Frühling lässt sein blaues Band … oder wie heißt es so schön? Der Osterhase lässt es traumhaft blühen an der Elbe! Ein romantisches Märchen, wenn die Welt nach den trüben Wintermonaten wieder zum Leben erwacht, sich die Spaziergänger entlang des Flusses tummeln und die weiße Blütenpracht den Canaletto-Blick umrahmt wie ein lebendiges Gemälde.
Impressionen vom Abendspaziergang durch die Innenstadt
Die Sonne strahlt auf die Stadt, als wollte sie den Winter für alle Zeiten aus den Gassen treiben. Die Menschen verbannen die Einsamkeit und mit dem ersten Glockenton schlägt Dornröschen die Augen auf.
Mit einem Adventskalender möchte elbmargarita.de ihren Lesern die schönste Zeit im Jahr versüßen und der Dresdner Kultur im Lockdown einmal mehr die virtuelle Bühne öffnen. Hier geht’s zu Türchen Nr. 15.
Impressionen von einem Spaziergang am Blauen Wunder
Mittwochabend im September. Ein Spaziergang an der Elbe. Das warme Herbstlicht fällt sanft auf die Hügel. Der Fluss glitzert wie Samt. Er ist ein Zauberer, der die Magie der Landschaft sacht heraufbeschwört.
Elbufer Blasewitz
Noch sind die Wiesen grün, die Bäume tragen Blätter. Die Sonne wärmt ein wenig und küsst die ersten kühlen Herbstmomente fort. Fast sorglos scheint die Welt an diesem Ort.
Elbschlösser Dresden
Ein leises Atemholen. Bis zum kalten Winter ist es noch weit. Der Sonnenuntergang scheint fast unendlich heute. Getragen vom Schatten des Sommers, der uns aus der Ferne mit sanfter Kraft den Rücken wärmt.
Blaues Wunder
Goldgelbes Licht scheint auf die Stadt, hüllt Türme und Wiesen in einen sanften Schimmer. Der Fluss fließt sachte, einem Gemälde gleich. Für einen kurzen Augenblick sieht es aus wie ein Bild von Caspar David Friedrich.
Elblandschaft vom Blauen Wunder
Was hat sich verändert in all der Zeit? Wo ist die Erinnerungen geblieben? Spiegelt sie vielleicht die Zukunft nur? Leis‘ raunt die untergehende Sonne uns ein Gedicht ins Ohr.
Sonnenuntergang über Blasewitz
Und weiter geht’s. Immer dem Strome nach. Wir lassen uns treiben im Fluss der Zeit, sind ein Blatt im Winde nur – und halten den Moment ganz fest, als könnt’s der letzte sein, der Sonne uns beschert.
Augusthitze über dem Elbhang, kühles Idyll unterm dichten Blätterdach. Die Schlösser schauen träge in die Landschaft, zu ihren Füßen ein Dampfer, der sich langsam elbaufwärts schaufelt.
Es ist noch nicht grün, aber dafür warm. Auf den Elbwiesen liegen die ersten Picknickdecken ausgebreitet. Sanft weht der Wind über dem sich sachte schlängelnden Fluss. Er wispert vom Frühling, raunt den Knospen leise zu: „Es ist soweit“.
Lieblingsorte in Dresden: Die Kuppel der Frauenkirche
Dresden ist eine Stadt zum Wohlfühlen, in der man manchmal nur die richtigen Orte entdecken muss. In unserer Serie „Lieblingsorte“ stellen wir in loser Folge solche Plätze vor. Heute geht es nach oben, an einen Platz, den selbst viele Dresdner noch nie erkundet haben – hinauf auf die Kuppel der Frauenkirche.
Es war ein Wintertag wie im Bilderbuch: Die Sonne tauchte die Elbwiesen in ein goldenes Licht, und sachte streichelte der Wind meine Wange, als ich am Elbufer spazieren ging. Ich sah, wie die Kinder bunte Drachen in den Himmel gleiten ließen und spürte den Frieden dieses Nachmittags ganz tief in meiner Seele. Wie doch die Zeit vergeht, in drei Wochen ist wieder Weihnachten, das Jahr zu Ende, so viel passiert in diesen Monaten, die so schnell verflogen sind.
Ja, was schwimmt denn da? Das war ein Bild für die Götter: 7000 Quietscheenten paddelten beim 5. Dresdner Entencup am Nachmittag (19.8.) zwischen Carola- und Augustusbrücke wieder die Elbe hinunter. Die von den Dresdner Lions und Leo Clubs zum fünften Mal initiierte Spendenaktion lockte auch dieses Jahr Hunderte Stadtfestbesucher ans Elbufer. Schon Wochen zuvor hatten die Enten für jeweils fünf Euro treue Adoptiveltern gesucht – dank zahlreicher Sponsoren konnten diese dann – je nach Starteinlauf ihrer Ente – verschiedenste Preise gewinnen. Der Reinerlös der Veranstaltung kommt wie immer einem guten Zweck zugute. Dieses Mal wird das Geld der Interessengemeinschaft Sternwarte Gönnsdorf zur Verfügung gestellt. (NC)
Ein Riesengaudi war der 3. Dresdner Entencup in der Elbe am Sonntag (22.8.). Rund 6100 gelbe Quietsche-Entchen schwammen dabei mit der Elbströmung von der Carola- zur Augustusbrücke. Während des Entencups musste die Elbe als Bundeswasserstraße in der Dresdner Innenstadt für den Schiffverkehr gesperrt werden. Nachdem der letzte Dampfer abgefahren war, konnte das witzige Spektakel beginnen. Zahlreiche Zuschauer verfolgten am Flussufer die gelben Entchen, die vom Lionsclub bereits zum dritten Mal im Rahmen des Stadtfestes für einen guten Zweck in die Elbe gelassen wurden. Das Technische Hilfswerk (THW) half in Höhe Augustusbrücke die Gummietiere dann wieder einzufangen. Die Enten konnten im Vorfeld des Stadtfestes für fünf Euro adoptiert werden. (NL)