Eine Kindheit in Gorbitz

Geschichten aus Dresden

Dresden ist die Stadt der barocken Prachtbauten, in der sich Frauenkirche, Semperoper und der Zwinger an Herrlichkeit gegenseitig Konkurrenz machen. Doch es gibt auch Trabanten, in denen es ganz anders aussieht. Der Stadtteil Gorbitz ist so einer. Schon bei der Erwähnung schütteln viele Leute mit gerümpfter Nase bloß den Kopf. „Gorbitz, eeecht …?“ Worauf ich meist ein freundliches „Aber“ entgegne …

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„Die Liebe ist das Zentrum unserer Arbeit!“

Barbara Hannigan kommt mit ihrem Mentoring-Programm „Equilibrium“ nach Dresden

Barbara Hannigan ist als Sängerin und Dirigentin auf den großen Bühnen der Welt zu Hause. Ganz egal, was die gebürtige Kanadierin anpackt, ihre Projekte sind von enormer Leidenschaft getragen. Davon zeugt auch das Mentoring-Programm »Equilibrium«, das Hannigan (Foto: PR/Musacchio Ianniello) 2017 gründete und mit dem sie bei den Dresdner Musikfestspielen 2019 als Dirigentin zu erleben sein wird. Mit Igor Strawinskys Oper »The Rake‘s Progress« kommt dabei in diesem Jahr eine konzertante Aufführung in den Kulturpalast, die junge Gesangstalente aus der ganzen Welt in einer einmaligen Produktion vereint.

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Auf den Spuren von Casanova

Er liebte das Leben und reiste durch Europa – mit Dresden verband ihn die Familie, lebendig ist er bis heute auf Schloss Dux

Er war ein Tausendsassa, eine der schillerndsten Persönlichkeiten des 18. Jahrhunderts: Giacomo Girolamo Casanova gilt als Schriftsteller und Abenteurer, bekannt aber wurde er vor allem dank seiner zahlreichen Liebschaften, die ihn zum Mythos machten.

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Mai Farben

Frühlingsimpressionen vom Weißen Hirsch

Er hat die Bäume grün angemalt, verwöhnt uns mit dem Duft bunter Blüten. Ganz jung noch, umweht vom frischen Wind der ersten milden Tage. Es muss der Frühling sein, der uns nun in den Mai begleitet. Der Frühling, der die ganze Stadt mit neuen Farben schmückt.

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Kontrastreiche Steigerungen

Opernpremiere im Doppelpack für die Studierenden der Hochschulen für Musik und Bildende Künste Dresden

Ein Toter kommt selten allein. So könnte das Motto der diesjährigen Operproduktion der Hochschulen für Musik (HfM) und Bildende Künste (HfBK) am Kleinen Haus des Staatsschauspiels lauten. Regisseurin Barbara Beyer lässt in diesem Jahr Darius Milhauds selten gegebenen Einakter „Le pauvre matelot“ („Der arme Matrose“) auf Giacomo Puccinis Repertoireschlager „Gianni Schicchi“ (Fotos: Sebastian Hoppe) treffen und schenkt dem Dresdner Publikum einem Doppelabend der Kontraste.

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Blütenzauber

Osterspaziergang an der Elbe

Sie gingen am Elbufer entlang, still nebeneinander her. Der sanfte Fluss der Elbe spiegelte die Silhouette der Stadt. Die Sonne wärmte die Erde und nur ein laues Lüftchen erinnerte von Zeit zu Zeit daran, dass es erst Frühling, noch kein Sommer war.

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Ein Sonnenstrahl der Hoffnung

Kreuzchor und Junges Sinfonieorchester Dresden vereint im Benefizkonzert für krebskranke Kinder

Es ist zu einer ebenso schönen wie wichtigen Tradition geworden, dass der Dresdner Verein Sonnenstrahl e.V. alljährlich in der Kreuzkirche zu einem Benefizkonzert für krebskranke Kinder einlädt. Der Kreuzchor und das Junge Sinfonieorchester des Landesgymnasiums (Foto: Matthias Ander) präsentierten unter der Leitung von Wolfgang Behrend Werke von Johann Sebastian Bach, Rudi Stephan (1887–1915), Ola Gjeilo (*1978), Max Bruch und Felix Mendelssohn Bartholdy, die in der Kirche erklangen, ohne in allzu tiefer Melancholie oder überschwänglicher Euphorie zu gipfeln.

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Initialzündung für eine kleine Revolution?

Gedanken zur Bewerbung Dresdens als Europäische Kulturhauptstadt

Die Jahreszahl 2025 schwebt wie eine Wolke über der Stadt. Ob es eine dunkle oder eine Schatten spendende ist, wird sich in den nächsten Monaten vielleicht zeigen. Feststeht, die Vorbereitungen für die Bewerbung Dresdens als „Europäische Kulturhauptstadt 2025“ nehmen langsam Fahrt auf. Acht Projektgruppen aus Vertretern von Dresdner Kulturinstitutionen, Kultur- und Kreativschaffenden arbeiten derzeit an tragbaren Projektkonzepten für die Kulturhauptstadt. Schon im Juni sollen diese vorgestellt und einige davon ins sogenannte Bidbook für die Bewerbung aufgenommen werden. Eine Ausstellung im Hygienemuseum wird die Ideen zudem bündeln und für die Bürger sichtbar machen.

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„Bauer sucht Frau“ im 1980er Look

Die Neuinszenierung von Smetanas „Die verkaufte Braut“ an der Semperoper will viel und bleibt doch unbefriedigend

Die Vorfreude war groß: Bedrich Smetanas „Die verkaufte Braut“ (Fotos: Ludwig Olah) ward an der Semperoper zuletzt 1993 inszeniert und feierte am Freitag (8.3.) in der Regie der Französin Mariame Clément seitdem erstmals wieder Premiere. Das Stück um das junge Paar Marie und Hans, das kein Paar sein darf, weil Maries Eltern die Tochter mit dem schrulligen Wenzel verkuppeln wollen, gilt in Tschechien längst als Nationalheiligtum des Musiktheaters und wurde zu Recht seit 1869 überall auf der Welt gefeiert. Denn wer die herrliche Musik einmal im Ohr hat, mit der Smetana auch den Traditionen seiner Heimat huldigte, der muss diese Oper lieben.

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Frühling im Winter

Ein Spaziergang an der Elbe – an einem Februartag

Es ist noch nicht grün, aber dafür warm. Auf den Elbwiesen liegen die ersten Picknickdecken ausgebreitet. Sanft weht der Wind über dem sich sachte schlängelnden Fluss. Er wispert vom Frühling, raunt den Knospen leise zu: „Es ist soweit“.

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