Theater mit Freunden und Freude

Die Theatergruppe Bühnamit inszeniert Shakespeares „Cäsar“ – ein Interview

Die freie Theatergruppe Bühnamit sucht und findet in William Shakespeares „Cäsar“ viel Stoff, der auch aktuelle gesellschaftliche Debatten spiegelt. Das Regieteam heißt Max und Moritz – und das ist kein Witz! Max Merker und Moritz Greifzu erzählen im Interview, wie sie auf „Cäsar“ kamen und was den alten Schinken so spannend macht. Weiterlesen

Mozart als Feuerprobe

Annina Olivia Battaglia studiert Gesang und gibt am Sonntag ihr Debüt als Despina

Die Probe zu Mozarts „Cosí fan tutte“ im Kleinen Haus ist gerade zu Ende. Schnell schlüpft Annina Olivia Battaglia in ihre Alltagsklamotten und flitzt hinaus. Wenige Minuten später sitzt die Studentin auf der Terrasse vor dem Haus. Die langen Haare hat sie zum Pferdeschwanz gebunden, auf ihrem Gesicht strahlt ein Lächeln, das Begeisterung und Vorfreude verrät. Weiterlesen

Wenn der Weinberg zum Mount Everest wird …

Der 14. Treppenlauf in Radebeul fasziniert mit Höchstleistungen auf 397 Stufen

Die 397 Stufen der Spitzhaustreppe in Radebeul sind schon für Spaziergänger eine Herausforderung. Für knapp 600 Extremsportler aus aller Welt waren sie am Wochenende erneut Austragungsort für einen spektakulären Wettkampf: Der Sächsische Mount Everest Treppenmarathon ist eine Art Kultveranstaltung in Radebeul. Weiterlesen

Jubiläum im Kinosaal

Das Filmfest Dresden feiert 30-Jähriges und richtet den Blick auf Sachsen und Europa

Dresden wird in den nächsten sechs Tagen zur internationalen Kurzfilmmetropole. Das Filmfest feiert in diesem Jahr seinen 30. Geburtstag und lädt eine Woche lang zu rund 180 Veranstaltungen ein. Dabei flimmern mehr als 300 Kurzfilme aus 52 Ländern über die Leinwände (Foto: PR/Filmfest Dresden) in der Stadt. Der Startschuss fällt heute, 19 Uhr bei der offiziellen Eröffnung in der Schauburg. – Das sind unsere fünf Höhepunkte beim 30. Filmfest Dresden:

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Charakterstudien im wilden Farbrausch

Die Staatlichen Kunstsammlungen Dresden widmen dem Maler Carl Lohse eine Ausstellung

Es ist ein expressiver Farbrausch, den Carl Lohse (1895–1965) in seinen Bildern heraufbeschwört. Kraftvoll und doch verletzlich blicken dem Betrachter seine Portraits entgegen. Auch Stadtansichten von Hamburg oder „Die kleine Stadt“ Bischofswerda, in der er ab 1919 einen wahren Schaffensrausch erlebte, malte Lohse in kräftigen Farbtönen mit dynamischem Pinselstrich. In einer Sonderausstellung im Albertinum der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden kann man den lange unterschätzen Expressionisten bis zum 15. April 2018 näher kennenlernen.

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Kuriositäten aus dem Blogarchiv

Elbmargarita feiert 8. Geburtstag und wagt einen augenzwinkernden Blick zurück

Ich erinnere mich noch genau an das Gefühl, als der erste elbmargarita-Post online ging. Mit Worten ist das Kribbeln nur schwer zu beschreiben, das mich beim Blick auf den Bildschirm damals durchströmte. Ein Beitrag, den ich eigentlich für die „ad rem“ verfasst hatte, diente mir am 7. April 2010 spätabends als Versuchsobjekt: „TU Dresden setzt alles auf Sieg“ – mit den Worten begann die Geschichte von elbmargarita.de Weiterlesen

Sachsens schönstes Kunstversteck

Eine Ausstellung auf Schloss Weesenstein widmet sich seiner Zeit als Kunstdepot im Zweiten Weltkrieg

Raffaels „Sixtinische Madonna“ gilt als das berühmteste Exponat der Dresdner Gemäldegalerie. Doch würde die Madonna heute nicht da hängen, hätte man sie und Millionen andere Kunstschätze im Zweiten Weltkrieg nicht rechtzeitig ausgelagert. Eine Ausstellung auf Schloss Weesenstein zeigt noch bis zum 7. Oktober, wie die Dresdner Kulturgüter vor dem Angriff am 13. Februar 1945 gerettet wurden.

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Eine romantische Entdeckung

Hörtipp im März: Alexander Will und Friedrich Thomas mit Werken von Albert Dietrich

Nein, diese CD birgt gewiss keines der gängigen Programme des Repertoires. In der Tat ist der Meißner Komponist Albert Dietrich (1829–1908) selbst Dresdnern eher unbekannt. Vielleicht steht der Schüler Robert Schumanns und Freund von Johannes Brahms tatsächlich bis heute im Schatten seiner Vorbilder von damals. Umso interessanter ist die Aufnahme mit Kammermusik des Komponisten, die der Pianist Friedrich Thomas mit dem Cellisten Alexander Will im Herbst 2017 bei Deutschlandfunk Kultur eingespielt hat. Weiterlesen