Lieblingsorte in Dresden: Der Brühlsche Garten

Dresden ist eine lebenswerte Stadt zum Wohlfühlen, in der man manchmal nur die richtigen Orte fernab des Touristentrubels entdecken muss. In unserer Serie „Lieblingsorte“ stellen wir in loser Folge solche Plätze vor. Heute erkunden wir den Brühlschen Garten:

Ja, es gibt sie, die stillen Idyllen mitten in der Dresdner Innenstadt, in denen man fernab vom Trubel die Seele baumeln lassen kann. Der Brühlsche Garten am östlichen Ende der Brühlschen Terrasse ist ein solcher Ort. Als letztes Überbleibsel der Brühlschen Herrlichkeiten – zu denen im 18. Jahrhundert auch das Palais Brühl, die Brühlsche Bibliothek, die Brühlsche Galerie und das Belvedere gehörten – erinnert er an die prächtige Gartenbaukunst vergangener Zeiten in Dresden.

Das Tor zum Garten auf der Jungfernbastei markiert bis heute der Delphinbrunnen. Gegenüber der Kunstakademie liegt er fast ein bisschen versteckt, sodass die meisten Passanten daran vorbei in die Innenstadt oder aber in Richtung Albertinum wandern. Wer sich jedoch ein wenig Zeit nimmt und dem Plätschern des Wassers lauscht, dem kann dieser Brunnen geheimnisvolle Geschichten erzählen. Er gehörte einst zum Belvedere und schmückt bis heute einen der schönsten Plätze in Dresden.

Der Garten wurde 1739 nach den Plänen von Johann Christoph Knöffel für den Grafen Heinrich von Brühl angelegt. Eine Oase der Ruhe findet man hier noch heute. Rings um die Blumenrabatten reihen sich Sitzbänke, alte Bäume spenden Schatten auf den Wiesen – und Kunstwerke machen uns gewahr, dass die Akademie nur ein paar Schritte entfernt ist. Doch auch der Blick auf Zitronenpresse und Frauenkirche sowie die Aussicht auf die Elbe ist von keinem Punkt in der Dresdner Innenstadt schöner als von hier.

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