Morgenrot überm Nebelmeer

Impressionen vom Sonnenaufgang auf dem Pfaffenstein

Der Morgen naht. Ein neuer Tag beginnt das Dunkel zu verdrängen. Wie neu geboren erwacht die Welt. Den Aufstieg hinter dir, schaust du nach vorn. Dem roten Schimmer am Horizont entgegen – und du vergisst, was war.

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Ein Abend an der Elbe …

Impressionen von einem Spaziergang am Blauen Wunder

Mittwochabend im September. Ein Spaziergang an der Elbe. Das warme Herbstlicht fällt sanft auf die Hügel. Der Fluss glitzert wie Samt. Er ist ein Zauberer, der die Magie der Landschaft sacht heraufbeschwört.

Elbufer Blasewitz

Noch sind die Wiesen grün, die Bäume tragen Blätter. Die Sonne wärmt ein wenig und küsst die ersten kühlen Herbstmomente fort. Fast sorglos scheint die Welt an diesem Ort.

Elbschlösser Dresden

Ein leises Atemholen. Bis zum kalten Winter ist es noch weit. Der Sonnenuntergang scheint fast unendlich heute. Getragen vom Schatten des Sommers, der uns aus der Ferne mit sanfter Kraft den Rücken wärmt.

Blaues Wunder

Goldgelbes Licht scheint auf die Stadt, hüllt Türme und Wiesen in einen sanften Schimmer. Der Fluss fließt sachte, einem Gemälde gleich. Für einen kurzen Augenblick sieht es aus wie ein Bild von Caspar David Friedrich.

Elblandschaft vom Blauen Wunder

Was hat sich verändert in all der Zeit? Wo ist die Erinnerungen geblieben? Spiegelt sie vielleicht die Zukunft nur? Leis‘ raunt die untergehende Sonne uns ein Gedicht ins Ohr.

Sonnenuntergang über Blasewitz

Und weiter geht’s. Immer dem Strome nach. Wir lassen uns treiben im Fluss der Zeit, sind ein Blatt im Winde nur – und halten den Moment ganz fest, als könnt’s der letzte sein, der Sonne uns beschert.

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Musikalische Sternstunde bei Vollmond

Moritzburg Festival fesselt mit Spielfreude und Entdeckungen

Überraschungen und energievolle Interpretationen in nahezu familiärer Atmosphäre weiß das Publikum beim Moritzburg Festival schon immer zu schätzen. Das Konzert am Mittwoch (18.8.) wurde zu einem besonderen Glücksfall, begann es doch bereits mit einem Höhepunkt und endete mit einem expressiven Feuersturm.

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Im Sturm der Emotionen

Schubert trotzt dem Regenguss beim Moritzburg Festival

Der Sommerabend (10.8.) schien perfekt. Ein laues Lüftchen über der Schlossterrasse, während die Sonne sich golden hinter den Teichen niedersenkte. Wie gemacht für ein Open-Air-Konzert beim Moritzburg Festival. Zum Auftakt des Abends verführte Sergej Prokofjews Ouvertüre über Hebräische Themen op. 34 mit fast exotisch anmutendem Klezzmer-Charme. Mira Wang, Kevin Zhu (Violine), Karoline Errera (Viola), Bruno Philippe (Violoncello), Pablo Barragán (Klarinette) und Wu Qian (Klavier) ließen das in der Kammermusikfassung sonst selten gespielte Werk mit leidenschaftlichem Esprit brodeln, leichtfüßig und doch kontrastreich.

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Sie spielen wieder!

Es regt sich Leben in Dresdens Theatern und Konzerthäusern – wo es wann losgeht!

So viel Freude hat das Pfingstfest selten bereitet: Dresden erwacht dieser Tage aus dem Lockdown-Schlaf – und mit ihm die Kultur. Nach Monaten des gefühlten Stillstands und der Einsamkeit ist das der lang ersehnte Aufbruch in mehr Normalität. Wenn auch in kleinen Schritten.

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Aprilwetter

Ein poetischer Spaziergang an der Elbe

Es stürmt, es schneit, es regnet – doch ab und an kommt zwischendrin die Sonne durch. Der April ist launenhaft, und launenhaft wie der April ist unser Stimmungsbarometer. Wir straucheln zwischen Sonnenkitzel und Eisfrösteln, ziehen die Jacken an und wieder aus. Heiß und kalt. Der Kopf brummt. Das Gemüt schwankend von Hoffnungsschein zu Wehmutsschmerz.

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Perspektivwechsel

Rund um die Schwebebahn gibt’s Kultur auch in Corona-Zeiten

Spaziergänge sind nicht allein für Naturliebhaber gemacht. Denn in Dresden liegt die Kultur buchstäblich auf der Straße. Wir brauchen nur die Augen offenhalten und schwupp stolpern wir über berühmte Namen und atmen den Geist großer Werke, der hier bis heute durch Gassen und über Plätze weht.

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Frühlingserwachen?

Ein Osterspaziergang mit Goethe durch ewige Corona-Zeiten …

Ein Jahr im tiefen Winterschlaf. Dämmernde Zustände, Kultur auf Eis gelegt. Das Warten auf den Frühling nährt die Hoffnung auf Besserung. Das war schon immer so. Doch hoffen wir im Moment vergebens. Kaum neigt ein Sonnenstrahl sich sachte zu Boden, rücken auch schon dicke Wolken auf. Und nach 21 Wochen kulturellem Lockdown müssen wir allmählich die Frage stellen, wie lange es noch so gehen soll? Ja, wie lange es noch so gehen kann, ohne nachhaltige Schäden anzurichten?

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Murmeltiertage

Ein Frühlingsspaziergang im sonst grauen Februar

Und täglich grüßt das Murmeltier. Auf einem Spaziergang durch Dresden scheint uns die Sonne warm ins Gesicht. Der Schnee ist weg, hinterm Hauptbahnhof sprießen schon die ersten Krokusse. Das allerdings ist auch schon alles, was sich in den vergangenen Tagen verändert hat. Kaum zu glauben, aber Woche Nr. 16 des kulturellen Lockdowns in Deutschland geht zu Ende. Eine seltsame Zeit im verordneten Stillstand.

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