Richard Wagner als „Rahmenprogramm“

Wagners Spuren (4): Das Geburtstagsfest

Einen prominenten Geburtstag feiert man am besten mit prominenten Gästen. So jedenfalls hätte es Dresdens ehemaligem Hofkapellmeister Richard Wagner (1813-1883) wohl gefallen – und so hat er es von seiner zweiten Heimatstadt zum 200. auch bekommen. Seit langem schon waren die beiden Geburtstagskonzerte der Sächsischen Staatskapelle Dresden zu Ehren des Komponisten ausverkauft. Sowohl am 18. Mai in der Frauenkirche als auch am 21. Mai in der Semperoper erklangen dabei vor allem die Werke mit Dresden-Bezug unter der Leitung des viel gerühmten Wagner-Dirigenten und –Nachfolgers Christian Thielemann.

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Tierisches Opernspektakel

Mozarts „Titus“ an der Semperoper

Regisseurin Bettina Bruinier lässt in Mozarts „La clemenza di Tito“ an der Semperoper Fuchs und Adler zusammentreffen und vereint so Oper und Fabel auf neuartige Weise.

Irgendwie scheint es clever, Mozarts messerscharfen musikalischen Figurencharakterisierungen in „La clemenza di Tito“ ein tierisches Gesicht zu verleihen. So wird der milde Herrscher Titus (Steve Davislim ) in der aktuellen Inszenierung an der Semperoper zum Adler und dessen durchtriebene Angebetete Vitellia (Amanda Majeski ) zur schlauen Füchsin. Regisseurin Bettina Bruinier gibt dem Stoff damit eine ganz neue, ironisch-fabelhafte Ebene (Kostüme: Mareile Krettek). Abgesehen davon spielt die Geschichte um Verrat und Güte an der Semperoper aber genau dort, wo Mozarts Librettist Pietro Metastasio sie 1791 anlegte: im alten Rom (Bühne: Volker Thiele). Dort überflügelt Adler Titus sein Reich, während Füchsin Vitellia und Hund Sesto (Anke Vondung) Intrigen spinnen (Foto: PR/Matthias Creutziger). Alle drei brillieren mit grandiosen Sangesleistungen. Vor allem Steve Davislim verfügt stimmlich über alles, was Mozarts Herrscherpartie braucht.

Spätestens im zweiten Akt, Rom ist längst in Schutt und Asche gebrannt, gerät das Tierfigurengefüge der Inszenierung jedoch ein wenig ins Wanken. Hund Sesto ist der Erste, der seine tierische Maske zugunsten reuiger Menschlichkeit fallen lassen darf. Der Zuschauer jedoch muss nach den bunten Szenen des ersten Aktes nun ein eher statisches Spiel in Kauf nehmen. Nicht nur die Masken der Protagonisten, auch die der Inszenierung scheint sich an dieser Stelle zu lüften, wird die Reduktion der eigentlich bis heute universell gültigen Oper auf eine klassische, eher brave und daher langweilige Lesart nun überdeutlich. Spannend ist hier allein die musikalische Interpretation von Sängern und Staatskapelle unter der Leitung Tomáš Netopils. Auch wenn der Schlusschor am Ende noch einmal zur gewaltigen Szene gerät, so bleibt das Werk insgesamt zwar als gelungene, jedoch keinesfalls herausragende Regiearbeit in Erinnerung.

