„Dresden ist Gitarre“

10 Jahre – 5 Fragen: Thomas Fellow im Jubiläumsinterview (2)

Das Onlinemagazin elbmargarita.de feiert Zehnjähriges – und schenkt sich selbst eine kleine Fragerunde. Die Künstler der Stadt sind zur virtuellen Blogparty eingeladen und gratulieren per Interview. Heute antwortet der Gitarrist und String-Spring-Mitgründer Thomas Fellow (Foto: Ulrike Mönning).

Stelle dich in drei Sätzen selbst vor!
Ich bin ein sehr optimistischer und außerordentlich neugieriger Mensch. Routine liegt mir nicht und ausgetretene Pfade interessieren mich nicht. Für einen Musiker sind dies ziemlich gute Voraussetzungen, glaube ich …

Dein Lieblingsort in Dresden ist …
Ich könnte frech sein und behaupten: „die Auffahrt auf die A 4“, weil ich ja Leipziger bin und noch immer in dieser Region wohne. Aber spätestens seit ich zwangsweise nicht mehr nach Dresden an die Hochschule kommen kann, fehlt mir die 111 (der Raum im Gebäude am Wettiner Platz, in welchem ich seit Ewigkeiten unterrichte) und auch meine Lieblings-Restaurants wie die BRENNNESSEL, das HANOI in der Neustadt und IL GROTTINO (DD-Plauen) und etwas außerhalb mein Lieblings-Winzer KARL FRIEDRICH AUST.

Was verbindet dich mit der Stadt?
Natürlich hauptsächlich die befreundeten Kollegen und die vielen Absolventen und derzeitigen Studenten. Dresden ist Musik in meinen Ohren. Dresden ist GITARRE!

An welchem Projekt arbeitest du gerade?
Aktuell bewege ich mich in verschiedenen Welten, welche zum Teil noch reichlich unentdeckt waren: einerseits ambitionierter Hausmann und Heimlehrer, andererseits Gärtner und Holzstapler (vom Hochstapler zum Holzstapler also). Dazwischen gebe ich den Studenten Skype-Lessons und beantworte Fragebögen.

Komischerweise komponierte ich jede freie Minute, als ich diese noch mit der Lupe suchen musste. Jetzt habe ich viel mehr Zeit … jedoch kaum Ambitionen, etwas zu schreiben.

Was macht dir in der Corona-Krise Mut?
Erstmal genügt ein Blick in andere Gegenden der Welt, um zu begreifen, welches Glück wir hier haben … und keineswegs nur jetzt. Wir sind absolut privilegiert. Zudem kann ich den Blick auf meine Kinder werfen und auf meine 85-jährige Mutter, dann spürt man sowohl die Verantwortung als auch die Hoffnung. Und dann gibt es noch ganz elementare und bleibende Dinge wie Liebe, Fantasie und Musik.

Danke für das nette Gespräch!
(Alle Interviews werden in Zeiten von „social distancing“ per E-Mail geführt!)

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