„Geschichten um Flucht, Vertreibung und Krieg haben mich immer beeindruckt“

10 Jahre – 5 Fragen: Francis Mohr im Jubiläumsinterview (8)

Das Onlinemagazin elbmargarita.de feiert Zehnjähriges – und schenkt sich selbst eine kleine Fragerunde. Die Künstler der Stadt sind zur virtuellen Blogparty eingeladen und gratulieren per Interview. Heute antwortet der Autor Francis Mohr (Foto: Olga Sander).

Stelle dich in drei Sätzen selbst vor!
Ich bin Autor und Klinik-Worker in der Psychiatrie. Meine Genres sind die Short-Story, der zeitgenössische Roman, der Kriminalroman und der Theatertext. Es gibt so einige Veröffentlichungen bei Salomo-Publishing und im GmeinerVlg.), zudem habe ich langjährige Erfahrung als Lesebühnen-Akteur bei Federkrieger Dresden oder Phrase4.

Dein Lieblingsort in Dresden ist …
Der Fährgarten Johannstadt, das Ostragehege, die Hofkirche und die Kneipe Stadt Riesa mit ihrer exzellenten und liebenswerten Crew zähle ich zu meinen Lieblingsorten. 

Was verbindet dich mit der Stadt?
Mit Dresden verbinden mich ein absolviertes Studium, Erfahrungen im Amateurtheater, Naturnähe und tiefe Freundschaften. Meine Großeltern strandeten mit meiner Tante zwei Wochen vor der Bombardierung Dresdens als oberschlesische Flüchtlinge in Dresden und deren Geschichten um Flucht, Vertreibung und Krieg in Dresden haben mich immer schwer beeindruckt. Die ranzige Friedrichstadt oder die hippe Neustadt empfinde ich aufregender als den altstädtischen Barock oder die Schlösserwelten.

An welchem Projekt arbeitest du gerade?
Ich arbeite an einem neuen Roman und nebenher entstehen Kurzgeschichten und Krimis. Letztere teste ich lesend auf der Bühne. Zumeist mit flotter musikalischer Begleitung. Dafür habe ich abwechselnd zwei exzellente Musiker im Boot: den Blues- und Rocksänger und Gitarristen TinoZ und den Jazzposaunisten Micha Winkler, mit dem ich die kleine KrimiMusikReihe  Jazz wird´s kriminell  im Dresdner FriedrichstaTTpalast kreierte.

Was macht dir in der Corona-Krise Mut?
Mut machen mir in der aktuellen Corona-Krise die Vernunft der Mitmenschen, unsere Wissenschaftler, die Kreativität und der Fleiß meiner Kinder und die Ruhe meiner Frau.

Vielen Dank für das nette Interview!

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