Augenblick mal … !

Alexandra Kayser lebt für die Musik – und gründete in Dresden ihre Band enVivo

Alexandra Kayser ist auf den Philippinen geboren, in Spanien aufgewachsen und ihr Herz schlägt, seit sie denken kann, für die Musik. Nun veröffentlicht ihre Band enVivo die erste CD, Release ist am 23. April, 19.30 Uhr in der St. Pauli Ruine – Anlass genug, die Sängerin in unserem Fragebogen zu portraitieren.

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Oper wie im echten Leben

Zu den Mozart-Tagen servieren Omer Meir Wellber und Niv Hoffmann ein „Mozart-Pasticcio“ als humorvollen Kosthappen

Was mag Mozart sich wohl gedacht haben, als er den Grafen Almaviva für den „Figaro“ komponierte? Wen sah er vor sich, wenn er die beiden Schwestern aus „Cosi fan tutte“ in Noten charakterisierte? Und hatte er ein reales Vorbild für den Frauenhelden „Don Giovanni“ in Wien? Wir wissen es nicht. Doch zweifelsohne gehören die drei Opern, die Mozart mit dem Librettisten Lorenzo Da Ponte schrieb, bis heute zu den großartigsten Werken der Musikgeschichte. In einem Experiment bringen der Dirigent Omer Meir Wellber und der Pianist Niv Hoffmann diese Opern nun in einem 60-minütigen Kammerstück als „Mozart-Pasticcio“ (Fotos: PR/Klaus Gigga) für Semper Zwei auf die Bühne.

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Gestrandet im Sumpf des Orients

Mozarts „Entführung aus dem Serail“ als opulentes Märchen an der Semperoper

Eine verschleppte Braut in den Fängen der Türken, ein suchender Bräutigam im Sumpf des Fremden: Okzident trifft auf Orient. Mehr brauchte Wolfgang Amadeus Mozart nicht, um den Kampf zwischen zwei Kulturen in einen Opernstoff zu gießen. Schon 1782, als Mozart mit seinem Librettisten Johann Gottlieb Stephanie sein berühmtes Singspiel „Die Entführung aus dem Serail“ nach dem Textbuch von Christoph Friedrich Bretzner aus der Taufe hob, stand Europa am Scheideweg und die Welt begann sich neu zu ordnen. Just einen Abend vor dem Referendum in der Türkei feierte bei den Mozart-Tagen an der Dresdner Semperoper nun eine Neuinszenierung (Fotos: PR/Jochen Quast) des beliebten Repertoire-Stücks Premiere – und zeigt umso mehr, wie aktuell der Stoff bis heute ist.

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Blühende Ostern

Frühlingsspaziergang durch Dresden

Vom Eise befreit sind Strom und Bäche – und Dresden schmückt sich mit herrlichen Frühlingsblüten. Als ich vor zwei Wochen aus New York zurückkam, regnete es hier zwar Bindfäden, doch in nur einer Woche war die Stadt plötzlich ergrünt und die Bäume lächelten schon frühlingshaft.

Am Osterwochenende ist nun endlich Zeit, das neu erweckte Leben auf den Straßen zu genießen. Das Wetter ist viel besser als gedacht und lädt ein zu langen Spaziergängen durch Alleen und Innenstadt.

Radfahrer und Spaziergänger tummeln sich entlang des Elbufers. Die ersten Picknickdecken werden auf dem grünen Rasen ausgerollt, der Wein schmeckt draußen sowieso am besten.

So ein Frühlingsspaziergang belebt die Sinne. Das helle Licht erweckt die Lebensgeister. Selbst die Putten erwachen aus ihrem langen Winterschlaf und die Springbrunnen sprudeln wieder.

Dresden zeigt sich an so einem Tag von seinen schönsten Seiten. Wir müssen nur loslaufen und die schönen Eindrücke einsammeln, festhalten, für später bewahren.

