Alles außer langweilig!

Beethovens „Geistertrio“ wird  in Moritzburg zum Synonym eines besonderen Abends

So spritzig wie die Interpretationen, so erfrischend sind die Programme beim Moritzburg Festival. Jenes am Dienstag (21.8.) war mit dem Titel „Geistertrio“ überschrieben und vereinte im Schloss einmal mehr neben hochkarätigen Solisten auf der Bühne, Werke ganz unterschiedlicher Epochen und Couleur.

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Im Zeichen der Gemeinsamkeit

Das Moritzburg Festival sucht die Verbindung von Natur, Freundschaft und Musik

In den kommenden zwei Wochen ist Moritzburg nicht nur ein Magnet für Naturliebhaber rund um das Jagdschloss Augusts des Starken. Beim 26. Moritzburg Festival vereinen sich Freunde, Natur und Musik zu einer existentiellen Kombination, wie der künstlerische Leiter Jan Vogler sagt. Das Publikum kann in 18 Konzerten Kammermusik auf höchstem Niveau genießen.

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In Dialog und Widerstreit

Hörtipp des Monats: Jan Vogler & Mira Wang spielen drei „Double Concertos“

Doppelkonzerte für Violine und Violoncello sind rar gesät. Nach Antonio Vivaldi wagte sich eigentlich nur noch Johannes Brahms mit nachhaltigem Erfolg an diese Gattung. Das Musiker(ehe)paar Mira Wang und Jan Vogler widmet den „Double Concertos“ nun eine Aufnahme, die aufhorchen lässt. Mit dem Royal Scottish National Orchestra unter der Leitung von Peter Oundijan haben sie neben Brahms zwei Konzerte für Violine und Violoncello jüngeren Datums eingespielt, die der Gattung neuen Schwung verleihen.

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Bach im Spiegel

Martin Stadtfeld mit einem auserlesenen Programm bei den Dresdner Musikfestspielen

Im ersten Drittel der Dresdner Musikfestspiele stand noch alles ganz im Zeichen der „Cellomania“. Zum Ende hin gibt es einen kleinen Klavierschwerpunkt im Programm. Den Auftakt gestaltete am Donnerstag (31.5.) Martin Stadtfeld mit einem Rezital im Palais im Großen Garten.

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Alles Cello – was auch sonst?

Die „Cellomania“ der Musikfestspiele huldigt dem Instrument und setzt ungeahnte Energien frei

Minutenlanger Beifallssturm und stehende Ovationen, das hat man nach einem klassischen Konzert selten so erlebt. Zumindest nicht nach fast fünf Stunden reinem Kammermusikprogramm, bei dem neben dem Steinwayflügel ein einziges Instrument im Rampenlicht stand: das Violoncello. Mit einer furiosen „Langen Nacht des Cellos“ hat die „Cellomania“ (Fotos: Oliver Killig) bei den Dresdner Musikfestspielen gestern ihren umjubelten Ausklang gefunden.

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Diese Show ist wie ein gutes Buch

Album des Monats Oktober: Bill Murray, Jan Vogler & Friends „New Worlds“

Konzert oder Lesung? „New Worlds“ ist keines von beiden. Das Programm von Hollywoodstar Bill Murray und Cellist Jan Vogler trägt eher die Züge einer Show. Allerdings ist es keine der Shows, die auf äußerlichen Glamour aus sind. Sie wirkt eher wie ein tiefsinniges Bühnenstück, das mitreißt, zum Träumen und Nachdenken anregt. Zusammen mit der Violinistin Mira Wang und Pianistin Vanessa Perez paaren die beiden in „New Worlds“ Texte von Mark Twain, Arthur Miller und Ernest Hemingway mit Kompositionen von Bach, Schubert oder Piazzolla. Entstanden ist das Ganze für die Dresdner Musikfestspiele, wo im Juni die Weltpremiere stattfand.

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Mitreißende Mischung

Kontraste fügten sich beim Konzert des Moritzburg Festivals am Sonnabend zu einem runden Ganzen

So verschieden wie die Charaktere der Musiker, die Jan Vogler beim Moritzburg Festival vereint, so unterschiedlich waren auch die Stücke im Konzert am Samstag (12.8.) in der ev. Kirche Moritzburg: Mendelssohns emotionales Klaviertrio d-Moll traf hier auf das spritzig lebendige Gitarrenquintett e-Moll von Luigi Boccherini und auf Brahms melancholisch facettenreiches Streichquintett F-Dur.

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Festivalstart am Flughafen

Die Orchesterwerkstatt in den Flugzeugwerken weckt Lust auf das 25. Moritzburg Festival

Die Kombination ist ungewöhnlich wie faszinierend: Ein junges Orchester platziert sich neben einem eingerüsteten Airbus im Flugzeughangar und präsentiert musikalische Kosthäppchen von Mozart, Schumann und Schostakowitsch. Mit der Orchesterwerkstatt feiert das Moritzburg Festival seit einigen Jahren in den Elbe-Flugzeugwerken seine kleine (Vor-)Eröffnung.

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Erfüllt vom Licht der Musik

Eine persönliche Bilanz nach viereinhalb Musikfestspielwochen

Die CD der Barokksolistene dreht sich im Player, mit lauschiger Musik aus englischen „Alehouses“, lebendigen Geigen und rauem Gesang erinnert sie noch an viereinhalb intensive Konzertwochen in Dresden. Der Abend mit den Barokksolistene im Ballhaus Watzke warf freilich nur eine Klangfacette von vielen bei den 40. Dresdner Musikfestspielen auf. Mit 60 Konzerten war das Programm im 40. Festivaljahrgangs (Fotos: Oliver Killig) so dick geschnürt wie nie – und obwohl ich – Privileg des Jobs – fast jeden Abend dabei war, hätte es ewig so weitergehen können.

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Von Lastern und Verbrechen

Sky duMont liest bei den  Musikfestspielen aus den Memoiren Casanovas

Giacomo Girolamo Casanova war nicht nur bei den Frauen beliebt, sondern auch sonst ein Tausendsassa. Er bereiste sämtliche Metropolen Europas, wurde inhaftiert, floh und brach immer wieder zu neuen Abenteuern auf. Ein Grenzgänger dieses Standes passt nur zu gut in das Programm der diesjährigen Dresdner Musikfestspiele*, die in ihrem 40. Jahrgang mit dem Motto „Licht“ vor allem Querdenker und Lichtgestalten der Musik in den Mittelpunkt ihrer Konzerte rücken. Und so stand Casanova am Donnerstag (8.6.) im Fokus eines außergewöhnlichen musikalisch-literarischen Abends mit Sky duMont und dem Armida Quartett (Foto: Oliver Killig) im Palais im Großen Garten.

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