Nicole Czerwinka

(erschienen in Hochschulzeitung „ad rem“ Nr. 15 vom 06.06.2012)

Semperoper Dresden, wieder am 08.06. und 15.6., 19 Uhr

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Sie liebt mich, sie liebt mich nicht

Donizettis Liebestrank an der Semperoper

Und am Ende kriegen sie sich doch. Das ewige Lied von der scheinbar unerfüllten Liebe des einen zum anderen, wobei die glückliche Wendung am Ende doch noch unterwartete eintrifft, wird auch in Gaetano Donizettis Oper „Der Liebestrank“ gesungen. Das „Melodramma“ in zwei Akten kommt dabei in Michael Schulz Inszenierung an der Semperoper Dresden leichtfüßig daher. Fast schon operettenhaft wechseln die Bilder auf der Bühne, da tauchen Gardegruppen aus dem Boden auf (Foto: PR/Matthias Creutziger) oder werden Schiffe auf die Bühne gefahren. Nein, langweilig wird es nicht, obwohl – und das wird schon im ersten Akt deutlich – das Stück gemeinhin ja als Sängeroper gilt. So gerät der Abend zu einem vergnüglichen Opernerlebnis obendrein vollgestopft mit eingängigen italienischen Partien.

Die Sächsische Staatskapelle Dresden bringt diese Musik unter der Leitung von Riccardo Frizza in gewohnt brillanter Weise zum Klingen. Gesanglich bleiben vor allem die beiden Hauptfiguren in Erinnerung. Nadja Mchantaf in der Partie der Adina, die fast durchgängig auf der Bühne präsent ist und dies souverän meistert, sowie Giorgio Berrugi, der den innbrünstig liebenden Nemorino mit kraftvoller Stimme interpretiert. Gleich im ersten Akt liefern sich die beiden ein leidenschaftliches Duett – bevor dann schließlich ein geheimnisvoller Liebestrank Abhilfe schaffen soll, damit Adinas Liebe zu Nemorino endlich entfacht. Doch Donizetti wäre ein Spielverderber und die Oper rasch vorbei, wenn der Placebo-Trank so schnell Wirkung zeigen würde. Das Publikum bleibt jedoch bis zum letzten Takt bestens unterhalten.

Nicole Czerwinka

(erschienen in Hochschulzeitung „ad rem“ vom 23.5.2012)

Semperoper Dresden, Donizettis „Liebestrank“ wieder am 25.5., 11 Uhr

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Fulminantes Zirkusspiel

Bergs „Lulu“ an der Semperoper

Dompteure, Raubtiere, Clowns und Seiltänzer – es ist ein einziger großer Zirkus, den Regisseur Stefan Herheim dem Publikum in seiner „Lulu“-Inszenierung an der Semperoper vorführt. Dabei dreht sich in diesem – bereits an den Opernhäusern in Kopenhagen und Oslo erfolgreichen – ironischen Spiel des Theaters mit dem Theater eigentlich alles um die Hauptfigur. Lulu, auch Nelly oder Mignon genannt, hat viele Gesichter. Ob als schlummernde Venus, Femme fatal, Clowin, Ehefrau oder Braut, bleibt sie am Ende der Inbegriff des Weiblichen – verehrt, verführt, verheiratet, verrucht, verliebt und vergewaltigt.

Alban Bergs Oper ist nach der Vorlage zweier Tragödien von Frank Wedekind („Erdgeist“ und „Die Büchse der Pandora“) entstanden – und eine einzige Hommage an die Sinnlichkeit. Die Figur der Lulu wird dabei zur Illusionsfläche männlicher Phantasien. Mit viel Liebe zum Detail verwandelt Herheim dieses zirkushafte Ränkespiel auf der kleinen in der großen Bühne (Bühne: Heike Scheele) in ein buntes, bilderreiches Spektakel, ohne dass Lulu gänzlich auf ihre allgegenwärtige Erotik reduziert bleibt. Gisela Stille, die die Partie der Lulu bereits in Kopenhagen und Oslo sang, brilliert dabei in der Titelrolle. Gesanglich wird sie zum Star des Abends, wenn sie auch schwere Passagen mit souverän kraftvoller Stimme vorträgt und musikalisch scheinbar über allen schwebt, während die Sächsische Staatskapelle Dresden unter der Leitung von Cornelius Meister ihrerseits begeistert.

Die vierstündige Aufführung fasziniert so auch am Dresdner Opernhaus als eine aus Witz, Musik und der Tragik des Endes feinsinnig abgestimmte Gesamtkomposition.