Und dann komme ich nach Hause und bemerke auf einmal, dass sich auch hier der Platz in letzter Zeit verändert hat, auch hier ist der Frühling eingezogen. Frohe Ostern!

Ein Künstlerleben als Odyssee zum Glück

Die Landesbühnen Sachsen zeigen Georg Kreislers Musical „Heute Abend: Lola Blau“

Das Rampenlicht aus, die Zigarette an und plötzlich wird Lola Blau ganz nachdenklich. „Im Theater, da ist was los!“, schmettert sie zu Beginn von Georg Kreislers Ein-Frau-Musical „Heute Abend: Lola Blau“  (Fotos: PR/Hagen König) noch enthusiastisch. Doch schon bald muss die jüdische Sängerin Wien verlassen, auch in der Schweiz bekommt sie kein Asyl und geht nach Amerika, wo ihr Talent hemmungslos verheizt wird. So wandert sie in der aktuellen Inszenierung an den Landesbühnen Sachsen von Transportkiste zu Transportkiste am Kultur-Bahnhof in Radebeul Ost, wechselt die Kleider wie die Orte, an denen sie singt, begleitet von Schiffshupen und einem einsamen Klavier.

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Monolog zwischen Moral und Schlagzeile

Johannes Krams Monolog „Seite Eins“ regt am Theater Zittau zum Nachdenken über gute und schlechte Journalisten an

Journalisten, das sind doch alles Haie. Immer auf der Pirsch nach der nächsten Sensation, bis die Jagd nach Skandalen in dicken Lettern gedruckt auf der Titelseite endet. Marco jedenfalls ist so einer. Der eitle Protagonist aus Johannes Krams Theatermonolog „Seite Eins“ strickt sich seine Titelstory aus falschen Indizien einfach selbst, opfert dabei ein gerade aufflammendes Popsternchen auf dem Altar der boulevardesken Aufmerksamkeiten – und das alles, um dem Leser das zu bieten, was der doch angeblich am liebsten hat: eine richtig fette Story.

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Wie im Film!

Von Dresden nach New York – ein Reisebericht nach einer Woche in Big Apple

New York, New York, das kennt man doch aus vielen Filmen, meint man. Doch wenn man erst da ist, ist alles anders: Noch besser, größer, lauter, viel bunter und einfach lebendig. Egal, wie schwer der Jetlag auch auf den Lidern lastet, die Stadt, die niemals schläft, zieht einen sofort in ihren Bann.

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Macht Musik in Dresden!

Die Musikfestspiele zeigen beim projekt „Klingende Stadt“, wie musikalisch Dresden ist

Musik verbindet die Menschen – und Dresden ist eine ganz besonders musikalische Stadt. Davon jedenfalls ist Jan Vogler, Intendant der Dresdner Musikfestspiele, überzeugt. Mit seinem Festival bietet er daher nicht nur den großen Stars der internationalen Klassik-Szene eine Bühne, sondern seit 2016 auch Hobby- und Laienmusikern aus Dresden und Umgebung. „Klingende Stadt“ (Foto: PR/Oliver Killig) heißt das Projekt, bei dem jeder mitmachen kann. Ziel ist es, einen Nachmittag lang die Innenstadt von Dresden an allen Ecken mit Musik zu erfüllen. Weiterlesen

Im Reich der Märchen

Die Dresdner Philharmonie zeigt „Die arabische Prinzessin“ als Oper für Kinderchor

Die Kraft der Phantasie ist unerschöpflich. Sie verwandelt Mädchen in Prinzessinnen und Fischhändler in Prinzen, reiht Worte aneinander, bis zauberhafte Märchenwelten entstehen und kombiniert Töne zu stimmungsvollen Partituren. All dies zeigt sich auch in der Oper „Die arabische Prinzessin oder das geschenkte Leben“, mit der die Dresdner Philharmonie dem Philharmonischen Kinderchor zum 50. Jubiläum (Fotos: PR/Jörg Simanowski) in diesem Jahr ein ungewöhnliches Geschenk bereitet.

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