Maria von Weber haben sich in Dresden ein Köpfchen über die Welt gemacht. Allzu oft vergessen wir im berauschenden Spiegelbild vergoldeter Tanzsäle, dass Dresden auch in Wissenschaft und Wirtschaft ein Ort der Erfinder und Visionäre war.

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Film ab!

In Dresden trifft sich vom 5. bis 10. April die Kurzfilmwelt

Der Kulturfrühling öffnet seine Tore weit. Heute (5.4.) beginnt das 34. Filmfest Dresden (Foto: Filmfest Dresden). Endlich wieder in voller Gänze, endlich wieder zur rechten Zeit.

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Dankbarkeit

Impressionen von einem Spaziergang auf dem Gohrisch

Über Stock und Steine wandern. Die ersten warmen Sonnenstrahlen auf der Haut. Den Frühling willkommen heißen. Für ein paar glückliche Minuten den Krieg vergessen – und das, was war. Ganz langsam geht es hinauf. Je schwerer der Atem wird, desto leichter fliegen die Gedanken.

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Die sechs Wahrheiten über Gundermann und die Lausitz

Rückschau auf die Revue “Gundermann: alle oder keiner” am Staatsschauspiel Dresden

“Von jedem Tag will ich was haben, das ich nicht vergesse”, sang Gerhard Gundermann Anfang der 1990er Jahre. Doch wer war der Liedermacher aus der Lausitz, der tags im Braunkohlerevier arbeitete und nachts mit der Gitarre auf der Bühne stand? Regisseur Tom Kühnel geht dem Menschen Gundermann in seiner “Revue über Helden, Gras und Kohle” (Fotos: Sebastian Hoppe) am Staatsschauspiel Dresden auf die Spur. 

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Packend aktuell

Ralf Günthers historischer Roman “Arzt der Hoffnung” offenbart Parallelen zur Gegenwart

August 1892: Hamburg ist im Ausnahmezustand. Als die Cholera in der Stadt ausbricht, schickt die Reichsregierung keinen Geringeren als Doktor Robert Koch, um die Seuche in der Hansestadt zu besiegen. Koch, eine Epidemie, Moment mal? Kommt uns das nicht bekannt vor? – Genau! Der Dresdner Autor Ralf Günther beschreibt in seinem historischen Roman “Arzt der Hoffnung”, was seit beinahe zwei Jahren für uns Realität ist: Das Wanken zwischen dem Leben mit und dem gemeinschaftlichen Kampf gegen eine Seuche.

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Erwachen im Sonnenuntergang

Impressionen vom Abendspaziergang durch die Innenstadt

Die Sonne strahlt auf die Stadt, als wollte sie den Winter für alle Zeiten aus den Gassen treiben. Die Menschen verbannen die Einsamkeit und mit dem ersten Glockenton schlägt Dornröschen die Augen auf.

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Neubeginn

Januar im Schlosspark Pillnitz …

Noch ist es jung, das neue Jahr. Ein Weg, der uns ins Unbekannte führt. Kalt weht der Wind übers Land und Nebelschwaden wallen durch die Stadt.

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