Nicole Laube

(erschienen in Hochschulzeitung „ad rem“, am 07.03.2012)

Dresden, Semperoper wieder am 25.3. und 28.3., je 19 Uhr

Foto: Semperoper/Matthias Creutziger

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Trübe Zeit für Zauberinnen

Händels „Alcina“ an der Semperoper

Georg Friedrich Händels Oper von der Zauberin „Alcina“ wird in der Inszenierung von Jan Philipp Gloger zu einer hochaktuellen Tragödie (Foto: Semperoper/Matthias Creutziger) umgeschrieben. Um das 1735 noch zur Konvention gehörende Happy-End erleichtert, erzählt das Musikdrama an der Semperoper die Geschichte der lebensfrohen Zauberin „Alcina“, die mittels ungezwungen gelebter Leidenschaft brave Ehemänner wie Ruggiero in ihr Reich des Genusses entführt. Als dessen Frau Bradamante daraufhin ins ungezügelte Reich der Alcina vordringt, um ihren Gatten zurückzuerobern, sieht der sich zwischen den gegensätzlichen Lebensentwürfen beider Frauen hin- und hergerissen.

Vor mächtigen weißen Wänden, die auf der Bühne im Takt von Händels lebhafter Musik tanzen (Bühne: Ben Baur), entspinnt sich dabei ein ebenso sehens- wie hörenswertes Opernerlebnis, das – mit Ironie und Witz gespickt – berührt und viel Raum zum Nachdenken lässt. Amanda Majeski brilliert als Alcina, verleiht der Figur gleichfalls selbstbewusste wie nachdenkliche Züge und kann das Publikum in den schmerzerfüllten Partien des zweiten Teils als traurige, verwandelte Zauberin schließlich gänzlich erobern. Nadja Mchantaf (Morgana) und Simeon Esper (Oronte) geben sanglich wie darstellerisch ein durch und durch überzeugendes Pärchen auf der Bühne und auch Elena Gorshunova gehört zu den großen Stimmen des Premierenabends.

Begleitet von der Sächsischen Staatskapelle, unter der Leitung von Rainer Mühlbach, wird das Ganze schlussendlich zu einer runden Inszenierung, die auch kleine Farblosigkeiten im ersten Teil leicht vergessen lässt.

Nicole Laube

(erschienen in Hochschulzeitung „ad rem“ vom 02.11.11

Dresden, Semperoper wieder am 4.11., 10.11., je 19 Uhr

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Pathos statt Politik

Verdis Maskenball an der Semperoper

„Mit der Demaskierung offenbart sich die Katastrophe – ein Mord geschieht auf einem Fest vor den Augen aller, die sich scheinbar sicher auf dem spiegelglatten Gesellschaftsparkett bewegen; jeder perfekt in seiner Rolle als Teil eines räderwerkartigen Systems. Dieses kollabiert, als das Getriebe ins Stocken gerät, hervorgerufen durch menschliche Regungen abseits eingeschliffener Bahnen“, säuselt der Einleitungstext zur aktuellen Verdi-Inszenierung auf der Opernwebseite verheißungsvoll.

Von solch hochaktuell-spannender Brisanz ist in der Inszenierung von Elisabeth Stöppler (Foto: PR/Matthias Creutziger) jedoch nichts zu erkennen. Hier geht es um Liebe, Gefühl, Pathos, anstatt um das Schwanken zwischen Hoffnung und Ausweglosigkeit – kaum verletzte Eitelkeiten, keine vermeintlich intakte Gesellschaft, die auf der hiesigen Maskenballbühne ins Wanken gerät. Dabei scheint wenigstens die Reduzierung eines eigentlich hochpolitischen Stoffes auf gefälligere Lesarten symptomatisch für Verdis Oper zu sein. Schließlich wurde dank Zensur bereits anno 1790 aus dem schwedischen König Gustav III. die eher belanglose Hauptfigur Riccardo, während Stockholm als Schauplatz gegen Boston weichen musste. Vielsagend, dass in Dresden – im Gegensatz zu anderen Opernhäusern – auch heute noch die politisch entschärfte Namensversion auf der Bühne regiert.

