Musik für alle

Philharmonie bringt in Gorbitz Kinderaugen zum Leuchten

Die Zahlen waren am Ende beinahe zweitrangig. Denn wenn die Dresdner Philharmonie ihre Jahresbilanz in der 139. Grundschule in Dresden-Gorbitz (Foto: PR/Markenfotografie) vorstellt, stehen doch andere Themen im Vordergrund. Zwar kann sich Intendantin Frauke Roth zu Recht freuen, dass die Philharmonie 2018 eine Auslastung von 90 Prozent für ihre Konzerte verzeichnete und gemeinsam mit anderen Veranstaltern 362.343 Besucher in den Kulturpalast lockte. Das wahre Leben aber spielt sich woanders ab: Gorbitz, vor 30 Jahren noch ein Hort glücklicher Kindheiten, ist heute als „sozialer Brennpunkt“ in den Köpfen gebrandmarkt.

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Wintermärchen

Innenstadtspaziergänge: So schön ist Dresden im Schnee

Juhu, endlich ist er da: Der Winter hat die Häuser und Straßen in Dresden über Nacht weiß angemalt. Wir wandern durch die Innenstadt, umwirbelt vom Flockentanz, hören unsere eigenen Stiefelschritte im frischen Schnee knirschen.

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Die Lady ist zurück in Dresden!

Die Staatsoperette Dresden zeigt „My Fair Lady“ im Kraftwerk Mitte

Nein, „My Fair Lady“ ist nicht bloß ein Musical. In Dresden ist die Geschichte um das Blumenmädchen Eliza Doolittle und den Phonetik-Professor Henry Higgins durchaus ein wenig legendär. Mit Marita Böhme und Peter Herden in den Hauptrollen hat das Stück 1965 an der Staatsoperette Dresden einst Theatergeschichte geschrieben und brachte es auf 446 Vorstellungen in 13 Jahren. Erst 2000 wagte man sich an eine Neuauflage, die mit Tom Pauls und Böhmes Tochter Jessica Glatte bis 2015 erneut 163 Mal gespielt wurde. Im Kraftwerk Mitte läutet der Regisseur Sebastian Ritschel nun abermals eine neue Ära für das Stück (Fotos: Stephan Floß) ein und verleiht der Story von Alan Jay Lerner und Frederick Loewe nach George Bernhard Shaws „Pygmalion“ opulent modernen Charme.

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Das Geschichtenhaus II

Eine Erzählung zum Erich-Kästner-Jahr 2019 – Teil (2)

… Mia entfuhr unwillkürlich ein Seufzer, als sie die Türschwelle erreicht hatte. „Der ist wirklich schwer“, sagte sie mit Blick auf den Einkaufskorb. Dann sah sie Max an, dessen wache blaue Augen zu tanzen schienen. „Kaffee?“, fragte er erneut und lächelte schelmisch. Mia willigte ein. Was sollte es auch? Draußen war es hundekalt und in Dresden wartete niemand auf sie. Mit einem dumpfen Gefühl im Bauch meldeten sich ihre Sorgen wegen der verpatzen Semesterarbeit bei ihr zurück. Der Alltag konnte warten! Ohne zu zögern, trat sie also ein.

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Das Geschichtenhaus I

Eine Erzählung zum Erich-Kästner-Jahr 2019 – Teil (1)

Es war nicht bloß die Kälte, die Mia die Tränen in die Augen trieb, als sie an diesem eisigen Februartag durch die Neustadt lief. So fremd war ihr Dresden. Mia zog die Kapuze tiefer in die Stirn und fluchte leise. Zum Glück konnte sie niemand hören. Der Wind blies heute heftig durch die engen Gassen. Doch abgesehen davon war Dresden still. Die barocken Bauten drüben in der Altstadt standen starr an ihrem Platz wie seit Jahrhunderten schon. Selbst die Schaufelraddampfer lagen stumm am Ufer, weil es viel zu kalt für Rundfahrten war.

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Liebesbriefe und heiße Diskussionen

Was uns bewegte – 2018 in Dresden

Ein Spaziergang durch die Dresdner Innenstadt. Die Ruhe der Feiertage ist einem bedächtigen Raunen gewichen. Und während wir zwischen Touristenströmen durch die Gassen schlendern, lassen wir 2018 Revue passieren. Woran misst man ein Jahr? An der Zahl der Sonnentage? An schönen Momenten mit der Familie? Vielleicht an der Menge der berührenden Kulturerlebnisse? 

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Von allem zu viel

Ein Essay zum Überfluss zu Weihnachten (und sonst) …

Er erinnerte mich fast ein bisschen an New York, der Trubel, der vor den Feiertagen die Dresdner Innenstadt beherrschte. Rote Rücklichter in den Straßen, Menschenmassen, die durch Geschäfte wälzen, Einkaufstüten in den Händen, leuchtende Lämpchen über der Stadt. Angebote überall. Ich mittendrin. Mit drei Beuteln bepackt, laufe ich heim. Dort öffne ich den Kleiderschrank und sehe Pullover. Türme von Pullovern. Ich sehe Röcke. Stapel von Röcken, von Kleidern, Hosen, T-Shirts. Der Schrank quillt über. Kein Mensch kann so viele Klamotten tragen. Warum ich das hier schreibe?

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So klingt der Advent in Dresden

Acht CD-Tipps für musikalische Weihnachten zu Hause

Musik gehört zur Weihnachtszeit wie die Lichter auf dem Tannenbaum. Damit zum Fest die richtige Stimmung aufkommt, haben wir im Plattenschrank gekramt und die schönsten Weihnachts-CDs aus Dresden herausgesucht. Von Jazz bis Chormusik ist alles dabei, hört selbst!

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„Clara war eine große Künstlerin“

Das Clara-Schumann-Jahr beginnt bereits am dritten Advent mit einem Benefizkonzert auf Schloss Maxen

Die Pianistin Ragna Schirmer (Foto: Maike Helbig) beschäftigt sich seit nunmehr 30 Jahren mit dem Leben von Clara Schumann. Bereits in ihrer Jugend von der sagenhaften Fingerfertigkeit Clara Schumanns fasziniert, stellt sie ihre jahrzehntelange intensive Arbeit und ihre ganz persönliche Beziehung zu der Pianistin anlässlich deren 200. Geburtstages 2019 nun musikalisch vor. Bereits am Sonntag wird sie 16 Uhr auf Schloss Maxen nun ein ganz besonderes Programm mit Werken der Komponistin zu Gehör bringen. Im Interview mit elbmargarita.de verrät sie, wie es dazu kam und was sie ganz persönlich mit Clara Schumann verbindet.

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Saxophon hoch vier

Clair-Obscur fasziniert bei den Meisterkonzerten auf Schloss Albrechtsberg

Wenn ein Konzert mit dem Titel „Clair-Obscur“ überschrieben ist, klingt das zunächst geheimnisvoll. Im Falle des jüngsten Meisterkonzerts auf Schloss Albrechtsberg jedoch trifft das Wort „besonders“ den Charakter des Abends tatsächlich sehr viel besser. Denn Clair-Obscur meint hier nicht nur den Einsatz extremer Hell-Dunkel-Kontraste, sondern das gleichnamige Saxophonquartett, das an dem Abend vom ersten Ton an mit dynamischem Spiel und großem Einfallsreichtum begeistert.

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