Aprilwetter

Ein poetischer Spaziergang an der Elbe

Es stürmt, es schneit, es regnet – doch ab und an kommt zwischendrin die Sonne durch. Der April ist launenhaft, und launenhaft wie der April ist unser Stimmungsbarometer. Wir straucheln zwischen Sonnenkitzel und Eisfrösteln, ziehen die Jacken an und wieder aus. Heiß und kalt. Der Kopf brummt. Das Gemüt schwankend von Hoffnungsschein zu Wehmutsschmerz.

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Perspektivwechsel

Rund um die Schwebebahn gibt’s Kultur auch in Corona-Zeiten

Spaziergänge sind nicht allein für Naturliebhaber gemacht. Denn in Dresden liegt die Kultur buchstäblich auf der Straße. Wir brauchen nur die Augen offenhalten und schwupp stolpern wir über berühmte Namen und atmen den Geist großer Werke, der hier bis heute durch Gassen und über Plätze weht.

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Frühlingserwachen?

Ein Osterspaziergang mit Goethe durch ewige Corona-Zeiten …

Ein Jahr im tiefen Winterschlaf. Dämmernde Zustände, Kultur auf Eis gelegt. Das Warten auf den Frühling nährt die Hoffnung auf Besserung. Das war schon immer so. Doch hoffen wir im Moment vergebens. Kaum neigt ein Sonnenstrahl sich sachte zu Boden, rücken auch schon dicke Wolken auf. Und nach 21 Wochen kulturellem Lockdown müssen wir allmählich die Frage stellen, wie lange es noch so gehen soll? Ja, wie lange es noch so gehen kann, ohne nachhaltige Schäden anzurichten?

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Murmeltiertage

Ein Frühlingsspaziergang im sonst grauen Februar

Und täglich grüßt das Murmeltier. Auf einem Spaziergang durch Dresden scheint uns die Sonne warm ins Gesicht. Der Schnee ist weg, hinterm Hauptbahnhof sprießen schon die ersten Krokusse. Das allerdings ist auch schon alles, was sich in den vergangenen Tagen verändert hat. Kaum zu glauben, aber Woche Nr. 16 des kulturellen Lockdowns in Deutschland geht zu Ende. Eine seltsame Zeit im verordneten Stillstand.

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Januarstimmung

… und jeden Tag derselbe Weg – ein Winterspaziergang zum Rapunzelturm

Der Himmel ist blau, wenn die Wolken fortziehen. Die Sonne strahlt auf die Erde, als wollte sie uns für den grauen Winter entschädigen. Wir gehen durch die Südvorstadt und lassen die ersten Wochen dieses Jahres Revue passieren.

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Prosit Neujahr!

2021 wird anders – ein Essay über den Start in eine neue Zeit

Als wir am 1. Januar 2020 auf das neue Jahr anstießen, schien die Welt noch in Ordnung. Das Neujahrskonzert der Wiener Philharmoniker erfreute vor Publikum im Musikverein und auch die Dresdner Konzerthäuser öffneten ihre Türen für musikalische Champagnerlaune. Ach, wie naiv wirken all die Hoffnungen und Pläne, die wir in 2020 – den vermeintlichen Beginn der „Goldenen Zwanziger“ – setzten, aus heutiger Sicht. Zehn Monate, nachdem der Virus unser aller Leben rasant veränderte, sehnen wir uns nun zurück in die kuscheligen Zeiten von damals.

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November in Pillnitz

Ein Herbstspaziergang durch den Schlosspark

Nein, sie sind noch nicht gefallen, die bunten Blätter. Nicht alle. In Pillnitz malen sie den Schlosspark bunt, während die Sonne keck durch die ersten kahlen Baumwipfel hindurchblinzelt.

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Dresden 30 Jahre nach der Wiedervereinigung

Stumme Zeitzeugen: Stadtimpressionen von 1999 bis heute

Die Erinnerung ist ein Zauberkünstler. Ruinen malt sie als bunte Schlösser, verdorrtes Gras gedeiht in der Rückschau allzu schnell zu den dieser Tage viel zitierten „blühenden Landschaften“. Während die Bundesregierung 30 Jahre Wiedervereinigung feiert und sich zahlreiche TV-Dokumentationen an der wahren Einheit der Deutschen abarbeiten, haben wir alte Fotoalben gewälzt, in denen sich seit 1999 ein paar interessante Stadtansichten von Dresden gesammelt haben. Schaut selbst!

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