Advent in der Neustadt

Eine Dresden-Geschichte zum 2. Advent

Die Straßen der Neustadt waren mit hellen Lichterketten geschmückt. Das verlieh dem Viertel einen Zauber, wie ihn nur die Weihnachtszeit heraufbeschwören konnte. Die Hände tief in den Manteltaschen vergraben, lief ich durch die Stadt, vorbei an liebevoll dekorierten Schaufenstern, in denen Weihnachtswichtel, Schneemänner und Sterne auf die schönste Zeit im Jahr einstimmen sollten. Ich war auf der Suche nach Geschenken und stellte wieder einmal fest, dass die Dresdner Neustadt besondere Faszination auf mich ausübte. Meine Großmutter hatte ihr halbes Leben in diesem Stadtteil verbracht, lange bevor er sich zum hippen Szeneviertel und zur Heimat kreativer Webdesigner entwickelt hatte. Meine Oma konnte aus ihrer Kindheit noch viele Geschichten aus dieser Gegend erzählen, denen ich bis heute gerne lauschte.

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Zauberhaftes Budenspektakel

Dresdner Schaubudensommer eröffnet

Der Schaubudensommer in der Dresdner Neustadt lädt ab 7. Juli wieder zu subkulturellem Theater- und Musikvergnügen in die Scheune ein. Zehn Tage lang heißt es bei dem nunmehr 14. internationalen Sommerfestival dann nach guter alter Zirkusmanier „Hereinspaziert“! Zur Vorfreude hat elbmargarita.de schon mal einige Fotos vom letzten Jahr herausgekramt. Mehr zum Programm gibt es in Kürze hier:

Linktipp: www.schaubudensommer.de

Fotos aus und für Dresden im Kulturrathaus

Helmut Schulze belichtet Dresden in der Nachwendezeit

Fotos aus dem Dresden der Nachwendezeit sind vom 13. Januar bis zum 23. März in einer Ausstellung im Kulturrathaus zu sehen. Die stimmungsreichen Impressionen des Fotografen Helmut Schulze sind vor allem in den Stadtteilen Neustadt und Löbtau entstanden. Verfall und Neubeginn in oft skurriler Kombination machen den Reiz dieser Momentaufnahmen aus. Initiiert wurde die Ausstellung vom Dresdner Amt fuer Kultur und Denkmalschutz.

Helmut Schulze wurde 1966 in Dresden geboren. Er befasst sich seit seinem zehnten Lebensjahr mit Fotografie, seit 1986 professionell. Den politischen Umbruch ab 1989 nutzte er, um sich als Fotograf selbstständig zu machen. Im eigenen Verlag publizierte er bisher zwei Bücher: Im Jahr 2004 erschien „Bilder von Dresden“, aus dem die Fotos dieser Ausstellung entnommen sind. 2006 folgte der Bildband „Landschaft im Licht – Elbsandsteingebirge“.

Die Ausstellung ist montags und mittwochs  von 8 bis 17.30 Uhr, Dienstag und Donnerstag von 8 bis 18.30 Uhr sowie freitags von 8 bis 14.30 Uhr geöffnet. Der Eintritt ist frei. (NL)

Schaubudensommer eröffnet – ein Bericht

Im Scheune-Areal geht’s ab jetzt elf Tage lang rund

Wunderbar, ganz wunderbar. Das ist das Erste, was dem Besucher des 13. Schaubudensommers in der Dresdner Neustadt einfällt. Das Areal der Scheune hat sich für elf Tage wieder in eine zauberhafte Schaustellerwelt mit Jahrmarktflair verwandelt. Und vom ersten Abend (15.7.) an entführt das kunterbunte Theater- und Musikprogramm mit Kuriositäten, Tanz und viel Witz aus dem Alltag. – Nun ja, zumindest dann, wenn man die Qual der Wahl gut überstanden hat. Denn gleich am Eingang thront eine riesige Programmtafel. Wer war nochmal Peter Shub? Und wann spielt Irmgard Knef? Zu sehen gibt es auch außerhalb der Zelte und Säle schon genug. Dort kommt ein Gaukler vorbei, an der Ecke steht ein Puppenspieler und zwischendrin: das Publikum. Weiterlesen

Schaubuden Sommer lockt in die Neustadt

Theaterfestival verzaubert elf Tage lang

Unter dem Motto „Jetzt schlägts dreizehn“ öffnet sich vom 15. bis zum 25. Juli der Vorhang für den 13.  Schaubuden Sommer im Scheune Areal. Elf Tage lang verzaubert bei diesem Festival für Theater und Musik ein buntes Allerlei aus Musik, Tanz, Clownerie, Performance, Installation, Theater und Puppenspiel. Insgesamt 50 Künstlergruppen und Solisten aus zwölf Ländern werden dabei auftreten. Ihre Shows sind jeweils 20 bis 30 Minuten lang und werden mehrfach gespielt, so dass ein bunter Kunstgenuss für alle garantiert ist.

Neben schon altbekannten Künstlern wie den Bands „Anamateur“ und „Puts Marie“ (am 18., 19., 20. und 21. Juli ab 20 Uhr) sowie der russischen Theatergruppe „Derevo“ (am 22., 23., 24. und 25. Juli ab 20 Uhr) wird auch der international erfolgreiche Clown Peter Shub (am 15., 16. und 17. Juli ab 20Uhr) seinen Auftritt haben. Die alljährliche Mitternachtsshow wird in diesem Jahr von Michael Hatzius alias „Die Echse“ moderiert. Anschließend können sich alle Tanzwütigen beim Festivalclub austoben. Für alle Familien startet das Spektakel bei der Familien-Schaubude am Sonntag (18. Juli) bereits ab 15Uhr. Der Festivalplatz ist an allen Tagen ab 19Uhr geöffnet. Bis 20.30Uhr ist der Eintritt dort kostenlos, ab 20.30Uhr zahlen Erwachsene zwei Euro. (NL)

weitere Infos unter: www.schaubudensommer.de