Theatermenü aus Sächsischer Mundart

Centrumtheater Dresden
Im Centrumtheater geht es Sächsisch zu.

Das neue Centrum Theater im Kurzfragebogen

Dresdens Theaterlandschaft bekommt in diesem Herbst Zuwachs. Mit dem Boulevard- und dem Centrum Theater (Foto: PR/Tobias Koch) eröffnen gleich zwei neue Spielstätten in der Stadt. Die Chefs von Comödie, Boulevard- und Centrumtheater haben daher zum Beginn der Theatersaison einen kleinen Fragebogen für uns ausgefüllt – mögen die Zuschauer die bunte Mischung erst hier und dann in den Sälen vergleichen. Die Interviewrunde beginnt mit Birgit Frech vom Centrum Theater:

Was erwartet die Dresdner diese Spielzeit im Centrum Theater?

Auf der Sächsischen Volksbühne im Centrum Theater werden nur eigene Stücke gespielt, die man nirgendwo anders erleben kann. Das heißt, man kann diese auch nicht irgendwann mal in Berlin, Stuttgart oder Buxtehude sehen. Hier wird die Geschichte der Sachsen, über die Sachsen und dies in gepflegtem Sächsisch erzählt.

Das kulturelle Angebot in der Stadt ist sehr groß. Womit stechen Sie aus dieser Fülle heraus?

Im Gegensatz zu vielen anderen Städten im Bundesgebiet gibt es in der Kunst- und Kulturstadt Dresden kein Mundarttheater. Das Ohnesorg-Theater in Hamburg oder das Millowitsch Theater in Köln sind seit Jahrzehnten feste Einrichtungen und ein Besuch dort gehört zum guten Ton.

Wie lautet Ihr Rezept, um trotz der doch großen Konkurrenz in der Stadt überlebensfähig zu bleiben?

Bei den Abendvorstellungen wird ein auf das jeweilige Theaterstück abgestimmtes, mehrgängiges Menü angeboten. Unser Theaterinspizient steuert während dieser Zeit auch noch einige interessante Geschichten zum Essen und Trinken, und zur sächsischen Gemütlichkeit bei. Wir arbeiten zudem mit einer der modernsten Formen der visuellen Projektionstechnik und können damit Projektionen auf sämtliche Flächen und Formen realisieren. Diese Technik wird nicht nur teilweise für das Bühnenbild genutzt, sondern kann ganz individuell bei anderen Veranstaltungen, wie Firmenpräsentationen oder Seminaren, eingesetzt werden.

Wie gehen Sie mit dem Vorurteil um, eher „leichte Muse“ anzubieten?

Die Dresdner und Sachsen sind sehr kulturinteressiert und gehen sowohl in die Staatsoper, als auch in die kleineren Häuser. Wir sprechen alle Bevölkerungsschichten an und jeder entscheidet frei, was er machen will.

Es fragte: Nicole Czerwinka

Das Centrum Theater eröffnet am 2. Oktober mit dem Stück „Es bleibt in der Familie“.

Linktipp: www.centrumtheater.de

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