Sven Helbig elektrisiert im Kleinen Haus

Der Dresdner Komponist gibt ein Heimspiel mit seinem Forrklang Quartett

Egal ob New York oder Eisenhüttenstadt – der Dresdner Komponist Sven Helbig (Foto: PR/Claudia Weingart) versteht es, Stimmungen und Charaktere in Klang zu verwandeln. Bei seinem Konzert am Dienstag (16.10.) im Kleinen Haus entführte Helbig mit seinem Forrklang Quartett in eine faszinierende Welt aus elektronischen Sounds und klassischer Musik. Was hier zunächst mit einem elektronischen Paukenschlag beginnt, mündet wenig später in eine verträumte Klaviermelodie, deren Akkorde Helbig an Computer, Keyboard und Schlagzeug wiederum stilsicher auffängt und weiterentwickelt.

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Herbstfarben

Ein Spaziergang durch Moritzburg

Hand in Hand gingen sie den staubigen Weg hinter zum Fasanenschlösschen. Von den Ästen der Bäume plumpsten reife Eicheln in den Sand und der Herbstwind fuhr ihnen mit seltsamer Milde durch die Haare. Sie sprachen kein Wort. Atmeten tief ein und aus und genossen die Ruhe der Natur.

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Oper als Kür

Lehramtsstudenten der Musikhochschule zeigen Kurt Schwaens Oper „Leonce und Lena“

Werke des Komponisten Kurt Schwaen (1909–2007) sind äußerst selten auf den Programmzetteln in Dresden zu finden. Mit Schwaens Kammeroper „Leonce und Lena“ nach dem Lustspiel von Georg Büchner bringen die Lehramtsstudenten der Hochschule für Musik Carl Maria von Weber (HfM) daher diesmal eine kleine Rarität auf die Bühne (Fotos: Katharina Quandt) des Labortheaters.

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Das alte und das neue Dresden

Unsere Stadt verändert sich zusehends – Gedanken auf einem Herbstspaziergang

Überall wachsen sie derzeit in Dresden aus dem Boden, recken sich unter langen Kranhälsen zum Himmel: Neubauten, graue Betonblöcke, Gebäude in Schachteloptik. Die Stadt wächst. Ein schönes Zeichen. Zwischen Jugendstil- und Backsteinbauten vergangener Jahrhunderte entstehen neue Wohngebiete.

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Mit der Rennpappe gen Süden

„Go Trabi Go“ weckt in der Theaterfassung an der Comödie Dresden gute Nachwende-Erinnerungen

Familie Struutz ist wieder auf Reisen. Mit dem himmelblauen Trabant „Schorsch“ geht es bei „Go Trabi Go“ (Fotos: Robert Jentzsch) an der Comödie Dresden rund. Von Bitterfeld bis nach Neapel wollen Papa Udo, Mama Rita und die freche Jaqueline mit der Rennpappe düsen, um die neu gewonnene Freiheit nach der Wende zu genießen. Der gleichnamige Film von Peter Timm und Reinhard Klooss aus dem Jahr 1991 ist lange schon Kult, nun erobert die Story in der Fassung von Christian Kühn als rasante Roadkomöde auch die Theaterbühne.

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Wo Worte fehlen …

Schönbergs „Moses und Aron“ ist ein starker Auftakt für die Saison an der Semperoper

Schon allein die Stückauswahl ist ein Ereignis: Intendant Peter Theiler bringt zu Beginn seiner ersten Spielzeit an der Semperoper Arnold Schönbergs (1874–1951) „Moses und Aron“ zurück nach Dresden. Jenes Stück, dem Harry Kupfer vor 43 Jahren die DDR-Erstaufführung in Dresden sicherte – und das mit 39 Aufführungen (geplant waren nur sechs) damals zum Überraschungserfolg wurde.

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Plauens neues Kunstkleinod

Die alte Bienertmühle wird mit Theater, Musik und Kunst seit August zur Kulturkulisse

Fernab der großen kulturellen Ballungszentren in Dresdens Alt- und Neustadt hat sich die Bienertmühle im Stadtteil Plauen seit August zu einem Kleinod der Kleinkunst gemausert. Das lauschige Antiquariatsgeschäft mit dem hübschen Namen Blickzurück wird hier mit Vorträgen, Konzerten, Theaterabenden und Vernissagen seither zur vielseitig bespielten „Kulturkulisse“. Dass es sich dabei um mehr als nur ein cleveres Marketingkonzept von Restaurator und Ladenchef Steve Schneider, sondern um gute, liebevoll inszenierte Kunst mit großem Potenzial handelt, zeigt schon die Premiere, die hier zur herbstlichen Spielzeiteröffnung auf dem Programm steht.

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Ein Hauch von „La La Land“

Sebastian Ritschel holt mit „Das Licht auf der Piazza“ eine Musical-Entdeckung nach Radebeul

Es ist ein Stoff wie aus dem Märchenbuch: Clara fährt mit ihrer Mutter in die Toskana und sofort verliebt sich der junge Florentiner Fabrizio in das blonde Mädchen. Was er nicht ahnt: Die Schöne ist nach einem Unfall in der Kindheit geistig ein wenig zurückgeblieben, weshalb ihre Mutter Margaret sie vor der Liebe zu Fabrizio unbedingt beschützen möchte. Nun wäre „Das Licht auf der Piazza“ (Fotos: Pawel Sosnowski) sicher kein erfolgreiches Broadway-Musical geworden, gäbe es für die beiden Liebenden nicht doch einen Lichtblick unter der Sonne des Südens. Regisseur Sebastian Ritschel hat das Potenzial dieses Stückes, vor allem der Musik von Adam Guettel, erkannt und die Deutsche Erstaufführung des Werkes an die Landesbühnen Sachsen geholt.

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Faszinosum im dunklen Proberaum

Der ImproKurs deR Dresdner Meisterkurse Musik vereinte erstmals Kunst und Klang

In der Kunst wie im Leben lohnt sich manchmal der eine oder andere Blick über den Tellerrand. Das haben auch die Teilnehmer der Dresdner Meisterkurse Musik an der Hochschule für Musik Carl Maria von Weber (HfM) in dieser Woche erfahren dürfen. Der Improvisationskurs von Jazzlegende Günter Baby Sommer (Foto: Ronny Waleska) gehört seit Jahren zu den Rennern im Meisterkursprogramm. Die jungen Musiker wurden hier diesmal von drei Studenten der Hochschule für Bildende Künste Dresden (HfBK) unterstützt.

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Panorama im Herzen der Stadt

In unserer Sommerserie #Dresdenvonoben zeigen wir die schönsten Aussichtspunkte

Diese Sommeraussicht über Dresden dürfen wir unseren Lesern nicht vorenthalten. Erst recht nicht, weil sie zeitlich begrenzt ist: Bis zum 14. Oktober 2018 schraubt sich der City Skyliner am Postplatz noch in luftige Höhen.

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