Für das Verständnis spielt es deshalb auch keine Rolle, ob Stöpplers „Maskenball“ nun auf modern-abstraktem Theaterparkett oder vielleicht gar im Hollywoodstudio (Bühne: Rebecca Ringst, Annett Hunger) tanzt: hier geht es schließlich um empfindsame Innerlichkeiten – die dem Komponisten allerdings eher Mittel als Ursache zum Zweck gewesen sein dürften – und wertvolles Potenzial der Handlung wird dabei vergeudet. So spiegelt die Bühne optisch nur wider, was die Inszenierung an Inhalt entbehrt: moderne Abstraktionskunst mit Bezug zum 21. Jahrhundert.

Spannende Interpretationsansätze sind kaum auszumachen. Gestalterisch dümpelt das Ganze vor sich hin, einige Sounddesign-Experimente wirken mehr störend als sinnvoll – und während die Bühne rauf und wieder runter fährt, das Licht mal bunt, mal düster scheint, ist der verräterische Mord eigentlich von Anfang an klar.

Langweilig wird es aber – und das wiederum ist das Gute an diesem „Maskenball“ – dennoch nicht. Servieren doch die Staatskapelle unter der Leitung von Carlo Montanaro und das Sängerensemble einen musikalischen Leckerbissen allererster Güte. Wookyung Kim als Riccardo ist dabei nur einer von vielen Stars des Abends. Der in Dresden immer wieder gern gesehene Tenor brilliert auch in dieser Inszenierung in allen Facetten, singt kraftvoll mit dem Orchester oder voller Gefühl in der Arie mit Majorie Owens (alias Amelia). Und auch Owens beherrscht die lauten und leisen Töne ihrer Rolle aufs Feinste, während Marco Vratogna den Renato bisweilen zwar kraftvoll, an vielen Stellen aber allzu gequält interpretiert. Mit scheinbar spielerischer Leichtigkeit dagegen singt Carolina Ullrich die Hosenrolle des Oscar. Glasklar und unaufgeregt singt sie sich durch die Koloraturen ihrer Rolle und erobert so das Premierenpublikum im Sturm. Verdis Musik, ebenso spannungsvoll interpretiert von der Sächsischen Staatskapelle, wirkt mit diesem starken Ensemble an den richtigen Stellen kämpferisch, erregt und ergreifend bis dramatisch – Gänsehaut inbegriffen. So bleibt der Abend als außergewöhnliches Klangerlebnis in bester Erinnerung.

Semperoper Dresden, wieder am 03./06./09./12. Oktober 2011

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Ein Thriller der Operngeschichte

Semperoper zeigt Puccinis „Tosca“ wieder

Es ist ein Bühnenkrimi auf dem Schlachtfeld Roms am Ende des 19. Jahrhunderts, den Puccini in seiner Oper „Tosca“ erzählt. Und getreu dem Motto: Kein James ohne Bondgirl, entspinnt sich die eigentlich kriminell-politisch motivierte Handlung des Stückes erst im Reigen der Gefühle, zwischen Liebe, Gier und Eifersucht. Da ist die redliche Sängerin Tosca, Geliebte des Malers Cavaradossi, die der gewissenlose Banause Scarpia jedoch für sich allein begehrt – mehr muss man gar nicht wissen.

