Eine Kindheit in Gorbitz

Geschichten aus Dresden

Dresden ist die Stadt der barocken Prachtbauten, in der sich Frauenkirche, Semperoper und der Zwinger an Herrlichkeit gegenseitig Konkurrenz machen. Doch es gibt auch Trabanten, in denen es ganz anders aussieht. Der Stadtteil Gorbitz ist so einer. Schon bei der Erwähnung schütteln viele Leute mit gerümpfter Nase bloß den Kopf. „Gorbitz, eeecht …?“ Worauf ich meist ein freundliches „Aber“ entgegne …

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Familientreffen am Küchentisch

Erich-Kästner-Orte in Dresden (1): Die Villa Augustin

Sucht man in Dresden nach Erich Kästner, ist die Villa Augustin am Albertplatz gewiss der erste Anlaufpunkt, über den man unweigerlich stolpern muss. Seit 1999 beherbergt die edle Villa das Dresdner Erich-Kästner-Museum, welches mit einem ungewöhnlichen Konzept und zahlreichen Veranstaltungen an das Leben und Wirken des berühmten Schriftstellers erinnert.

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Auf den Spuren von Casanova

Er liebte das Leben und reiste durch Europa – mit Dresden verband ihn die Familie, lebendig ist er bis heute auf Schloss Dux

Er war ein Tausendsassa, eine der schillerndsten Persönlichkeiten des 18. Jahrhunderts: Giacomo Girolamo Casanova gilt als Schriftsteller und Abenteurer, bekannt aber wurde er vor allem dank seiner zahlreichen Liebschaften, die ihn zum Mythos machten.

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Mai Farben

Frühlingsimpressionen vom Weißen Hirsch

Er hat die Bäume grün angemalt, verwöhnt uns mit dem Duft bunter Blüten. Ganz jung noch, umweht vom frischen Wind der ersten milden Tage. Es muss der Frühling sein, der uns nun in den Mai begleitet. Der Frühling, der die ganze Stadt mit neuen Farben schmückt.

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Blütenzauber

Osterspaziergang an der Elbe

Sie gingen am Elbufer entlang, still nebeneinander her. Der sanfte Fluss der Elbe spiegelte die Silhouette der Stadt. Die Sonne wärmte die Erde und nur ein laues Lüftchen erinnerte von Zeit zu Zeit daran, dass es erst Frühling, noch kein Sommer war.

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Initialzündung für eine kleine Revolution?

Gedanken zur Bewerbung Dresdens als Europäische Kulturhauptstadt

Die Jahreszahl 2025 schwebt wie eine Wolke über der Stadt. Ob es eine dunkle oder eine Schatten spendende ist, wird sich in den nächsten Monaten vielleicht zeigen. Feststeht, die Vorbereitungen für die Bewerbung Dresdens als „Europäische Kulturhauptstadt 2025“ nehmen langsam Fahrt auf. Acht Projektgruppen aus Vertretern von Dresdner Kulturinstitutionen, Kultur- und Kreativschaffenden arbeiten derzeit an tragbaren Projektkonzepten für die Kulturhauptstadt. Schon im Juni sollen diese vorgestellt und einige davon ins sogenannte Bidbook für die Bewerbung aufgenommen werden. Eine Ausstellung im Hygienemuseum wird die Ideen zudem bündeln und für die Bürger sichtbar machen.

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Der Zauberer von der Albrechtsburg

Alchimist und Lebenskünstler: Johann Friedrich Böttgers Todestag jährt sich 2019 zum 300. Mal

Es ist die Geschichte eines geheimnisvollen Rezepts, die verzweifelte Suche nach dem Besonderen, die im Namen von Johann Friedrich Böttger (1682–1719) stets mitklingt. Der Legende nach wurde er von August dem Starken eingesperrt, damit er Gold machen möge. Doch statt des glänzenden Metalls fand der Alchimist und Chemiker 1707 etwas anderes, nicht minder Wertvolles: das europäische Porzellan. Böttger wurde populär. Seine Lebensgeschichte liest sich wie ein Krimi mit einer Episode aus „Harry Potter“.

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Frühling im Winter

Ein Spaziergang an der Elbe – an einem Februartag

Es ist noch nicht grün, aber dafür warm. Auf den Elbwiesen liegen die ersten Picknickdecken ausgebreitet. Sanft weht der Wind über dem sich sachte schlängelnden Fluss. Er wispert vom Frühling, raunt den Knospen leise zu: „Es ist soweit“.

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Wintermärchen

Innenstadtspaziergänge: So schön ist Dresden im Schnee

Juhu, endlich ist er da: Der Winter hat die Häuser und Straßen in Dresden über Nacht weiß angemalt. Wir wandern durch die Innenstadt, umwirbelt vom Flockentanz, hören unsere eigenen Stiefelschritte im frischen Schnee knirschen.

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Das Geschichtenhaus II

Eine Erzählung zum Erich-Kästner-Jahr 2019 – Teil (2)

… Mia entfuhr unwillkürlich ein Seufzer, als sie die Türschwelle erreicht hatte. „Der ist wirklich schwer“, sagte sie mit Blick auf den Einkaufskorb. Dann sah sie Max an, dessen wache blaue Augen zu tanzen schienen. „Kaffee?“, fragte er erneut und lächelte schelmisch. Mia willigte ein. Was sollte es auch? Draußen war es hundekalt und in Dresden wartete niemand auf sie. Mit einem dumpfen Gefühl im Bauch meldeten sich ihre Sorgen wegen der verpatzen Semesterarbeit bei ihr zurück. Der Alltag konnte warten! Ohne zu zögern, trat sie also ein.

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