„Moon River“ im Mondschein

Jan Vogler und Ismo Eskelinen eröffnen Meisterkonzert-Saison auf Schloss Albrechtsberg

Es war beinahe schon magisch: Kaum stimmten Jan Vogler und Ismo Eskelinen am Freitag (11.10.) im Kronsaal auf Schloss Albrechtsberg Henry Mancinis legendären „Moon River“ an, schimmerte seidig der Vollmond über der Elbe durch das Fenster herein. Nur langsam zog der stille Beobachter am Firmament während des ersten Meisterkonzerts in dieser Saison weiter. Gut möglich, dass er – wie mancher im Publikum – nach den beiden Zugaben gern noch ein bisschen länger gelauscht hätte.

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Liederabend mit Cello und Gitarre

Hörtipp im Oktober: Jan Vogler & Ismo Eskelinen: „Songbook“

Allein der Name „Songbook“ ist außergewöhnlich – und auch die Besetzung Cello und Gitarre in der Klassikwelt nicht eben alltäglich: Der Dresdner Cellist Jan Vogler hat sich für sein neues Album mit dem finnischen Gitarristen Ismo Eskelinen zusammengetan und auf nahezu unergründetes Terrain gewagt. Mit Werken von Paganini bis Satie – behutsam arrangiert für Cello und Gitarre – klingt das gar nicht so experimentell wie man vielleicht erwarten mag. Es gleicht vielmehr der Liebesgeschichte zweier Instrumente, die sonst selten zueinanderfinden.

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Mitreißende Mischung

Kontraste fügten sich beim Konzert des Moritzburg Festivals am Sonnabend zu einem runden Ganzen

So verschieden wie die Charaktere der Musiker, die Jan Vogler beim Moritzburg Festival vereint, so unterschiedlich waren auch die Stücke im Konzert am Samstag (12.8.) in der ev. Kirche Moritzburg: Mendelssohns emotionales Klaviertrio d-Moll traf hier auf das spritzig lebendige Gitarrenquintett e-Moll von Luigi Boccherini und auf Brahms melancholisch facettenreiches Streichquintett F-Dur.

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