Cha-Cha zum Frühstück

Sommermusik aus Dresden (2): Enna Miau veröffentlicht mit „Liebesbrief“ ihr erstes Solo-Album

Ihre Musik ist wie ein Schmetterling, der sommerleicht und vergnügt über eine Wiese flattert: Licht und beschwingt, dabei voller Optimismus verpackt die Dresdner Chansonette und Liedschreiberin Enna Miau Geschichten aus dem Alltag in mitreißende Songs. Ihr erstes Soloalbum „Liebesbrief“ ist dabei genau das, was der Titel verheißt: Ein musikalischer Liebesbrief ans Leben und an die Musik!

Die Songs der zweifachen Mutter, die neben ihrer Gesangskarriere auch Kinderbücher veröffentlicht, flattern beschwingt aus den Boxen und verbreiten positive Energie, egal, ob sie von Freundschaft, Liebe, Träumen, der schönen Scheinwelt der Influencer oder eben einfach den kleinen Dingen des Lebens wie einem Kaffee zur rechten Zeit erzählen. Die Rhythmen stecken voller Überraschungen, die Arrangements sind verspielt und detailreich gestaltet, die Texte liebevoll und leichtfüßig, ohne belanglos zu sein. Selbst wenn sie von Miesepetern singt („Zu Doof“), schwingt etwas unbestechlich Leichtes und Unbeschwertes mit, ja sogar banale Alltagsdinge wie der tägliche Matcha-Tee („Matcha-Cha“) laden bei Enna Miau schwungvoll zum Cha-Cha-Tanzen ein.

Kompromisslos vermögen ihre Songs selbst an schattigen Tagen die Sonnenseite ans Licht zu bringen. Zu ihren ungezwungenen Melodien lässt sich ebenso ausgelassen ums Lagerfeuer wie durch den Regen tanzen. Enna Miau sticht damit erfrischend aus der Einheits-Melancholie der deutschen Pop-Songschreiber heraus – und das ist nicht der einzige Grund, warum wir von ihr sicher noch viel hören werden!   

Tipp: Enna Miau Releasekonzert „Liebesbrief“ am 19. Juli auf dem Konzertplatz Weißer Hirsch

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