Zweimal Wendepunkt macht #6

Hörtipp des Monats: Dresdner Philharmonie mit Shostakovich und Beethoven

Auf den ersten Blick ist es ein ungleiches Paar, das die Dresdner Philharmonie auf ihrer jüngsten Einspielung miteinander verbandelt: Das Dresdner Orchester hat unter der Leitung von Michael Sanderling die Sinfonien Nr. „#6“ von Shostakovich und Beethoven auf eine CD gebannt und setzt sie in einen Dialog, der offensichtlich von Kontrasten geprägt ist, an dessen Ende die beiden Kompositionen aber doch erstaunlich harmonisch Hand in Hand gehen.

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Dreiklang, die Ausgehrubrik

DREI WEGGEHTIPPS FÜR KULTUR AM WOCHENENDE

Volle Pulle Kultur in Dresden – und wer die Wahl hat, hat bekanntlich auch die Qual. Wir picken in dieser Rubrik jede Woche drei einmalige Veranstaltungen am Freitag, Sonnabend und Sonntag für Dresden in Vorschau heraus.

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Packend wahre Leidenschaften

„Cavalleria rusticana“ und „Pagliacci“ an der semperoper dresden

Ehebruch und Eifersucht in Sizilien, eine Theateraufführung, deren Handlung sich in bittere Wahrheit verwandelt – das Spiel mit dem Spiel und verbotener Leidenschaft war vielleicht nie so unerbittlich wie in den Opern des italienischen Verismo. Echte Gefühle statt nur gesanglicher Effekte sollten auf der Bühne damals gezeigt werden. Aus den beiden bekanntesten Werken dieser in Italien um 1850 in Mode gekommenen Ästhetik, Pietro Mascagnis „Cavalleria rusticana“ und Ruggero Leoncavallos „Pagliacci“, wird an der Semperoper Dresden (Fotos: PR/Daniel Koch) in Kooperation mit den Osterfestspielen Salzburg nun ein optisch wie musikalisch intensiver Abend.

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Dreiklang, die Ausgehrubrik

DREI WEGGEHTIPPS FÜR KULTUR AM WOCHENENDE

Volle Pulle Kultur in Dresden – und wer die Wahl hat, hat bekanntlich auch die Qual. Wir picken in unserer Rubrik „KaW“ (Kultur am Wochenende) jede Woche drei einmalige Veranstaltungen am Freitag, Sonnabend und Sonntag für Dresden in Vorschau heraus.

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Jugendlicher Idealismus in der Stadt der Liebe

Die Frei-Spieler erzählen in ihrem Stück über Terroristen allzu Menschliches

Ein Küchentisch im Dunkel, eine zum Mikrofon umfunktionierte Stehlampe, ein Joghrutbecher, etwas Sprengstoff, verteilt auf zwei Schauplätze, die szenisch wechseln: Das Wohnzimmer einer jungen Wohngemeinschaft, wahrscheinlich irgendwo in Paris, und ein frisch verliebtes Pärchen, das ganz in der Nähe um die Häuser zieht. Ab und an kreuzen sich die Wege der Figuren. Wie das eben so ist im Leben.

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Auf der Suche nach neuen Klanglichkeiten

Das Dresdner Trio Sostenuto hat sich ganz der „Neuen Musik“ verschrieben

Mit Klarinette, Cello und Klavier spielt das Trio Sostenuto (Foto: privat) am 14. Januar in der Dresdner Musikhochschule neun Uraufführungen junger Komponisten aus ganz Sachsen. Wie es dazu kam und was den Reiz an „Neuer Musik“ ausmacht, erzählt der Klarinettist Christian Wettin im Interview.

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Dreiklang, die Ausgehrubrik

DREI WEGGEHTIPPS FÜR KULTUR AM WOCHENENDE

Volle Pulle Kultur in Dresden – und wer die Wahl hat, hat bekanntlich auch die Qual. Wir picken in unserer Rubrik „KaW“ (Kultur am Wochenende) jede Woche drei einmalige Veranstaltungen am Freitag, Sonnabend und Sonntag für Dresden in Vorschau heraus.

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Dresdner Soundtrack zur Weihnachtszeit

Hörtipp des Monats: Der Dresdner Kammerchor mit „O heilige Nacht“

Der Dresdner Kammerchor ist für seine fein abgestimmten, klangschönen Interpretationen bekannt – und beschert neben seiner Heinrich-Schütz-Gesamteinspielung mit dem Album „O heilige Nacht“ nun einen überaus besinnlichen Soundtrack zur Weihnachtszeit. Sehr filigran hebt als erstes der „Nachtgruß“ von Franz Wüllner an. Geleitet von Hans-Christoph Rademann hat der Chor hier zudem Werke von Brahms, Schreck, Reißiger, Loewe, Reger und Schumann eingespielt

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Wenn Musik Freundschaften stiftet

Hayk Sukiasyan studiert Cello in Dresden und spielt Konzerte in der ganzen Welt

„Musik ist eine ehrliche Kunst“, sagt der junge Cellist Hayk Sukiasyan. „Der Zuhörer spürt, ob sie vom Herzen kommt, ob der Musiker seine Sache ernst nimmt.“ Der 21-Jährige stammt aus Armenien, ist dort in einer sehr kunstsinnigen Familie groß geworden. Mit acht Jahren begann er Cello zu lernen. „Meine Eltern haben das Instrument ausgewählt, weil es der menschlichen Stimme sehr nah ist. Das war eine gute Entscheidung“, erzählt Hayk an einem nassen Wintertag bei einer Tasse grünem Tee in einem Dresdner Café. Es ist eine Freude, sich mit dem Cellisten über Musik zu unterhalten.

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