Bluesrock mit Cello

Die 42. Dresdner Musikfestspiele enden mit Eric Clapton und einem besonderen Gastauftritt

Vorher flirrende Aufregung, hinterher pure Glückseuphorie. Gitarrenlegende Eric Clapton spielte am Montag (10.6.) in der Messe den Schlussakkord für die 42. Dresdner Musikfestspiele (Foto: Oliver Killig) und bescherte der Stadt damit mehr als nur eine Premiere.

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Das Spiel mit dem Publikum

Chilly Gonzales rockt nach 17 Jahren wieder in Dresden und begeistert im ausverkauften Kulturpalast

Moment mal, was ist denn das? Ja, richtig gesehen! Normalerweise betritt bei den Dresdner Musikfestspielen kein Künstler die Bühne im Pyjama und auch nicht im seidenen Morgenmantel. Natürlich nicht! Einer wie Chilly Gonzales aber, der darf das. Der Pianist ist dafür bekannt, die schwarz-weißen Tasten seines Instruments als lebendes Gesamtkunstwerk zu bespielen – warum sollte das in Dresden auch anders sein?

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„Die Liebe ist das Zentrum unserer Arbeit!“

Barbara Hannigan kommt mit ihrem Mentoring-Programm „Equilibrium“ nach Dresden

Barbara Hannigan ist als Sängerin und Dirigentin auf den großen Bühnen der Welt zu Hause. Ganz egal, was die gebürtige Kanadierin anpackt, ihre Projekte sind von enormer Leidenschaft getragen. Davon zeugt auch das Mentoring-Programm »Equilibrium«, das Hannigan (Foto: PR/Musacchio Ianniello) 2017 gründete und mit dem sie bei den Dresdner Musikfestspielen 2019 als Dirigentin zu erleben sein wird. Mit Igor Strawinskys Oper »The Rake‘s Progress« kommt dabei in diesem Jahr eine konzertante Aufführung in den Kulturpalast, die junge Gesangstalente aus der ganzen Welt in einer einmaligen Produktion vereint.

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Kontrastreiche Steigerungen

Opernpremiere im Doppelpack für die Studierenden der Hochschulen für Musik und Bildende Künste Dresden

Ein Toter kommt selten allein. So könnte das Motto der diesjährigen Operproduktion der Hochschulen für Musik (HfM) und Bildende Künste (HfBK) am Kleinen Haus des Staatsschauspiels lauten. Regisseurin Barbara Beyer lässt in diesem Jahr Darius Milhauds selten gegebenen Einakter „Le pauvre matelot“ („Der arme Matrose“) auf Giacomo Puccinis Repertoireschlager „Gianni Schicchi“ (Fotos: Sebastian Hoppe) treffen und schenkt dem Dresdner Publikum einem Doppelabend der Kontraste.

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Ein Fest der Klavierkunst

Der 1. Klavierwettbewerb „Carl Maria von Weber“ vereint junge Pianisten aus 15 Ländern in Dresden

Von Osterferien keine Spur: Die Räume am Sächsischen Landesgymnasium für Musik „Carl Maria von Weber“ in Dresden sind dieser Tage von lebhaften Klavierklängen erfüllt. Junge Musiker aus 15 Nationen treffen hier vom 24. bis 28. April 2019 beim 1. Internationalen Wettbewerb für junge Pianisten „Carl Maria von Weber“ (Fotos: Marcus Lieder) zusammen.

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Ein Abend der Entdeckungen

Lutosławski Quartett im Meisterkonzert auf Schloss Albrechtsberg

Wenn das Moritzburg Festival zu seiner Kammermusikreihe auf Schloss Albrechtsberg lädt, darf man sich stets auf exquisite Konzertprogramme mit auserlesenen Künstlern freuen. Das Meisterkonzert mit dem Lutosławski Quartett aus Dresdens Partnerstadt Wrocław versprach am Freitag (12.4) eine Begegnung mit einem in Dresden noch fast unbekannten Ensemble und offenbarte mehr als nur eine musikalische Entdeckung.

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Ein Sonnenstrahl der Hoffnung

Kreuzchor und Junges Sinfonieorchester Dresden vereint im Benefizkonzert für krebskranke Kinder

Es ist zu einer ebenso schönen wie wichtigen Tradition geworden, dass der Dresdner Verein Sonnenstrahl e.V. alljährlich in der Kreuzkirche zu einem Benefizkonzert für krebskranke Kinder einlädt. Der Kreuzchor und das Junge Sinfonieorchester des Landesgymnasiums (Foto: Matthias Ander) präsentierten unter der Leitung von Wolfgang Behrend Werke von Johann Sebastian Bach, Rudi Stephan (1887–1915), Ola Gjeilo (*1978), Max Bruch und Felix Mendelssohn Bartholdy, die in der Kirche erklangen, ohne in allzu tiefer Melancholie oder überschwänglicher Euphorie zu gipfeln.

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„Bauer sucht Frau“ im 1980er Look

Die Neuinszenierung von Smetanas „Die verkaufte Braut“ an der Semperoper will viel und bleibt doch unbefriedigend

Die Vorfreude war groß: Bedrich Smetanas „Die verkaufte Braut“ (Fotos: Ludwig Olah) ward an der Semperoper zuletzt 1993 inszeniert und feierte am Freitag (8.3.) in der Regie der Französin Mariame Clément seitdem erstmals wieder Premiere. Das Stück um das junge Paar Marie und Hans, das kein Paar sein darf, weil Maries Eltern die Tochter mit dem schrulligen Wenzel verkuppeln wollen, gilt in Tschechien längst als Nationalheiligtum des Musiktheaters und wurde zu Recht seit 1869 überall auf der Welt gefeiert. Denn wer die herrliche Musik einmal im Ohr hat, mit der Smetana auch den Traditionen seiner Heimat huldigte, der muss diese Oper lieben.

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Voller Energie!

Hörtipp des Monats: Pianistin Mirjana Rajić mit „Dances“

Leidenschaftlicher könnte eine Liebeserklärung kaum ausfallen: Die aus Belgrad stammende Pianistin Mirjana Rajić hat auf ihrem Album „Dances“ ein persönliches Programm ihrer Lieblingstänze für Solo-Klavier zusammengestellt. Der Auftakt ist mit den lebhaft perlenden „Balkan Dances“ von Marko Tajčević zugleich eine temperamentvolle Hommage an ihre Heimat im ehemaligen Jugoslawien. Dazu gesellen sich Werke von Franz Liszt, Robert Schuman, Manuel de Falla und Maurice Ravel, welche eine mannigfaltige tänzerische Reise durch Deutschland, Spanien, Frankreich und Italien beschreiben und doch jene Expressivität gemein haben, die mit Tajčević schon anklingt.

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Paganini in Dresden

Florian Mayer lässt den „Teufelsgeiger“ bei einer Matinee im Albertinum aufleben

Die Besucher des Albertinums staunten am Sonntag-Vormittag nicht schlecht. Schließlich passiert es nicht alle Tage, dass ein Gemälde aus der Sammlung musikalisch zum Leben erwacht. In diesem Fall war es das Portrait von Niccolò Paganini des Dresdner Malers Georg Friedrich Kersting, vor dem der Geiger Florian Mayer im Rahmen einer Matinee ein lebendiges Musikerlebnis in den heiligen Hallen bescherte.

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