Ohne Fördergelder in die 41. Runde

Internationales Dixieland Festival startet

Dresden wird vom 17. bis zum 22. Mai wieder zur Dixieland-Metropole. Zum 41. Internationalen Dixieland Festival haben die Organisatoren 40 Bands aus 14 Ländern nach Dresden geladen. Das Festprogramm hat sich dabei erstmals auch dem Swing verschrieben, so wird vor allem das Konzert im Alten Schlachthof (20. Mai) im Zeichen dieser Jazz-Richtung stehen. Zum ersten Mal werden eine Dixieband der US-Army (WINGS OF DIXIE) und aus Israel (THE ISRADIXIE BAND) in Dresden spielen. Zudem soll das Festival deutlich verjüngt werden. Ziel ist es, nicht nur Nachwuchsmusiker, sondern auch junges Publikum zu dem in Dresden schon traditionellen Jazz-Spektakel zu locken. So wird in der Feldschlösschenbrauerei in diesem Jahr erstmals ein Nachwuchspreis ausgelobt. Schüler und Studenten sollen sich außerdem beim „Dixieland goes Trumpets ’n Turntables“ (Big Band Party, 20. Mai, 19 Uhr) vergnügen, wobei auch ein DJ Dixiemusik mit modernen Rhythmen überein bringen will.

Die Freude auf das 41. Internationale Dixieland Festival wurde jedoch im Vorfeld schon mehrfach getrübt. So muss die Festivalvereinigung schon seit einiger Zeit gegen finanzielle Engpässe ankämpfen, ohne auf Hilfe von der Stadt Dresden hoffen zu können. Ein Antrag auf 50 000 Euro „institutionelle Förderung“, um eintrittsfreie Veranstaltungen, wie die seit Jahren beliebte Jazzmeile und die Parade, weiterhin stemmen zu können, wurde erst kürzlich abgelehnt. Für den Verein, der seit Jahrzehnten ehrenamtlich die Organisation des Festivals übernimmt und sich eigenständig um Finanzierung und Sponsoren für das größte Oldtime-Jazz-Festival in Europa kümmert, eine bitterer Schlag ins Gesicht. Traurig auch, dass die legendäre Dixielandparade (22. Mai, 16 Uhr) in diesem Jahr letztmalig stattinden wird. Die Begründung der Stadt: Die dafür vorgesehene Fläche gehöre zum Landschaftsschutzgebiet. Hat man da noch Töne? (NL)

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1 Kommentar

  1. Man glaubt es mal wieder kaum…!!!
    Welche Hufeisennase hat sich denn da entlang der Pillnitzer Straße und am Elbufer angesiedelt???

    Es ist krass, wie sich die Stadt selbst auf den Füßen rum steht!
    4h Stunden Musik im Stadtgebiet macht ja echt jede Landschaft zunichte…!!!

    :o/

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