Puccini ist ein Meister der Tragik. Wehmut lauert in jedem seiner Töne und wird von der Sächsischen Staatskapelle Dresden unter der Leitung von Ivan Anguélov in der Premiere anno 2009 bewegend zum Klingen gebracht. Die Inszenierung von Johannes Schaaf (Foto: PR/Matthias Creutziger) hat alles, was eine moderne „Tosca“ braucht. Sie verzichtet auf alle Überladenheit und erzählt die Geschichte im Spannungsfeld zwischen wahren Gefühlen und purer Gier, ohne dabei die politische Komponente an den Rand zu drängen. Das Bühnenbild von Christof Cremer ist dabei mehr Raum als Kulisse und taucht das Stück gekonnt in einen Hintergrund, der die Handlungen der Figuren nicht nur trägt, sondern gleichsam miterzählt.

Semperoper Dresden, wieder am 04., 06., 09., und 12. März 2011, 19 Uhr.

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Kleine Meerjungfrau macht Lust auf mehr

Dvoráks „Rusalka“ an der Semperoper

Regisseur Stefan Herheim bescherte den Dresdnern zur Premiere von Dvoráks „Rusalka“ an der Semperoper am Samstag (11.12.) einen zauberhaften Abend. Der Norweger und mehrfache Regisseur des Jahres (Opernwelt) zog die Zuschauer dabei von der ersten Minute an in das Geschehen vor berauschender Kulisse (Heike Scheel, Foto: Matthias Creutziger) hinein.

Der Stoff der kleinen Meerjungfrau wird bei ihm zu einer bilderreichen Erzählung, die sich vor allem im Spannungsfeld zwischen martialischer Männlichkeit und weiblicher Verführungskunst bewegt. Da wird die Nixe schon mal zur Hure, das Meer zum Großstadtbild umgedeutet – und doch verliert die facettenreiche Inszenierung nie ihren Ursprung, bleibt bei aller modernen (Um-)Deutung doch immer Bühnenmärchen.

Während Herheim die Vorzeichen von Hans Christian Andersens tragisch-schöner Geschichte verkehrt, indem er den Fokus auf den Wassermann, anstatt auf die Nixe legt, erscheint diese – ganz im Sinne der Psychoanalytik des 20. Jahrhunderts – als die Überfrau aus (unterbewussten) männlichen Wunschträumen, jene Nutte also, als die Rusalka zu Beginn und Ende des Stückes in Erscheinung tritt. Es geht, das ist nur unschwer zu erkennen, um das Begehren und gegenseitige Vernichten der Geschlechter.

Herheim, ohnehin nicht für abstraktes Minimaltheater bekannt, bringt diese Spannkraft des modernen Märchens in farbigen Bildern, mit allen Mitteln der Opernkunst auf die Bühne:

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Hofgeflüster – die Stadtkolumne

Google-Streetview ab heute auch in Dresden

Mütter, haltet Eure Kinder fest; Ehefrauen, passt auf Eure untreuen Männer auf! Der grosse Bruder Google is watching you. Seit heute auch in Dresden, nämlich auf dem Theaterplatz. Wer denkt, dort noch unerkannt vorbei schlendern zu können, hat sich gehörig geschnitten. Das Internet macht’s möglich. Ob Ehebrecher, nichtsahnende Touristen oder eilende Dresdner – wir alle sind ertappt – oder könnten es sein. Denn seit heute kann jeder via Internet auf dem Theaterplatz spazieren gehen und dabei allerlei spannende Dinge entdecken. Stadtführungen zum Beispiel. Mit etwas mehr Glück könnte ein Google-Street-Voyeur aber auch Handtaschendiebe auf frischer Tat ertappen. Die Möglichkeiten und Unmöglichkeiten des neuen Internetservices sind schier unerschöpflich. Und das ist erst der Anfang. Bis zum Ende des Jahres sollen ganze Strassenzüge aus Deutschland online sein. – Wissen die Dresdner Tourismusagenturen eigentlich schon davon? Sie würden die Semperoper im Netz sicher auch gern unscharf pixeln. Schliesslich ist der Surftripp im Internet wesentlich günstiger als eine Stadttour vor Ort. Ob die vielen neuen Hotels in Dresden Google später  auch auf Schadenersatz verklagen können, fragt augenzwinkernd…

…der Dresdner Hofnarr

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