Vorfreude in der Stadt

Gedanken zur Striezelmarktzeit in Dresden …

Ein Spaziergang durch die Straßen der Dresdner Innenstadt: Ein Windstoß pfeift kalt in den Gassen. Regen tropft von den Dächern. Der Winter hat seine langen Finger ausgestreckt. Auf dem Altmarkt reckt die große Tanne ihren Wipfel in den grauen Himmel. Ein fahles Licht erfüllt den Platz, im flackernden Straßenlampenschein weht Nebel herauf. Doch abends, wenn das Tageslicht verglimmt, breiten schon die ersten Kerzen warme Schauer über die kühle Jahreszeit aus.

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Die Rebellin vom Dresdner Hof

Eine Ausstellung in Pillnitz widmet sich 70 Jahre nach ihrem Tod der Luise von Toscana

Der Luisenhof auf dem Weißen Hirsch oder das Café Toscana erinnern noch immer an sie – und doch scheint Luise von Toscana (1870 –1947) sonst kaum mehr präsent in Dresden. Viele Bücher sind über die einstige Kronprinzessin von Sachsen geschrieben worden. Unzählige Zeitungsartikel füllten die Blätter in ganz Europa mit dem Skandal, den sie im Jahr 1902 verzapfte, als sie mit ihrem Liebhaber André Giron kurzerhand in die Schweiz floh, auf gesellschaftliches Ansehen pfiff – und ihren Ehemann, den Thronfolger Prinz Friedrich August von Sachsen mit fünf Kindern sitzen ließ. Die Sonderausstellung „Skandal bei Hofe“ auf Schloss Pillnitz zeigt noch bis 5. November das Leben einer faszinierenden Frau, deren Freigeist wohl zu modern für die Dresdner Verhältnisse war.

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Dresdner Bergpanorama

Lieblingsorte in Dresden: Oberloschwitz und die Schwebebahn

Eine Bergbahn mitten in der Stadt – das ist wahrlich eine seltene Kombination. In Wuppertal gibt es das. Dresden hat sogar zwei davon: Am Körnerplatz führt die Standseilbahn hinauf auf den Weißen Hirsch, nur wenige Meter weiter schwebt die Schwebebahn von der Pillnitzer Landstraße nach Oberloschwitz.

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Herbstspuren

Ein poetischer Spaziergang durch Dresden

Der Wind weht kühl. Er hat die Blätter an den Bäumen schon gelb angemalt, lässt sie, eines nach dem anderen, sanft zu Boden tanzen. So viel Farbe in Dresden, ein wehmütiges Leuchten. Der Sommer hat Abschied genommen, vorbei die Tage im heißen Sonnenschein, vorbei die schönen Stunden im kühlen Gras an der Elbe.

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Aus der Vogelperspektive

Lieblingsorte in Dresden: Die Kuppel der Frauenkirche

Dresden ist eine Stadt zum Wohlfühlen, in der man manchmal nur die richtigen Orte entdecken muss. In unserer Serie „Lieblingsorte“ stellen wir in loser Folge solche Plätze vor. Heute geht nach oben, an einen Platz, den selbst viele Dresdner noch nie erkundet haben – hinauf auf die Kuppel der Frauenkirche.

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„Canaletto“ zwischen Boulevardtheater und Mittelalterstadt

Impressionen vom Dresdner Stadtfest 2017

Geliebt, gehasst und doch irgendwie unumgänglich. Das Dresdner Stadtfest, seit kurzem „Canaletto“ genannt, ist zumindest bei Altstädtern fest im saisonalen Veranstaltungsplan verankert. So schiebt man sich denn alle Jahre wieder zwischen Bier- und Bratwurstständen durch die Massen, packt gratis Luftballons und Kekse in die Tasche, um schließlich pappsatt von Langos oder Dresdner Handbrot vor einer der zahlreichen Bühnen niederzusinken, die Knie wippend im Takt der Radiosternchen-Schmusesongs.

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Entspannen am Elbufer

Lieblingsorte in Dresden: Der Glockenpavillon

Dresden ist eine Stadt zum Wohlfühlen, in der man manchmal nur die richtigen Orte fernab des Touristentrubels entdecken muss. In unserer Serie „Lieblingsorte“ stellen wir in loser Folge solche Plätze vor. Heute erkunden wir das Areal rund um Japanisches Palais und Glockenpavillon:

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Jahrmarkt der Sinne im Märchenland

Die 9. Dresdner Schlössernacht entführt ins Reich der Phantasie, auch bei Regen …

Feuerfarben strahlt das Kostüm des schönen Stelzenvogels. Den langjährigen Besuchern der Dresdner Schlössernacht wohl bekannt, grüßt er die Ankömmlinge mit wehenden Schwingen am Tor zum Schloss Albrechtsberg. Willkommen in der Märchenwelt, die Mirco Meinel und sein „First Class Concept“ bereits zum 9. Mal am Elbhang heraufbeschwören.

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Im Viertel der Dichter und Denker

Dresdner Stadtspaziergänge: Loschwitz

Loschwitz, das idyllische Viertel im Dresdner Osten, kann viele Geschichten erzählen. Hier lebte einst Friedrich Schiller, lange bevor Uwe Tellkamp in seinen Roman „Der Turm“ dem Stadtteil märchenhafte Mythen auf den Leib schrieb. Das ist kein Wunder: Denn ein Spaziergang durch Loschwitz kann der Phantasie Flügel verleihen.

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