„Ich hab‘ noch einen Koffer in …“

Ein Operettenspaziergang von Wien bis New York ermöglicht Musiktheater trotz Corona

Die Aufregung ist nicht nur beim Ensemble der Staatsoperette Dresden, sondern auch beim Publikum spürbar. Nach drei Monaten Spielpause geht es mit dem Programm „Ich hab‘ noch einen Koffer in … Ein Operettenspaziergang von Wien bis New York“ (Foto: Stephan Floß) wieder los. An fünf Stationen auf dem Kraftwerksgelände präsentiert das Theater den derzeitigen Beschränkungen entsprechend ein sommerlich leichtes Operettenvergnügen, das – als humorvolle Reise inszeniert – das Publikum zum Spaziergang quer durch die Welt des Genres einlädt.

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Operetten-Reise um die Welt

Die Staatsoperette lädt zum musikalischen Spaziergang durchs Kraftwerk ein

Nix mit Sommerpause dieses Jahr: Dresdens Theater unternehmen nach dem Corona-Stillstand erste vorsichtige Schritte in Richtung Normalität. Mit einem „Operettenspaziergang von Wien bis New York“ hat die Staatsoperette Dresden ein virenschutztaugliches Format entworfen, das dem Publikum bei aller Vorsicht gehörig Freude machen wird. Nicht nur, weil nach fast dreimonatiger Kulturpause jetzt alle hungrig auf Livetheater sind, sondern auch weil sie das Kraftwerksgelände dabei ab dem 20. Juni von ganz neuen Seiten kennenlernen dürfen.

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Klappe die Erste für Gloria

Toni Burghard Friedrich inszeniert an der Staatsoperette die erste Dresdner Operetten-Sitcom für YouTube

Es wimmelt hinter den Kulissen der Staatsoperette Dresden – zumindest soweit, wie „Gewimmel“ unter den derzeitigen Bedingungen überhaupt möglich ist. Abstand ist auch hier das oberste Gebot, Requisiten werden regelmäßig desinfiziert, Umarmungen und Theaterküsse sind absolut tabu. Doch all das hindert das Ensemble der Staatsoperette nicht, sich kurz vor der Sommerpause noch einmal mit voller Energie in die Arbeit zu stürzen.

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„Dresden bedeutet für mich Geborgenheit“

10 Jahre – 5 Fragen: Steffi Lehmann im Jubiläumsinterview (18)

Das Onlinemagazin elbmargarita.de feiert Zehnjähriges – und schenkt sich selbst zum Jubiläum eine kleine Fragerunde. Die Künstler der Stadt gratulieren per Antwort. Heute gesellt sich Steffi Lehmann (Foto: Esra Rotthoff), Sängerin an der Staatsoperette Dresden in die virtuelle Gästerunde.

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„Wir sollten das Lachen nicht verlernen“

10 Jahre – 5 Fragen: Toni Burghard Friedrich im Jubiläumsinterview (15)

Das Onlinemagazin elbmargarita.de feiert Zehnjähriges – und schenkt sich selbst zum Jubiläum eine kleine Fragerunde. Die Künstler der Stadt gratulieren per Antwort. Heute mit Toni Burghard Friedrich (Foto: Kjeld Stein), Abendspielleiter und Talkmaster der Late-Night-Mitte-Show an der Staatsoperette Dresden sowie Gründer des OFF-Opernprojektes szene12:

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„Kreativität trägt in den schlimmsten Zeiten die größten Früchte“

10 Jahre – 5 Fragen: Ingeborg Schöpf im Jubiläumsinterview (12)

Das Onlinemagazin elbmargarita.de feiert Zehnjähriges – und schenkt sich selbst zum Jubiläum eine kleine Fragerunde. Die Künstler der Stadt gratulieren per Antwort. Heute gesellt sich Ingeborg Schöpf (Foto: Stephan Floß), Sängerin und lebende Legende der Staatsoperette Dresden in die illustre Runde.

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Seelendrama mit Showeffekten

Musikalisch famos, inhaltlich herausfordernd: Sondheims Musical „Follies“ an der Staatsoperette Dresden

Ein Tanzensemble, dreißig Jahre – und viele geteilte Erinnerungen. Kurz gesagt sind das die Fäden, aus denen Stephen Sondheim und James Goldman 1971 ihr Musical „Follies“ (Fotos: Vincent Stefan) strickten. Das Stück ist in mehrfacher Hinsicht revolutionär für das Genre: Mehr Show als Theater verbindet es die famose und vielschichtige Musik Sondheims mit einem teils düster-bitterem Figurenpsychogramm. Denn als die Tänzerinnen eines alten Revuetheaters 30 Jahre nach dem Beginn ihrer Karriere an ebenjenem Ort wieder zusammentreffen, werden allerhand Erinnerungen wach, die, verklärt im hellen Licht der Scheinwerfer von damals, verpasste Chancen und unerfüllte Sehnsüchte ans Tageslicht fördern.

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Premiere im Doppelpack

Die Staatsoperette Dresden startet mit zwei humorvollen Einaktern in die neue Saison

Kurze, amüsante Formate sind nicht bloß im TV ein beliebtes Genre. Die Staatsoperette Dresden zeigt Franz von Suppés Operette „Die schöne Galathée“ und Giacomo Puccinis bitter ironischen Opernspaß „Gianni Schicchi“ in einem unterhaltsamen Doppelabend. Das scheint gewagt. Ist doch das einzige, was diese beiden Einakter auf den ersten Blick gemeinsam haben, ein guter Plan des Protagonisten, der am Ende außer Kontrolle gerät. In der Regie von Axel Köhler und mit den Bühnenbildern von Arne Walther fügt sich dies jedoch zum runden Musiktheatererlebnis (Fotos: Kai-Uwe Schulte-Bunert).

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Ein Fest auf dem Mond

Die Staatsoperette Dresden feiert mit „Frau Luna“ Wiedereröffnung nach der Havarie

Ein Flug zum Mond, das wäre doch was: Urlaub weit entfernt von Mutter Erde, in einer Welt, die alle irdischen Sorgen vergessen lässt. Der Komponist Paul Lincke zauberte aus diesem uralten Traum der Menschen zusammen mit dem Librettisten Heinz Bolten-Baeckers 1899 eine Operette, noch lange bevor Weltraumtourismus in realen Nachrichtenspalten ein Thema war. „Frau Luna“ hat nun die Ehre, die Bühne der Staatsoperette nach der Wasserhavarie im Oktober wiederzueröffnen und lässt den ganzen Zauber des Genres im Kraftwerk Mitte aufsteigen wie Phönix aus der Asche.

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Musical im Taschenformat

Hörtipp des Monats: Staatsoperette hat Bernsteins „Wonderful Town“ auf CD verewigt

Vor einem Jahr läutete die Staatsoperette Dresden die neue Ära im Kraftwerk Mitte auch mit dem Musical „Wonderful Town“ ein. Leonard Bernsteins beschwingte Hommage an seine Heimatstadt New York lebt von der famosen Musik, die Musicalsongs facettenreich mit Jazz- und Swing paart. Das allein ist Grund genug, die Erstaufführung dieses eher selten gespielten Stückes in Dresden mit einer CD-Aufnahme zu krönen.

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