Zeit und Raum auf dem Seziertisch der Kunst

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„Dresdner Anatomie“-Splitter I.

Eine Flasche voll Zeit in einem Raum voller Geschichte – und voller Geschichten, die er erzählen könnte, würde ihm nur jemand zuhören. Doch der L-förmige Flur der Hochschule für Bildende Künste in der Güntzstraße 34, den Susanne Hardt, Katharina Kreßler und Lukas Pohlmann in ihrer Raummodulation +/- 107 in den Fokus rücken, ist heute nicht mehr als ein Durchgang.

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Comeback der wilden Jahre

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LOTOS, die „Depeche Mode der DDR“, sind zurück

Es gibt Momente, da meint man, die Zeit sei stehengeblieben, eingefroren und plötzlich wieder aufgetaut. So ähnlich muss es auch für die Mitglieder der Dresdner Band „Lotos“ 2013 (Foto: PR) gewesen sein. In jenem Moment, als die DDR-Combo aus den 80ern sich nach fast 25 Jahren Pause erstmals wieder in einem Probenraum traf – und dort die Hits von damals spielte. Zwischen 1987 und 1989 waren „Lotos“ als die „Depeche Mode“ der DDR, der Renner in den Jugendclubs und Diskotheken der Republik.

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Not macht erfinderisch – und Spaß

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Musikstudenten zeigen eigene Musicalshow

Es ist nichts Neues, dass die Ausbildung an Hochschulen nur bedingt auf den Berufsalltag vorbereitet. Schwierig wird dies jedoch, wenn bestimmte Bereiche, die später im Beruf unverzichtbar sind, gar nicht oder nur unzureichend im Curriculum vorkommen. Knapp 20 Sängerinnen und Sänger der Dresdner Hochschule für Musik „Carl Maria von Weber“ (HfM) haben aus einer solchen Not am Freitag (25.4.) eine Tugend gemacht – und bescherten mit ihrer ersten eigenen Musicalshow „Mein Sinn für Stil“ einen mitreißenden Abend

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Menschmaschine versus Rebellion

Sophokles „Antigone“ am Staatsschauspiel Dresden

Eine Videoleinwand, jemand liest die Ödipus-Sage. Unten raucht die Erde, der Krieg ist vorbei. Doch der frisch gekrönte König Kreon möchte Kraft seines neuen Amtes Polyneikes nicht bestatten lassen, dessen Bruder Eteokles hingegen schon. Beider Schwester Antigone ist das nicht recht. Mitten im Trümmerfeld steht sie, eine großköpfige Puppenfigur namens Ismene schüttelnd – denn sie will mit ihr den Bruder heimlich begraben. So geraten Antigone und Kreon also in Streit.

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Rekordmarathon am Weinberg

Spitzhaustreppenlauf geht in die 10. Runde

Hätte Daniel Pöppelmann (1662-1736) geahnt, dass die Treppe, die er einst als Verbindung zwischen Spitzhaus und Weingut Hoflößnitz in Radebeul anlegte, einmal zum Austragungsort für einen Ultra-Marathon wird, er hätte sie gewiss etwas anders geplant. Doch für Sportler aus aller Welt sind diese 397 Stufen mitten in den Weinbergen vielleicht gerade wegen ihrer schmalen Form eine ganz besondere und wegen des herrlichen Panoramas auch noch eine besonders schöne Herausforderung.

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Von den Tücken der Revolution

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Martin Heckmanns „Occupy“ an der TU bühne

Die Vorstellungen an der bühne – das Theater der TU Dresden – sind immer irgendwie besonders. Unkonventionell, frech, jugendlich. Auch die erste Premiere des neuen künstlerischen Leiters des Studententheaters, Matthias Spaniel, bildet da keine Ausnahme. „Occupy“ oder „Wir reiten ohne Pferd“ ist ein hintersinniges, fast philosophisches Stück von Martin Heckmanns, im Programmheft beschrieben als eine Bestandsaufnahme über die verbliebenen Spielräume politischer Bewegungen unserer Gegenwart und ihr (vermeintliches) Scheitern.

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Die Senkrechtstarter aus dem Marmorsaal

6.5.2013 Dresden

Dresdner Residenz Orchester feiert Geburtstag

Die Zeit rast. Igor Malinovsky sitzt an seinem Schreibtisch und muss schmunzeln. Genau ein Jahr ist es jetzt her, dass der smarte Violinist das Dresdner Residenz Orchester (Foto: PR) gründete. Malinovsky, der seit fünf Jahren als Professor an der Dresdner Hochschule für Musik „Carl Maria von Weber“ lehrt, sinnt kurz nach, bevor er erzählt: „Ich hatte eigentlich weniger die Absicht, ein eigenes Orchester zu gründen, als vielmehr den Wunsch, etwas mit Musikern zu machen, die zu mir passen.“

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Theater einmal all inklusive, bitte!

3. Lange Nacht der Dresdner Theater

Museen tun es, Kirchen, wissenschaftliche Institute – und die Theater in Dresden seit 2012 auch: lange Nächte der Kunst, Kultur, Wissenschaft scheinen regelrecht IN zu sein. Die lange Nacht der Dresdner Theater ist als das jüngste dieser Beispiele längst ebenso populär. Allein 6700 Zuschauer platzierten sich bei dem nächtlichen Theatertreiben binnen eines langen Abends 2013 (Foto: PR/Klaus Gigga) auf rund 25000 Plätzen in den Theatersälen der Stadt.

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(Un-)Treueprobe mit Happy-End

Mozarts „Così fan tutte“ an der Semperoper

Wolfgang Amadeus Mozarts Oper „Così fan tutte“ (1790) ist tausendfach gespielt – und noch immer aktuell. Regisseur Andreas Kriegenburg lässt das beliebte Repertoirestück in seiner Inszenierung an der Semperoper Dresden nun als sinnlichen Maskenball der Gefühle (Foto: PR/Matthias Creutziger) abermals wiederauferstehen.

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