Impressionen von der Jahresausstellung der Hochschule für Bildende Künste Dresden

Im Sommer wird Dresden seinem Ruf als KUNST- und Kulturstadt mehr als gerecht: An allen Ecken gibt es von Juli bis September Kunst zu bestaunen. Wir setzen unseren kleinen virtuellen Rundgang über die Jahresausstellung an der Hochschule für Bildende Künste im Gebäude auf der Güntzstraße fort – Teil zwei unserer sommerlichen Kunstserie.

Fernab vom touristischen Zentrum Dresdens liegt das Gebäude der HfBK in der Güntzstraße. Insider wissen: Die unwirtliche Wirkung des kompakten Baus täuscht, auch hier stehen die Türen offen. Man muss nur hineingehen zur Kunst.

Der Eintritt zur Jahresausstellung an der HfBK ist an allen drei Standorten frei. Hier geht die Kunst (noch) nicht nach Brot. Die Themen sind auf der Güntzstraße jedoch ganz andere als auf der Brühlschen Terrasse: Im dem ausladenden Foyer grüßt eine große Installation mit Studienergebnissen aus dem Grundlagenstudium Theaterausstattung.

Das Treppenhaus ist von zahlreichen Wunschzetteln ausgekleidet. Menschen ganz verschiedener Herkunft beantworten darauf die drei simplen Fragen: Wer bin ich? Woher komme ich? Was will ich tun? Die Antworten lassen sich beim Betrachten ganz leicht auf einen Nenner bringen: Menschlichkeit.

Im ersten Stock mündet ein weiterer Zettelreigen in einer paradiesischen Inselinstallation. „Wo finden wir unser Paradies? – Und vor allem was ist das eigentlich?“, ist der Titel des Projektes, das im Studiengang Kunsttherapie entstand.

Die Kunsttherapeuten ziehen jedoch noch mit einem anderen Projekt die Aufmerksamkeit auf sich. Seit 2016 findet eine Kooperation zwischen dem Diakonissenkrankenhaus und dem Aufbaustudiengang Kunsttherapie an der HfBK zur Neugestaltung eines Zimmers auf der Intensivstation statt: Das Werk „Lichtinstallation“ wird Ende 2017 realisiert.

Die kreative Atmosphäre setzt sich im Innenhof fort. Mit Seerosenteich und steinigen Skulpturen ist er ein idyllischer Geheimtipp. Am Rande der Jahresausstellung haben die Studenten auf der Wiese einen „Zeichnomat“ aufgestellt, der auch den letzten Neugierigen davon überzeugen sollte, dass Kunst etwas ganz Wunderbares ist!

Info: Jahresausstellung der HfBK Dresden, bis 23. Juli 17, Brühlsche Terrasse 1, Güntzstr. 34, Pfotenhauer Str. 81/83

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