Goethes kranke Gesellschaft

„Faust I“ am Staatsschauspiel – eine Kritik

Es war ein Experiment: Der schwedische Regisseur Linus Tunström inszeniert Goethes „Faust, der Tragödie erster Teil“ am Staatsschauspiel Dresden – und kürzt das allerheiligste Stück der deutschen Theaterliteratur dabei auch noch auf eine zweistündige Version ohne Pause zusammen. Die meisten Nebenfiguren fallen in seiner Inszenierung raus, ebenso wie die Zueignung und das Vorspiel auf dem Theater. Das Ganze beginnt im Krankenhaus statt in der Studierstube.

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Freitag, Sonnabend, Sonntag

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KaW ist Kultur am Wochenende – mit drei Weggehtipps

Volle Pulle Kultur in Dresden – und wer die Wahl hat, hat bekanntlich auch die Qual. Wir picken in unserer Rubrik „KaW“ (Kultur am Wochenende) daher ab sofort jede Woche jeweils drei einmalige Veranstaltungen am Freitag, Sonnabend und Sonntag für Dresden in Vorschau heraus.

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Alter Mythos ganz modern

Odysseus Landesbühnen Sachsen

Johannes Krobbach ist Odysseus.

 

„Odysseus“ an den Landesbühnen Sachsen

Was ist über den alten „Odysseus“ nicht schon alles geschrieben, aufgeführt und gefilmt worden. An den Landesbühnen Sachsen erobert der Mythos nun in einer Version des dänischen Autors Kim Nørrevig (übersetzt von Kerstin Kirpal) die Studiobühne – und soll dort vor allem junges Publikum mit Odysseus, dessen Irrfahrten sowie seiner Rückkehr ins normale Familienleben vertraut machen.

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Gepfefferte Jahresendabrechnung

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Thomas Schuch, Manfred Breschke und Daniel Vedres (v.l.)

Breschke und Schuch eröffnen Striezelmarktwirtschaft

Hohoho, die Weihnachtszeit steht vor der Tür. Das bringt das Jahresende alljährlich so mit sich, ebenso wie die unvermeidlichen Jahresrückblicke auf das Vergangene. Am Dresdner Kabarett Breschke und Schuch ist jene humorvolle Rückschau längst als „Striezelmarktwirtschaft“ Kult. Dort eröffnete Dresdens kabarettistischer Weihnachtsmarkt bereits am 18. November mit der Premiere des diesjährigen Weihnachtsprogramms.

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So viel Spaß kann Schule machen

Die Comödie spielt „Die Feuerzangenbowle“ in Farbe

Die schwarz-weiße Filmfassung der „Feuerzangenbowle“ (1944) von Helmut Weiss gehört zu jenen selten gewordenen Filmen, die genauso unvergesslich sind wie die eigene Schulzeit. Schließlich flimmerte der Streifen mit Heinz Rühmann in der Hauptrolle noch über 50 Jahre später regelmäßig über die Mattscheiben, wurde so generationenübergreifend ein Renner. Jetzt, wo alte Komödien wie diese im Fernsehen rar werden, feiert die Geschichte in der Fassung von Wilfried Schröder auf der Bühne der Comödie Dresden nun Renaissance

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Freitag, Sonnabend, Sonntag

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KaW ist Kultur am Wochenende – mit drei Weggehtipps

Volle Pulle Kultur in Dresden – und wer die Wahl hat, hat bekanntlich auch die Qual. Wir picken in unserer Rubrik „KaW“ (Kultur am Wochenende) daher ab sofort jede Woche jeweils drei einmalige Veranstaltungen am Freitag, Sonnabend und Sonntag für Dresden in Vorschau heraus.

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Von smarten Konzertbegleitern

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Eine Kulturkolumne von Nicole Czerwinka

Lieber Zuschauer da unten im Parkett, ja, genau Du mit der Brille und den schwarzen Haaren, der im hellblauen Hemd, der ständig mit dem Handy spielt. Der junge Mann, der so elegant und gebildet wirkt, sich in diesem Konzert allerdings zu langweilen scheint. Ja, von hier oben aus im Rang ist es genau zu sehen, wie Du immer wieder Dein smartes Mobiltelefon zückst und Mails abrufst oder Whatsapp-Nachrichten, vielleicht auch SMS Deiner Freundin (aber die sitzt ja wohl neben Dir!).

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Schmeckt Säggsch auf der Bühne?

EsBleibtInDerFamilie

Auf Tuchfühlung mit dem neuen Centrumtheater

Gepflegtes Mundart-Theater, mit Witz und Stil. So preist das neue Centrumtheater sein Bühnen- und Gourmet-Programm an. Seit Oktober sind dank der Aktion „Zwei Karten zum Preis von einer“ die Bänke gut gefällt. Auch an diesem Abend (30.10.). „Uff Säggsch“ lockt vor allem Sachsen an die Tische. Und dort heißt bereits das papierne Platzdeckchen den Gast in sächsischem Dialekt willkommen. Allerdings wird ab dann die Geduld des Publikums auf die Probe gestellt. Denn statt einem Familienstück auf der Bühne vorn, werden zunächst die Speisen von Spitzenkoch Mario Pattis serviert.

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Freitag, Sonnabend, Sonntag

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KaW ist Kultur am Wochenende – mit drei Weggehtipps

Volle Pulle Kultur in Dresden – und wer die Wahl hat, hat bekanntlich auch die Qual. Wir picken in unserer Rubrik „KaW“ (Kultur am Wochenende) daher ab sofort jede Woche jeweils drei einmalige Veranstaltungen am Freitag, Sonnabend und Sonntag für Dresden in Vorschau heraus.

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Sinnliche Sehnsucht nach dem Leben

Das schlaue Füchslein an der Semperoper
Vanessa Goikoetxea und Sergej Leiferkus als Füchsin und Förster

Janáčeks „Das schlaue Füchslein“ an der Semperoper

Der alte Förster steht im Wald. Schnaufend schaut er um sich, die Blätter fallen. Es ist Herbst, in der Natur und in seinem Leben. Da sieht er ein kleines, rotes Füchslein. Agil springt es durch den Wald, schnuppert an Wurzeln und Farnen, huscht durchs Dickicht – und der Förster bekommt Sehnsucht nach der Unbefangenheit der Jugend, die pure Lebendigkeit verheißt. Der Komponist Leoš Janáček (1854–1928) war selbst schon ein alter Mann, als er seine Oper „Das schlaue Füchslein“ nach der Erzählung „Liška Bystrouška“ von Rudolf Těsnohlídik schrieb. Eine Oper, die in vielerlei Hinsicht mit den Konventionen der Gattung bricht – oder zumindest gewaltig mit ihnen spielt. Frank Hilbrich hat das poetische Stück nun an der Semperoper in Dresden neu inszeniert.

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