Bildhafter Querschnitt durch 40 Jahre

Hörtipp des Monats: Sächsisches Vocalensemble ehrt Petr Eben

Das Sächsische Vocalensemble ist in erster Linie für die Interpretation von Werken aus der mitteldeutschen Musikgeschichte bekannt. Mit seinem Album „Salve Regina“ überwindet der renommierte Klangkörper nun die Landesgrenze gen Osten und setzt dem Chorschaffen des tschechischen Komponisten Petr Eben (1926–2007) ein Denkmal.

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Lieder, die zu Tränen rühren …

Sempersoiree rückt das Amerikanische Kunstlied ins Rampenlicht

Ellen Rissinger ist Amerikanerin und Vocal Coach an der Semperoper Dresden. Zusammen mit anderen Kollegen aus Amerika und Deutschland organisiert sie am 19. März, 20 Uhr die Soiree „Beautiful Child of Song“ über das Amerikanische Kunstlied. Wie es dazu kam, erzählt sie im Interview:

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Bäume und Schmetterlinge

Hörtipp des Monats: „Inéz“ von Inéz Schaefer

Sie hat ihr Studium im Jazzgesang an der Dresdner Hochschule für Musik Carl Maria von Weber gerade erst abgeschlossen – und schon ihr erstes eigenes Solo-Album in der Hand. Inéz Schaefer ist die Newcomerin in der Dresdner Jazz-Szene, in Clubs wie dem Bluenote sieht man sie gern auf der Bühne. Ihre Songs knüpft Inéz behutsam aus zarten Jazzarrangements, gepaart mit einem Hauch von moderner Popmusik.

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Ein Fest für Romantiker

Hörtipp des Monats: Till Brönners „Movie Album“

Erst hat er Jazztrompete in Köln studiert, später komponierte und arrangierte er unter anderem für die Soloalben von Hildegard Knef und Manfred Krug. Im Jahr 2009 wurde Till Brönner zum Professor in der Abteilung Jazz/Rock/Pop an der Hochschule für Musik Carl Maria von Weber Dresden berufen, und brachte zwischendurch eine Reihe eigener Jazz-CDs heraus. Nun ist von dem Trompeter – dem deutschen Fernsehpublikum wohl vor allem als Jurymitglied bei „X-Faktor“ 2010 und 2011 bekannt – also auch ein „Movie-Album“ mit Filmmusiken erschienen.

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Oper mit Gruselfilm-Effekt

Giuseppe Verdis „Maskenball“ an den Landesbühnen

Verdis Opern gehören schon immer irgendwie zu den Thrillern der Musiktheaterliteratur. Der Regisseur Sebastian Ritschel bringt den „Maskenball“ an den Landesbühnen Sachsen nun in seiner Inszenierung auch optisch im Hitchcock-Stil auf die Bühne – und das gelingt ihm äußerst kurzweilig.

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Funken aus der Tiefe des Lebens

Sängerin Inez Schaefer startet gerade voll durch

Lässig sitzt Inéz Schaefer am Tisch eines Cafés in der Dresdner Neustadt. Eine hübsche junge Frau, die offen in die Welt blickt, ihre dunklen, langen Haare zu einem kecken Knoten hoch gezwirbelt hat und schon zu Schulzeiten gern Musik machte. „Ich habe damals gern mit Jazzsongs experimentiert“, sagt die 25-Jährige dann und schaut lächelnd auf ihr Glas. In Saarbrücken geboren und aufgewachsen, nahm sie früh Gesangs- und Klavierunterricht, sang bald auch in der Bigband ihrer damaligen Schule mit. Schon mit 15 Jahren habe sie gewusst, dass sie nach dem Abitur Musikerin werden will

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Wie kommt der Elefant in die Oper?

Was ein Kinderführer über die Semperoper verrät

Warum hängen in der Semperoper keine Elefanten von der Decke? Weil sie nicht so schön leuchten wie der Kronleuchter im Zuschauersaal, der allerdings mit seinen fünf Metern Höhe, 4,20 Metern Breite und den 1,9 Tonnen Gewicht genauso viel wiegt, wie ein Elefant. Woher wir das wissen? Ganz einfach: Aus einem Buch, das die Dresdner Oper so anschaulich und witzig beschreibt wie keines zuvor – und das sich vor allem an die Kleinen und Kleinsten im Publikum richtet.

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Hommage an Venedigs Meistermusiker

Hörtipp des Monats: „Concerti di Venezia“

Was verbindet Jan Vogler mit Antonio Vivaldi? Das Cello! Und was verbindet beide mit Dresden? Die Musik! So soll es beispielsweise auch Antonio Vivaldi zu verdanken sein, dass das Cello sich im 18. Jahrhundert vom Generalbass- zum Soloinstrument emanzipierte. Die Geschichte von eben jener Entwicklung des Cellos zum Melodieinstrument in Venedig erzählt Jan Vogler auf seiner neusten CD nun zusammen mit dem La Folia Barockorchester – musikalisch, versteht sich.

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Erfrorene Herzen

Humperdincks „Königskinder“ an der Semperoper

Die Adventszeit ist gemeinhin auch die Zeit der Märchen. Und keine Oper ist mit diesen letzten, oft glänzenden Tagen im Jahr wohl enger verbunden als Engelbert Humperdicks (1854–1921) „Hänsel und Gretel“ (1893). Selten gespielt wird dagegen seine zweite Oper „Königskinder“ (uraufgeführt 1910 in New York) mit einem Libretto von Elsa Bernstein. Es ist eine Geschichte von Verblendung und Kälte einer Gesellschaft, die das wahre Gute nicht zu erkennen vermag. Nach der umjubelten Premiere und Wiederentdeckung des Stücks (Fotos: PR/Matthias Creutziger) an der Semperoper Dresden am Freitag (19.12.) muss man sich wundern, warum es so selten zu sehen ist.

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Brücken von Moritzburg nach New York

David Philip Hefti komponiert für das Moritzburgfestival

Der Schweizer Komponist David Philip Hefti (Foto: PR/Manu Theobald) ist der Composer in Residence beim diesjährigen Moritzburgfestival (9. bis 24. August). Der 39-Jährige studierte Komposition, Dirigieren, Klarinette und Kammermusik bei Wolfgang Rihm, Cristóbal Halffter, Wolfgang Meyer, Rudolf Kelterborn und Elmar Schmid in Zürich und Karlsruhe. Für das Moritzburgfestival schrieb er ein Stück namens „Monumentum“ – und erzählt im Interview mit elbmargarita.de, was es damit auf sich hat.

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