Bloggertour durch Dresden

Wie elbmargarita fünf Journalisten an die jungen Orte in der Innenstadt führte …

Dresden als lebenswerter Ort für junge Leute? Das geht! Anlässlich einer Pressereise der Dresden Marketing GmbH zu genau diesem Thema führte elbmargarita am Samstag (16.6.) fünf Journalisten auf des Bloggers Spuren durch die Innenstadt.

Das Ziel waren junge Orte, an denen sich der Charakter der Stadt offenbart, die aber nicht gerade auf den ersten drei Seiten jedes Dresden-Reiseführers erscheinen. Die Stationen der zweistündigen Reise offenbarten verschiedene Facetten der Stadt – natürlich jeweils mit Bezug zum Blog und hier bereits veröffentlichter Beiträge:

Station 1: Die Kulturstadt

Los ging es an einem meiner ganz persönlichen Lieblingsplätze: dem Erich-Kästner-Museum. Hier sitzt der große Dresdner Schriftsteller auf der Mauer und lässt den Blick gemächlich über den Albertplatz schweifen. Wo mancher Tourist vielleicht allzu schnell vorbei geht, halte ich inne.

Denn rund um die Königsbrücker Straße kann man noch heute auf Kästners Spuren wandeln, in eine Zeit eintauchen, die unserer vielleicht gar nicht so unähnlich war. Zudem erinnert der kleine Junge auf der Mauer daran, dass hier vor uns schon jemand durch die Straßen streifte und die Stadt beschrieb, genau wie wir es jetzt tun. Ein inspirierender Gedanke, wie ich finde!

Den passenden Blogbeitrag zur Station findet ihr hier.

Station 2: Dresdner Lebensqualität

Dresden ist im Sommer eine Picknickstadt. Das konnten die Teilnehmer der Reise bereits einen Abend zuvor beim „Klassik Picknickt“ vor der Gläsernen Manufaktur erleben. Als zweites Ziel auf dem Rundgang habe ich daher die Wiese am Japanischen Palais angepeilt, die leider gerade hinter einem Bauzaun verborgen ist.

Ringsum gibt es dennoch viele idyllische Plätze, die Dresdner Lebensqualität ausstrahlen: Das heißt, man trifft sich abends unter freiem Himmel, geht zusammen zum Palais Sommer, zum Open-Air-Konzert in die Junge Garde, auf den Konzertplatz Weißer Hirsch oder in die Filmnächte. Zudem ist der Blick auf die Dresdner Altstadt von dieser Perspektive aus einmalig.

Den passenden Blogbeitrag zur Station findet ihr hier.

Station 3: Studentenstadt

Die dritte Station meines Rundgangs konnten wir aus Zeitgründen leider nur verbal streifen. Dabei ist die Kunstakademie eines meiner liebsten Ziele im Zentrum. Hier zeigt sich Dresden als dynamische Kunst- und Studentenstadt. Im Sommer locken die Jahres- und Diplomausstellung in die Ateliers, wo – anders als in den Museen – lebendige Arbeitsatmosphäre herrscht. Der Hof der Akademie ist ein Geheimtipp für alle, die vom Touristentrubel auf der Brühlschen Terrasse eine kurze Pause brauchen.

Den passenden Blogbeitrag zur Station findet ihr hier.

Station 4: Dresdens neuer Treffpunkt

Der Kulturpalast hat sich ein Jahr nach seiner Wiedereröffnung zu einem Herzensort für die Dresdner entwickelt. Denkmalgerecht saniert, erinnert er an viele schöne Kindheitserlebnisse und ist mit dem großen Konzertsaal, der Herkuleskeule und der Stadtbibliothek Musentempel und neuer Treffpunkt im Stadtzentrum. Die Springbrunnen auf dem Vorplatz sind nicht nur ein beliebtes Fotomotiv jenseits von Frauenkirche und Co., sondern auch ein Ort des Miteinanders, an dem man mitten im Innenstadttrubel kurz verweilen kann.

Den passenden Blogbeitrag zur Station findet ihr hier.

Station 5: Dresdens Shoppingmeile

Die letzte Station auf diesem Rundgang führte uns auf die Prager Straße, wo die verglasten Fassaden der Shoppingtempel von einem modernen Dresden künden. Das Ziel allerdings war auch mir neu: Denn im alten Hotel Ibis entsteht gerade das erste „Student Hotel“ der Stadt, in dem ab September junges Leben einzieht und mit einem besonderen Konzept neue Netzwerke geknüpft werden sollen.

Der Hotelbetrieb steht jungen Gästen offen, die für ein Auslandssemester oder ein Forschungsprojekt in Dresden weilen. Die Idee stammt aus den Niederlanden und klingt vielversprechend. Wir genießen noch den Weitblick von der Dachterrasse, bevor wir unsere Tour durchs junge Dresden beenden.

Was haben wir gelernt? Dresden kann sich nicht verleugnen: Historie und Kultur gehören zur Stadt wie die Elbe und die wunderschönen Elbauen. Dresden muss sich aber auch nicht verbiegen, denn genau diese Faktoren sind es, die die Stadt für junge Menschen zu einem lebenswerten Ort machen. Ich selbst habe meine Heimat bei dem Rundgang aus einer neuen Perspektive entdeckt und bin nun gespannt, was die Teilnehmer daraus machen!

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1 Kommentar

  1. Liebe Nicole, vielen Dank für den runden Abschluss der Pressereise durch die Tour mit dir. Die Gäste vom Pressenetzwerk für Jugendthemen e. V. haben ja viele Facetten von Dresden bei dem von uns (www.marketing.dresden.de) organisierten 2,5-tägigen Programm kennengelernt und waren rundum begeistert von Dresden. Herzliche Grüße und weiterhin viel Erfolg + Freude mit deinem Blog. Karla, DMG

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