Ein Hoch auf das Leben!

“Pippin“ bringt Broadwayflair an die Staatsoperette

Was für ein Glamour! Mitreißende Ballette, schmissige Musik, ein Bühnenbild, das zum Träumen verführt. Die Neuproduktion von Stephen Schwartz‘ Musical “Pippin – die Kunst des Lebens“ (Foto: Pawel Sosnowski) an der Staatsoperette Dresden wartet mit allem auf, was ein waschechtes Broadwaymusical zum Erlebnis macht.

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In der Robe der Primadonna

Wie die Semperoper zum märchenhaften Pop-Up-Store wurde

Darf es ein bisschen „Carmen“ sein? Oder eine Jacke aus dem „Lohengrin“? Pelzmützen, Hüte, Tiermasken, weiche Lederstiefel und seidene Abendkleider? Beim ersten Kostümverkauf an der Semperoper Dresden verwandelt sich das Garderobenfoyer in eine bunte Theaterboutique. Wer ein echter Dresdner ist, der muss da hin!

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Januargedanken

Was ist, was kommt, was war? Unser Start ins Jahr 2023

Prosit Neujahr, zunächst! Oder darf man das am 8. Januar überhaupt noch sagen? Ja, man darf. Das ist schließlich der erste Beitrag auf dieser Seite für 2023. Ein Jahr, das sich von seinen drei Vorgängern unterscheiden soll. Kein Virusalarm, keine Lockdowns mehr. Dafür endlich wieder Kultur satt, wenn auch nicht in hoch geheizten Sälen.

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Jetzt striezelt es wieder!

Unser Überblick über Dresdens schönste Weihnachtsmärkte

Nach zwei Jahren Zwangspause ist die Vorfreude auf die Weihnachtsstadt Dresden diesmal besonders groß. Der Striezelmarkt ist längst aufgebaut, überall in der Stadt wird es bald wieder nach Kräppelchen und Glühwein duften. Und weil wir solange darben mussten, haben viele Märkte ihre Öffnungszeiten bis in den Januar hinein erweitert. In schöner alter Tradition gibt’s bei uns vorab die Übersicht über Dresdens schönste Weihnachtsmärkte in diesem Jahr.

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Triumph der Frauen

„Die lustigen Weiber von Windsor“ an der Staatsoperette

Turbulent geht`s zu im rosaroten Kosmetiksalon. Ein und derselbe Liebesbrief an zwei benachbarte Empfängerinnen. Schon nehmen die Verwicklungen um „Die lustigen Weiber von Windsor“ an der Staatsoperette Dresden (Fotos: Pawel Sosnowski) ihren Lauf. Regisseurin Noa Naamat bringt die Oper von Otto Nicolai nach dem Libretto von Salomon Hermann Ritter von Mosenthal (nach William Shakespeare) mit Ironie und viel Sinn fürs Komische auf die Bühne. Im Zentrum stehen zwei selbstbewusste Frauen, die nicht nur ihren Verehrer, den Briefadressaten Falstaff, sondern auch ihre Ehemänner bald dumm aus der Wäsche gucken lassen.

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Vom bitteren Ende eines schönen Traums

Verdis „La Traviata“ verführt das Publikum an der Semperoper

Das Glück ist vergänglich wie eine schöne Opernaufführung, die uns traumähnlich gefangen nimmt und mit erfüllten Herzen auf schattige, regennasse Straßen entlässt. Vielleicht wollte Giuseppe Verdi mit seiner „La Traviata“ (Fotos: Semperoper Dresden/Ludwig Olah) ja wirklich nicht viel mehr sagen als das: Genieße das Leben in vollen Zügen, bevor es zu Ende ist. Regisseurin Barbora Horáková Joly jedenfalls macht die Vergänglichkeit zum Thema ihrer Neuinszenierung an der Dresdner Semperoper.

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Septemberwolken

Impressionen von einem Spaziergang am Elbufer Zschieren

Wie frisch gespült wirkt die Stadt nach dem Regen in der Nacht. Wolken ziehen in dicken Banden übers Ufer und den Fluss. Es sind Septemberwolken.

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Parabel auf unsere Zeit

Mit „chasing waterfalls“ bringt die Semperoper die erste mit Künstlicher Intelligenz geschaffene Oper auf die Bühne

Das hat es so noch nie gegeben: Mensch und Maschine schreiben, inszenieren und spielen gemeinsam eine Oper. Mit der Uraufführung von „chasing waterfalls“ – was so viel bedeutet wie „Unfassbares fassen wollen“ – ist der Semperoper zum Spielzeitauftakt ein spektakulärer Coup gelungen. Das unter Einbeziehung von Künstlicher Intelligenz entstandene Stück (Fotos: Daniel Koch) ist bereits Stadtgespräch, noch bevor der erste Vorhang sich hebt – und zwar nicht unbedingt bei jenen, die schon sehnsuchtsvoll nach der „Traviata“-Premiere am 2. Oktober schielen, sondern bei einem Publikum, das bislang eher selten in die heiligen Hallen am Theaterplatz strömt.

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Phantomschmerz in bunten Farben

Diplomausstellung an der Hochschule für Bildende Künste

Die Zeit der grauen Dämmerstimmung ist vorbei. Dominierten vor wenigen Jahren in der Diplomausstellung an der Hochschule für Bildende Künste Dresden (HfBK) noch schwermütig dreinblickende schwarz-weiß Schattierungen, so können die Besucher dieses Mal in warmen, bunten Farben baden. Fast scheint es so, als wolle die Kunst in Zeiten von Klimakrise, Krieg und Corona die helle Seite des Lebens wieder sichtbar machen. Doch der Schein trügt.

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Kunst auf der Straße

In Dresdens Friedrichstadt ist die Streetart zu Hause

Neubauten, Altbauten, abgebrochene Mauern, schäbige Brandwände. In der Dresdner Friedrichstadt war das einmal. Denn der einst graue Stadtteil zwischen Altstadtgürtel, Pieschen und Löbtau hat sich längst zum heimlichen Szene-Viertel gemausert. Mit dem Kraftwerk Mitte ist in der unmittelbaren Nachbarschaft der Musikhochschule nicht nur ein neues Kulturzentrum entstanden, in dem seit 2016 Theater, Musik und Film zu Hause sind. Die Friedrichstadt beherbergt zudem die größte Streetart-Galerie Europas.

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